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Ausstellungen | Aktuell

Rom, 1993 · © Ursula Wevers


Das verlängerte Bild
Photographien und Videoarbeiten von Ursula Wevers

13. April bis 3. August 2014

Ursula Wevers (*1943) beschäftigt sich seit Ende der 1960er Jahre intensiv mit Film, Video und Photographie. Neben ihrem künstlerischen Schaffen war sie über 30 Jahre zunächst an der Kunstakademie Düsseldorf, danach als Professorin an der Bergischen Universität Wuppertal tätig. Das umfassende Werk von Ursula Wevers, das in der Ausstellung anhand einer Auswahl von etwa 40 Arbeiten präsentiert wird, bewegt sich im Grenzbereich zwischen Photographie und Film. Oft sind ihre photographischen Arbeiten von filmischen Überlegungen geprägt, andererseits lassen die filmischen Arbeiten in ihrer Wirkung an Photographie denken. Wevers Arbeiten oszillieren zwischen Realität und Imagination. Die durch das Verschmelzen verschiedener photographierter Momente poetisch entrückten Motive entführen uns in traumwandlerische Szenerien. Eine meditative Stimmung vermitteln auch die Videoarbeiten der Künstlerin, in denen in Realzeit aufgenommene Bewegungsabläufe dem Betrachter verlangsamt erscheinen und zu einer intensiven Wahrnehmung und Auseinandersetzung anregen.

Begleitprogramm:

Öffentliche Führungen
ab dem 13. April 2014 jeweils am zweiten Sonntag im Monat, 15 Uhr
Kosten: 2 Euro, zzgl. Eintritt

Dialogführung »Der entschleunigte Blick«
Ursula Wevers – Raum. Zeit. Bild.
Samstag, 26. April 2014, 11.30 – 13 Uhr
Kosten: 12 Euro für Führung + Eintritt

Kostenlose Fortbildung für Erzieher/innen und Lehrer/innen
Dienstag, 29. April 2014, 16 – 18 Uhr

Muttertag im Museum
Öffentliche Führungen und Modellbauworkshop »Hoch hinaus«
Sonntag, 11. Mai 2014, 12 – 17 Uhr
Führung: 2 Euro zzgl. Museumseintritt, Workshop: 3,50 Euro

Künstlerkurs
Helmut Reinelt – Einstieg in die Konzeptionelle Fotografie
Samstag u. Sonntag 17. und 18. Mai 2014, 11–17 Uhr
Kosten: 120 Euro

Kunst mit Kind und Kegel
Freitag, 13. Juni 2014, 15 – 16.30 Uhr
Kosten: 15 Euro für Führung, Workshop und Eintritt für (Groß)Eltern und eigene (Enkel)Kinder; 3,50 Euro für jedes weitere Kind

Konzert »Wind und Blau«
Nancy Laufer, Akkordeon, spielt in der Ausstellung von Ursula Wevers ausgewählte Werke aus vier Jahrhunderten von Coelho, Scarlatti, Granados, Pacalet, Cage u.a.
Samstag, 14. Juni 2014, 15 – 16 Uhr

Kuratorenführung zu »Ursula Wevers« mit Jutta Mattern
Sonntag, 15. Juni 2014, 12 Uhr
Kosten: 3,50 Euro, zzgl. Museumseintritt

Buchbare Workshops für Schulklassen und Kindergärten
90 Minuten / Kosten 50 Euro pro Stunde, zzgl. Museumseintritt in Höhe von 3,50 p.P. und Materialkosten

Ursula Wevers – Das verlängerte Bild
Wir zeichnen, kleben oder drucken kleine Bilderfolgen in Form von Leporellos oder Daumenkinos.
Für alle Altersklassen.

Ursula Wevers – Medienwerkstatt
Wir fotografieren verschiedene Motive in kleinen Serien, die anschließend am Computer digital bearbeitet und zusammengefügt werden. Darüber hinaus arbeiten wir mit Polaroid Fotos, die in Ursula Wevers Fotoarbeiten ebenfalls eine Rolle spielen.
Für Sek. I und Sek. II. (Begrenzte Teilnehmerzahl)

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» Download Flyer (Flyer_Ursula_Wevers.pdf)


Ràul Ortega Ayala, Babel Fat Tower, 2010
Courtesy Künstler und Rokeby Gallery © Ràul Ortega Ayala
Foto: Roberto Rubalcava


