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Ausstellungen | Aktuell |
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Sophie Taeuber-Arp
Komposition in einem Kreis, 1938
Fondazione Marguerite Arp, Locarno
© VG Bild-Kunst, Bonn 2010
Foto: Carlo Reguzzi |
Sophie Taeuber-Arp 1889 - 1943
Bewegung und Gleichgewicht
5. März bis 6. Juni 2010
Sophie Taeuber-Arp leistete einen der bedeutendsten Beiträge
der Avantgardekunst in Europa. Als Ausdruckstänzerin
beteiligt sie sich zunächst an den Soiréen der Dadaisten.
Als Malerin, Textilgestalterin, Plastikerin und später auch
als Innenarchitektin entwickelt sie eine unverwechselbare
Bildsprache: Ein Zusammenspiel von Form und Farbe, von
Rhythmus und Balance. Ziel ihres frühen Schaffens ist es,
die traditionelle Trennung von angewandter und freier Kunst
aufzuheben und somit Kunst in den Alltag zu integrieren.
Durch ihre klaren geometrischen Kompositionen wird sie
zur Schlüsselfigur der Konkreten Kunst. Anhand von 130
Werken wird das intensive wie facettenreiche OEuvre erlebbar.
Gezeigt werden Gemälde, Papierarbeiten, Skulpturen und
Werke aus dem Bereich der angewandten Kunst, darunter
Woll- und Perlenwebarbeiten. Inspiriert durch ihr Werk und
angelehnt an Sophie Taeubers einzigartig avantgardistisches
Marionettenspiel »König Hirsch« wird ihr künstlerischer Weg
wie in einer Bühneninszenierung nachgezeichnet.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Kirchner
Museum Davos und steht unter der Schirmherrschaft des
Schweizerischen Botschafters.
Begleitprogramm zur Ausstellung »Sophie Taeuber-Arp«
Öffentliche Führungen zu »Sophie Taeuber-Arp«
am letzten Sonntag jeden Monats
jeweils 15 Uhr, Kosten 2 Euro, zzgl. Museumseintritt
Osterferienprogramm
Dienstag, 6. April bis Freitag, 9. April 2010, jeweils 11 bis 12.30 Uhr
KinderKunstKinder Bonn
Von der Verwandlung der Dinge. Dada-Marionetten nach Sophie Taeuber-Arp Für Kinder ab 9 Jahren
Kosten: Kinder 10 Euro (für vier Tage)
Marionetten-Bastelkurs. Ausgehend von den berühmten Dada-Marionetten Sophie Taeubers entstehen aus Alltagsmaterialien phantastische Traum-Gestalten, die sich beständig verwandeln. Alle
entstandenen Kurs-Arbeiten werden vom 27. Juni bis 11. Juli 2010 im Künstlerforum Bonn, Hochstadenring 22–24, 53119 Bonn ausgestellt.
Künstlerkurse
Sonntag, 14. März 2010, 14 bis 17 Uhr
Demonstration von Uta Bamberger
Perlenkunst – Erleben und praktisch erfahren
kostenfrei, zzgl. Museumseintritt
17. und 18. April 2010, 11 bis 18 Uhr
Denise Steger – Tanzworkshop
Ausdruckstanz nach Sophie Taeuber-Arp
Kosten: 100 Euro
Sonntag, 2. Mai 2010, 11 bis 18 Uhr
Uta Bamberger – Perlenweben
Kosten: 65 Euro inkl. Material
Familienkurs
Sonntag, 6. Juni 2010, 11 bis 13 Uhr
Menschenfiguren. Perlengewebte Schlüsselanhänger
mit Uta Bamberger
Kosten: Erwachsene 6,50 Euro, Kinder 3,50 Euro, zzgl. Museumseintritt
Sonder-Veranstaltungen
Sonntag, 11. Mai 2010, 19.30 Uhr
Sophie tanzte und träumte.
Eine Tanz- und Textperformance von Nelly Bütikofer
Mitwirkende: Claire Birrfelder-May, Nelly Bütikofer, Karin Minger, Utz Bodamer, Bodo Krumwiede; Realisation: Fasson Theater Mit Texten von Hans Arp, Kurt Schwitters und Max Bill sowie Musik von
Franz Liszt und Ludwig van Beethoven
Kosten: 25 Euro, ermäßigt 15 Euro
Sonntag, 16. Mai 2010, 14 Uhr
Tanzperformance von Denise Steger
mit begleitender Führung von Astrid von Asten
Kosten: 3,50 Euro, zzgl. Museumseintritt
Anmeldung für alle Kurse, Führungen und Sonder-Veranstaltungen spätestens eine Woche vor Kursbeginn unter Tel. 02228 942563 oder fuehrungen@arpmuseum.org.
Download Begleitprogramm (.pdf)
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Jan Siberechts, Das Kabinett eines Kunstliebhabers, 1661–1672
Sammlung Rau für UNICEF · Foto: Horst Bernhard |
Kunstkammer Rau
Das Auge des Sammlers
5. Februar 2010 bis 29. August 2010
Kunst braucht Sammler: Kunstkenner, Kunstliebhaber,
Menschen wie Gustav Rau.
