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Ausstellungen | Rückblick |
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Art is Arp
Zeichnungen, Collagen, Reliefs, Skulpturen, Poesie
13. März bis 14. Juni 2009
»For Arp, art is Arp«
Dieser Ausruf von Marcel Duchamp gibt einer Ausstellung den Titel, deren Ziel es ist, der Formen- und Geisteswelt der Arp‘schen Kunst auf den Grund zu gehen und die wichtigsten Schaffensprozesse, deren Gesamtkontext und Entwicklung darzustellen. Für die umfassende Retrospektive wurden mehr als 100 Zeichnungen, Collagen, Skulpturen und Reliefs sowie etwa 80 Texte, Fotografien und Dokumente ausgewählt. Diese finden in einer eindrucksvollen Inszenierung im Neubau von Richard Meier ihren idealen Rahmen.
Der 1886 in Straßburg geborene Hans (Jean) Arp zählt zu den bekanntesten avantgardistischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Er war Mitbegründer der Zürcher Dada-Bewegung. Das herausragende Talent des »Großen Der-Die-Das«, wie Arp sich selbst nannte, bestand darin, scheinbar Unvereinbares in seinem Werk zu vereinen: Dadaismus und Surrealismus, Surrealismus und Konstruktivismus.
Schon in sehr jungen Jahren wendet sich Arp von der traditionellen Malweise ab und der Natur zu. Das »Gesetz des Zufalls«, das Prozesshafte und der Automatismus bilden die wichtigsten Schaffensprinzipien seiner Arbeiten. Die Ausstellung gewährt einen tiefgehenden Einblick in die Formensprache des Künstlers, in der das »bewegte Oval« als Ursprungsform sowie als Ausdruck von Wachstum und Metamorphose eine zentrale Position einnimmt.
Ein Schwerpunkt der Gesamtschau liegt auf den Gemeinschaftsarbeiten, die Arp mit anderen Künstlerinnen und Künstlern wie Max Ernst, Sonia Delaunay oder Alberto Magnelli, besonders aber mit seiner Frau Sophie Taeuber-Arp schuf. Zusammen mit ihr und Theo van Doesburg entstand auch die Umgestaltung der Straßburger Aubette zu einem Vergnügungskomplex nach amerikanischem Vorbild. Als eines der ersten avantgardistischen Gesamtkunstwerke führt das Projekt »Aubette« den Gedanken der ständigen Erweiterung von Malerei und Architektur vor Augen.
Darüber hinaus wird mit dieser Ausstellung Arps qualitätvolles literarisches Schaffen zu seinem bildkünstlerischen Werk in Bezug gesetzt. Neben zentralen Texten werden Tonaufzeichnungen seiner Gedichte zu hören sein, die verdeutlichen, wie er spielerisch alle konventionellen Sprachregeln außer Kraft setzt.
Die Ausstellung ist eine Kooperation des Arp Museums Bahnhof Rolandseck mit dem Musée d’Art moderne et contemporain in Straßburg. Sie bietet dem Publikum einen vielfältigen Schlüssel zum Verständnis Arps, der durch die Abkehr von jeglicher Tradition einen wichtigen Beitrag leistete, die Kunst im beginnenden 20. Jahrhundert von den ästhetischen und gesellschaftlichen Bestimmungen der vorangegangenen Jahrzehnte zu lösen.
» Pressemitteilung »Art is Arp« (doc)
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Mythos Märklin
– eine Ausstellung
24. Oktober 2008 bis 3. Mai 2009
Im Jahr 2009 wird eine der ältesten und bekanntesten
Marken Deutschlands 150 Jahre alt. Sie steht für die
Geschichte des Spielzeugs schlechthin und hat vielen
Generationen die Welt der Technik im Spiel nähergebracht.
Ihren heutigen Ruhm verdankt sie in erster Linie der
Eisenbahn, mit deren Miniaturen sie dem nach wie vor
wichtigsten Verkehrsträger unseres Landes viele Sympathien
einfährt. Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck
zeigt in der Ausstellung »Mythos Märklin« die Geschichte
des Blechspielzeugs und präsentiert einige der wertvollsten
Exponate früherer Märklin-Produktion.