Macht.Wahn.Vision. Rapunzel & Co. Von Türmen und Menschen in der Kunst

6. April bis 31. August 2014

Unstillbar scheint der Wunsch des Menschen, sich mit dem Turm immer wieder aufs Neue in Beziehung zu setzen: der Turm zur Sicherung von Herrschaft und Macht, als Zeichen von Größe und Dominanz, der Turm als Projektionsfläche seiner Träume und Visionen. Neben der Bedeutung des Turms in Architektur und Skulptur wird im Themenjahr »Menschliche Dimensionen« besonders der Aspekt der Verquickung von Turm und Mensch aufgegriffen. Den Ausgangspunkt bildet die Skulptur »Turmmensch Trier« von Hans Arp aus dem Jahr 1961. Rund 40 künstlerische Positionen knüpfen an diese formale und inhaltliche Verbindung an und gehen Fragen der psychologischen und ikonografischen Bedeutungen nach. Das Gemälde »Turmbau zu Babel« von Jan Brueghel d. J. aus dem 17. Jh. und eine Skulptur der Hl. Barbara des 15. Jh.s bilden metaphorisch die elementaren Positionen für megalomane und nach Macht strebende Wunscherfüllungen des Menschen sowie seine Gefangenschaft in einem Turm. Dagegen zeugt Ràul Ortega Ayalas, aus Tierfett bestehender und während der Ausstellung zerfließender »Babel Fat Tower«, von der Verletzlichkeit menschlicher Träume. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit den Städtischen Museen Heilbronn.

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Deutschlandradio Kultur
Sendung »Fazit« vom 6. April 2014, 23:45 Uhr:
»Über Türme in der Kunst - neue Ausstellung im Hans Arp Museum Rolandseck«
Autorin: Anke Schaefer
Länge: 06:48 Minuten



Klaus Illi und Bettina Bürkle Turmatem, Video der Installation: » http://www.youtube.com/watch?v=gEDwY4cZ0Sw

» Download Flyer (Rapunzel_Flyer.pdf)

Begleitprogramm

Öffentliche Führungen
ab dem 20. April 2014 jeweils am dritten Sonntag jeden Monats, um 15 Uhr

Kostenlose Fortbildung für Erzieher/innen und Lehrer/innen
am Dienstag, 8. April und Donnerstag, 10. April 2014, 16 bis 18 Uhr

Kunst mit Kind und Kegel
am Freitag, 9. April, 15 bis 16.30 Uhr
(Kosten: 15 Euro für Führung/Workshop/Eintritt, pro weiteres Kind 3,50 Euro)

Museumsfest für Familien
mit kostenlosem Eintritt und Workshops
am Ostermontag, 21. April 2014, 11 bis 18 Uhr
Öffentliche Führungen zur Ausstellung und Modellbauworkshop »Hoch hinaus!«
Wir bauen hohe und schlanke, kurze und dicke, runde und eckige, weiße und bunte, glatte und raue Türme aus unterschiedlichen Materialien als kleine Modelle, so groß wie wir selber oder »bis zum Himmel«.

Muttertag im Museum
am Sonntag, 11. Mai 2014, 12 bis 17 Uhr
Kuratorenführung durch die Ausstellung mit Jutta Mattern und Mitglieder der Friseur-Innung Ahrweiler flechten unter dem Motto »Rapunzel, lass dein Haar herunter« - Turmfrisuren und Rapunzelzöpfe für die BesucherInnen. Materialkosten: 5 Euro

Vatertag im Museum
am Donnerstag, 29. Mai 2014, 15 Uhr
Öffentliche Führung und paralleler Kinderworkshop »Hoch hinaus!«
Kosten für die Führung: 2 Euro zzgl. Museumseintritt, Workshop 3,50 Euro

Dialogführung »Der entschleunigte Blick«
am Samstag, 31. Mai 2014, 11.30 bis 13 Uhr
Kosten: 12 Euro für Führung und Eintritt

Rapunzel & Co.
Traumtürme und Turmmärchen

Inspiriert von den vielen Türmen in der Ausstellung und in verschiedenen Märchen zeichnen oder malen wir unsere Traumtürme und erfinden eigene Turmmärchen. Aber auch die Möglichkeit Kostüme in Anlehnung an die Gestalt von Türmen anzufertigen besteht.
Für alle Altersklassen.

Buchbare Workshops (90 Minuten)
Kosten: 50 Euro pro Stunde zzgl. Museumseintritt und Materialkosten (private Gruppen)
Für Schulklassen und Kindergärten 3,50 pro Person

Anmeldung für alle Kurse und Themenführungen bis 10 Tage vor Beginn unter Tel. 02228/9425-63 oder an fuehrungen@arpmuseum.org.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Kerber Verlag, Preis 24 Euro.


Hans Arp, Idol, 1961
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014
Foto: N. Tenwiggenhorn
Alexej von Jawlensky,
Heilandsgesicht: Erwartung, 1917
© Museum Wiesbaden · Foto: Ed Restle


Sammlung Arp 2014

9. Februar 2014 bis 25. Januar 2015
 

Rendez-vous des amis:
Arp, Taeuber-Arp und Jawlensky

9. Februar bis 1. Juni 2014

Auch im Jahr 2014, in dem sich das Arp Museum Bahnhof Rolandseck ganz den »Menschlichen Dimensionen« verschreibt, begegnen Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp wieder einem ihrer Künstlerfreunde. 1917 lernte das Künstlerpaar den russischen Maler Alexej von Jawlensky in der Schweiz kennen. Die aktualisierte Sammlungspräsentation zeigt nun zu welchen unterschiedlichen Ergebnissen die drei Künstler in Bezug auf das Abstrahieren des menschlichen Körpers wie auch das Arbeiten in Serien kommen. So laden die »Abstrakten Köpfe« und »Heilandsgesichte« Jawlenskys mit ihrer spirituellen Dimension zu kontemplativer Betrachtung ein. Hans Arp hingegen entwickelt in den 1920er Jahren eine humorvolle Objektsprache, indem er menschliche Körperteile mit Alltagsgegenständen kombiniert. In seiner großen Serie der »Poupées« setzt sich der Pionier der organischen Abstraktion vor allem mit der geschwungenen Kontur des Körpers auseinander. Bei Sophie Taeuber-Arp finden wir die menschliche Figur im Gewand der für sie typischen geometrischen Formen.