Die zweite Ausstellung in der Kunstkammer Rau stellt die
Person dieses außergewöhnlichen Sammlers in den
Mittelpunkt. Was motivierte, was trieb den Industrie-Erben,
den Wirtschaftswissenschaftler und engagierten Kinderarzt
in Afrika dazu, Kunst zu sammeln? Wo liegen seine Motive?
Am Beispiel von herausragenden Gemälden beleuchtet die
zweite Ausstellung die Sammellust von Gustav Rau, um
diese in die lange Tradition der Kunstsammlungen von
Johann Friedrich Städel bis Ferdinand Franz Wallraf einzureihen.
Eine dieser Kunstkammern bildet das Entrée der
Ausstellung, ausgehend von einem Werk Jan Siberechts
aus dem 17. Jahrhundert, das ein Kunstsammler-Paar inmitten
seiner Gemäldegalerie zeigt. 31 Meisterwerke von Lucas
Cranach d. Ä. über El Greco, Frans Snyders bis zu Claude
Monet und Auguste Renoir schließen sich an.
Begleitprogramm
Öffentliche Führungen
zu »Das Auge des Sammlers«
am ersten Sonntag jeden Monats
jeweils 15 Uhr, 2 Euro
Osterferien-Kursprogramm
Dienstag, 30. März – Gründonnerstag, 1. April 2010
jeweils 11–12.30 Uhr
Von Innen nach Außen.
Die Darstellung von Raum und Landschaft in der Kunst von Gestern bis Heute.
Kosten: Kinder 8 Euro (für drei Tage)
(im Rahmen des KinderKunstKinder Festes Bonn)
Karfreitag, 2. April 2010, 15 Uhr
und Samstag, 1. Mai 2010, 17 Uhr
Kuratorenführung
mit Dr. Susanne Blöcker
Kosten: 3,50 Euro
Donnerstag, 22. April 2010, 18 Uhr
Rolandsecker Gespräch: Sammeln – eine Obsession?
mit Klaus Gallwitz, Kurator der Sammlung Rau und Stefan Koldehoff, Kulturredakteur Deutschlandfunk, Köln
Kosten: 6,50 Euro
Muttertag, 9. Mai 2010, 16–18 Uhr
Offener Familienkurs: Das Bild meiner Mutter
Portraitzeichnungen von Mutter u. Kind
Kosten: Erwachsene 6,50 Euro, Kinder 3,50 Euro
Themenführungen
Muttertag, 9. Mai 2010, 15–16 Uhr
Kunst genießen–Das Kabinett des Sammlers
Pfingstmontag, 24. Mai 2010, 15–16 Uhr
Still-Leben. Von der Lebenslust in der niederländischen Malerei
Kosten jeweils: 3,50 Euro
Alle Preis inkl. Material zzgl. Museumseintritt
Anmeldung für alle Kurse und Themenführungen spätestens eine Woche vor Kursbeginn unter Tel. 02228-942563.
WDR2 Beitrag zur Ausstellung
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Erwin Wortelkamp Stehende für den Bahnhof Rolandseck, 2009
© VG Bild-Kunst, Bonn 2009
Foto: Werner Hannappel |
hier und dort
Arbeiten von Erwin Wortelkamp
Bahnhof Rolandseck und
»im Tal« – Haus für die Kunst und Depositium
13. Dezember 2009 bis 14. März 2010
»Skulpturen suchen und finden ihren Ort«. Dieses künstlerische
Credo Erwin Wortelkamps bildet den Ausgangspunkt
für die Ausstellung »hier und dort«.
Das Publikum kann diese Suche, diese »Verortung« an zwei
verschiedenen Ausstellungsorten verfolgen: zum einen im
spätklassizistischen Bahnhofsgebäude des Arp Museums
Bahnhof Rolandseck und seinen Außenanlagen, zum
anderen in der Stiftung Erwin und Ulla Wortelkamp mit dem
»Haus für die Kunst und Depositum«, welche zukünftig als
Schaulager für die Arbeiten von Erwin Wortelkamp unweit
seiner Anlage »im Tal« in Hasselbach/Westerwald dient.
In Rolandseck werden Skulpturen aus den unterschiedlichen
Werkgruppen sowie Zeichnungen gezeigt. Die Auswahl der
Arbeiten eröffnet uns vielfältige Fragestellungen in Hinblick
auf Wortelkamps plastisches Schaffen. Grundlegende
bildhauerische Themen wie Fragilität, Stabilität, Balance
und Ruhe sind dabei von zentraler Bedeutung. Ebenso
spannend wird die Frage nach dem Verhältnis von Skulptur
und Architektur, Skulptur und Raum, Skulptur und Betrachter
thematisiert und inszeniert. Siehe auch www.im-tal.de.
Download: Lageplan der Exponate außerhalb der Ausstellungs-Etage (wortelkamp-lageplan.pdf)
Download: Anfahrt/Wegbeschreibung zum Ausstellungsort »im Tal« (Anfahrtsskizze_Wortelkamp_neu.pdf)
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