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Augenecho
Kurt Kocherscheidt - Malerei
Elfie Semotan - Fotografie
17. Oktober 2008 bis 13. April 2009
Daß seine sinnlich hoch präsente Kunst bislang mehr
in der Fachwelt als in der breiten Öffentlichkeit ihr Echo
fand, mag an seiner quergängerischen Eigenständigkeit
liegen: In den 1960er Jahren begann Kurt Kocherscheidt
zu malen, als Fluxus die Malerei zu überwinden trachtete;
und als die Jungen Wilden die gegenständliche Kunst
wieder salonfähig machten, verabschiedete er sich von
der abbildhafte Figuration. Die Ausstellung »Augenecho«
widmet sich einem Künstler, der trotz Documenta-Beteiligung
und hoch gelobter Ausstellungen noch entdeckt
werden möchte. Gezeigt wird das Spätwerk des 1992 mit
49 Jahren jung verstorbenen Österreichers: Stillleben der
späten 70er, Körperbilder der frühen 80er und die Erträge
zunehmend entfesselter Malakte der letzten Jahre: übereinandergespachtelte
Farbmassen, ovale, spiralige,
zackige oder gerasterte Kompositionen, deren rhythmische
Farbklänge in wandfüllenden Mehrteilern die
Grenzen des Tafelbildes sprengen – und körperhaft
emotional berühren wie Musik. Kocherscheidt ist in der
Ausstellung als Maler und als Mensch gegenwärtig.
Seine Frau Elfie Semotan, eine weltweit gefragte Mode- und
Starfotografin, trägt Porträt- und Atelierbilder zu
dieser großen monografischen Ausstellung im Neubau
des Arp Museum bei.
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Licht auf ArpHans Arp und Sophie Taeuber-Arp aus der Sammlung des Landes Rheinland-Pfalzbis 22. Februar 2009
Zwischen 1996 und 2003 erwarb das Land Rheinland-Pfalz etwa 400 Werke des Künstlerpaares Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp. Zu der Sammlung zählen Skulpturen und Reliefs aus Metall, Marmor oder Holz, Papier- und Textilarbeiten und einige seltene gemeinschaftliche Arbeiten. Nachdem 1997 im Landesmuseum Mainz erstmals die frühen Ankäufe umfassend zu sehen waren, wird nun unter dem Titel "Licht auf Arp" eine Auswahl aus der gesamten Sammlung gezeigt.
Einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet das plastische Werk Hans Arps. Unter dem natürlichen Oberlicht der beiden großen Ausstellungssäle finden seine fließenden, durch die Natur inspirierten Formen in der offenen Architektur Richard Meiers eine ihnen entsprechende Präsentation. Sophie Taeuber-Arp gilt als Schlüsselfigur der konstruktiven Kunst in der Schweiz. In ihren geometrisch-abstrakten Arbeiten variiert sie klare vertikal-horizontale Bildordnungen ebenso wie rhythmisch bewegte Linien. Figuren und gegenständliche Motive deutet sie nur symbolhaft an. Im Kabinett führt eine Auswahl von Textilarbeiten, Zeichnungen, Gemälden und Reliefs in die Kunst Sophie Taeuber-Arps ein. |
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Isa Melsheimer Fremdenzimmer18. April 2008 bis 28. September 2008
Isa Melsheimer nennt ihre Ausstellung "Fremdenzimmer". Damit greift sie ein für alle Menschen grundlegendes Thema auf: Wie heimisch oder eben heimatlos fühlt man sich, wenn man in der Fremde ist oder gar wohnt? Für Isa Melsheimer ist dies eine Frage, die sich grundsätzlich an den Ort und an die Architektur richtet. Die Frage betrifft aber vor allem das Zimmer, in dem man in der Fremde wohnt. Die "Fremdenzimmer", die sie im Bahnhof Rolandseck einrichtet, bestehen unter anderem aus Alltagsgegenständen, erinnernd an die der 60er Jahre, aus Einbauten, die die Räume verändern und textilen Arbeiten, die mit ihren Stickereien detailliert die Installationen erzählerisch begleiten und ergänzen. |
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Anselm Kiefer Wege der Weltweisheit/Die Frauen der Revolution29.09.2007 – 28.09.2008