» Download (Flyer_Arp_2014.pdf)

Begleitprogramm:

Öffentliche Führungen
ab dem 23. Februar 2014 jeweils am vierten Sonntag jeden Monats, um 15 Uhr

Kuratorenführung
mit Astrid von Asten am Sonntag, 26. März, 15 Uhr (3,50 € zzgl. Eintritt)

Buchbare Workshops für Schulklassen und Kindergärten
(90 Minuten / Kosten 50 Euro pro Stunde, zzgl. Museumseintritt in Höhe von 3,50 p.P. und Materialkosten)

Hans Arp »Die Werkstatt der Natur«
Wir verwandeln uns oder Objekte aus der Natur in Arp’sche Formen, die wir in Zeichnungen, Bildern, Drucken oder Plastiken festhalten. Für alle Altersklassen.

Hans Arp »Arp trifft Jawlensky«
Von Poupées bis Porträts. Wir zeichnen, malen, drucken oder sprühen den Menschen und sein Gesicht naturalistisch, expressionistisch oder abstrakt. Für alle Altersklassen.

Sophie Taeuber-Arp »Bühne frei!«
Angeregt durch Sophie Taeuber-Arps Kostümentwürfe kreieren wir eigene geometrisch-abstrakte Kostüme.

Hans Arp »Wolkenpumpen und Purzelblätter«
Inspiriert von Hans Arps sinnlich bildhaften Zitaten und Papierarbeiten erfinden wir eigene illustrierte Wortspiele, Lautgedichte oder Geschichten.

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Kees van Dongen, Mädchen mit Matrosenkragen – Dolly van Dongen, 1912
© Sammlung Rau für UNICEF · Foto: P. Schälchli, Zürich


Kunstkammer Rau
»Schau mich an! Porträts seit 1500«

17. Mai 2013 bis 4. Mai 2014

Ausgehend von fünf herausragenden Künstlerporträts der »Sammlung Rau für UNICEF« von Delyen über Degas bis zu Vuillard, beleuchtet die Ausstellung das Künstler-Ich im Wandel der Zeit und in der Gesellschaft. In einem weiten Panorama vom 15. bis zum 20. Jahrhundert erlebt der Betrachter die Lebenswelten von Malern und ihren Modellen und lernt im Künstler-Atelier den Auftraggeber in seinen verschiedenen Rollen kennen – als religiösen Stifter des Spätmittelalters, als fürstlichen Heiratskandidaten des Barock oder als Familienmenschen der Frühromantik.

Doch inwieweit kann ein Porträt das Versprechen einlösen, auch ein Seelenbildnis zu sein? Seit der Antike beschäftigt diese Frage Philosophen, Künstler und schließlich die Psychoanalyse. Die Ausstellung führt zu den mittelalterlichen Vera Ikon-Bildern Christi zurück, die den Abdruck einer überpersonalisierten göttlichen Essenz vergegenwärtigen. Menschliche Sehnsüchte zeigen sich in den idealen Frauenbildnissen von Cranach bis Renoir. Intime Familienporträts der Künstler – ob nun von Leyster, Gainsborough, Degas oder van Dongen gemalt, verleihen der Seele des geliebten Menschen in ihrem Abbild ewige Dauer.

Begleitprogramm

Öffentliche Führungen zu »Schau mich an!«
ab dem 2. Juni 2013 am 1. Sonntag jeden Monats, 15 Uhr
Kosten: 2 Euro, zzgl. Museumseintritt

Buchbarer Workshop für Schulklassen (90 Minuten)
Kosten: 1 Einheit 3,50 Euro p. P.
5 Einheiten 15 Euro p. P.
Sprachförderung im Museum.
Gesicht und Gefühle / Körper und Kleidung / Familie und Freunde / Umgebung / Freizeit und Hobbies.
In bis zu fünf buchbaren Kursen lernen die Kinder spielerisch die Porträtkunst kennen und setzen ihre Kunsterlebnisse kreativ um.
Anmeldung für alle Kurse und Themenführungen unter Tel. 02228 94 25 63 oder fuehrungen@arpmuseum.org

Weitere umfangreiche Kreativangebote für Schulklassen, Gruppen und Einzelbesucher finden Sie auf unserer Homepage. Ansprechpartnerin: Annette Krapp, Tel. 02228 942523 oder krapp@arpmuseum.org.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Kerber Verlag, Kosten: 24,40 Euro

» Download Flyer (Flyer_Schau_mich_an.pdf)

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