In seinen frühen großformatigen Holzschnittcollagen "Wege der Weltweisheit" hat Anselm Kiefer ironisch und pathetisch Geschichte rekapituliert und sich zugleich intensiv mit der Tradition der Moderne auseinandergesetzt. Neben den "Deutschen Geisteshelden", die im Erdgeschoss des Neubaus von Richard Meier eine Art eigene Walhalla bilden, werden "Die Frauen der Revolution" zugegen sein. Bleierne Betten, die die Namenberühmter französischer Frauen tragen und den Bogen nach Frankreich schlagen, wo Kiefer seit vielen Jahren lebt und arbeitet. Ergänzt wird die Ausstellung durch ausgewählte Bücher zur gleichen Thematik. |
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Johannes Brus Der ganze Eisberg29.09.2007 – 28.09.2008
Im neuen Pavillon, neben den Bahngleisen, wird der Bildhauer Johannes Brus mit seinem Atelier aus dem früheren Wasserwerk der Firma Krupp in Essen ausstellen. Er installiert seine Bildhauerwerkstatt, eine Art Arche Noah, programmatisch unter dem Titel "Der ganze Eisberg". Mensch, Tier, Mythen und Maschinen bilden die wichtigsten Themen seiner Kunst. Für seine Figuren verwendet er zumeist Gips und Beton, wobei der Herstellungsprozess durch Gussnähte oder auch Gusskanäle erkennbar bleibt. Das Material lässt ihm auch die Möglichkeit, bestehende Formen immer wieder zu verändern. |
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Hans Arp. Die Natur der Dinge29.09.2007 – 30.03.2008
Das vielschichtige Zusammenspiel von Natur, Mensch und Dingwelt im Werk Hans Arps (1886-1966) bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung "Hans Arp. Die Natur der Dinge". Skulpturen, Reliefs und Papierarbeiten aus allen Schaffensperioden sollen ins Zentrum seiner künstlerischen Auffassung führen und seine lebenslange Auseinandersetzung mit der Natur - die Prozesse von Entstehung und Wachstum, von Vergänglichkeit und Zerstörung - veranschaulichen. Gezeigt werden Werke aus den eigenen Beständen sowie aus internationalen Sammlungen, darunter Werke aus dem MoMA, New York, dem Centre Pompidou und dem Kunstmuseum Basel. |
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Anton Henning [...] und immer eine gute Linie Zeichnungen und Skulpturen 1984 - 200729.09.2007 – 30.03.2008
Internationale Bekanntheit erzielte Anton Henning bishe rhauptsächlich durch zahlreiche Ausstellungen im Bereich Malerei und Interieur. Vor drei Jahren hat er die bis heute bestehende Ausgestaltung des Bistros "Interieur No. 253" im Bahnhof Rolandseck übernommen. Hier werden nun erstmals das zeichnerische Werk sowie die Skulpturen in einem dichten Überblick gezeigt. Zeichnungen von 1984 bis 2002 stehen in engem Dialog mit kürzlich entstandenen Skulpturen aus Holz und Bronze. Im Experimentieren und Kreisen um die Formen bekannter Vorlagen veranschaulicht das zeichnerische Werk die kontinuierliche Entstehung eines eigenen künstlerischen Stils. |
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Michael Craig-Martin Constellation29.09.2007 – 30.03.2008
Die Arbeit „Constellation“ geht auf die Ausstellung „Arp Craig-Martin Arp“ zur Wiedereröffnung des Bahnhofs Rolandseck im Oktober 2004 zurück. Michael Craig-Martin hatte unterschiedliche Reliefs und Skulpturen von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp ausgewählt und präsentiert. Vor allem aber schuf er im mittleren Ausstellungsraum mit einer von ihm entworfenen schwarzweissen Tapete ein Bild–Environment. Das Tapetenmuster bestand aus verschiedenen grafisch entworfenen Alltagsgegenständen. Auf die tapezierte Wand verteilte er elf Gemälde mit Motiven, die dieselben auf der Tapete überdeckten und als Malerei wiederholten. Sieben der Gemälde hat er nun für seine neuerliche Installation in Rolandseck ausgewählt und unter dem Titel „Constellation“ auf dem Tapetengrund platziert.
Von frühen konzeptuellen Anfängen führte Craig-Martin der Weg zu einer Bildsprache, deren Zeichenhaftigkeit, klare Lesbarkeit sowie formale und inhaltliche Komplexität unsere Gebrauchswelt in sehr deutlicher Weise symbolisieren. In seinen Bildern und raumbezogenen Installationen verbindet er zwei elementare künstlerische Techniken: das Zeichnen und das Malen. Er entwickelt dabei eine universelle Bildsprache von Alltags- und Kunstobjekten. Michael Craig-Martin sagt über seine Bildsprache: »Die Gegenstände, die zu zeichnen ich mich entschied, waren alle sehr alltäglich, gut erkennbar, von Menschen erdacht, reproduzierbar und maschinell gefertigt. Ich wählte sie, weil sie für mich eine wirklich universelle Sprache der modernen Welt bildeten ... «
Michael Craig-Martin wurde 1941 in Dublin geboren. Er lebt und arbeitet in London.
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Wunderkammer Bahnhof Rolandseck
- Das Sammeln von Johannes Wasmuth16. März 2007 bis 17. Juni 2007
Die Ausstellung würdigt die Verehrung der Künste und Künstler durch einen leidenschaftlichen Sammler. Sie ist auch ein posthumer Dank an Johannes Wasmuth,
der vor nunmehr zehn Jahren im Bahnhof Rolandseck starb. Aus seiner Kunstsammlung, die er der Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e.V. hinterlassen hat, zeigt die Ausstellung, stellvertretend für sein lebenslanges Sammeln, Arbeiten von:
Hans Arp – Guillaume Apollinaire – Franz Bernhard – Ulrich Erben – Bruno Goller – Gotthard Graubner – Hans Richter – Michel Seuphor – Sophie Taeuber-Arp Sammeln stellte im persönlichen Leben von Johannes Wasmuth ein wichtiges und entscheidendes Moment dar: inspiriert von leidenschaftlicher Begeisterung für Kunst und Musik, getragen von Künstlern, die seine Freunde waren und angetrieben von einem sich mehr und mehr entwickelnden Qualitätsbewusstsein. Im Bahnhof Rolandseck, der Stätte seines jahrzehntelangen Wirkens, entwickelte sich seine Sammlertätigkeit stetig: ausgehend von einer eher privaten Sammlung, hin zu
einer Kollektion mit musealem Anspruch. Denn sein erklärtes Ziel, dem er in seinen letzten Lebensjahren alles, auch sein Sammeln unterordnete, war ein Arp-Museum in Rolandseck, das nun im Herbst 2007 seine Pforten öffnen wird. |
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Dieter Krieg Macht Nichts Gezeichnete Bilder19.12.06 - 25.02.07
Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck zeigt Zeichnungsbilder des in Lindau am Bodensee geborenen Künstlers Dieter Krieg (1937 - 2005) unter dem Titel " Macht Nichts" aus dem Besitz der Stiftung Dieter Krieg. Außerdem wird eine begrenzte Auswahl später großformatiger Acrylbilder zu sehen sein. Die gezeigten Kohlezeichnungen, auf Leinwand mit Acryl überzogen, aus dem Jahr 2004 gehören zu dem letzten umfangreichen Werkzyklus des Malers. Alltägliche Motive verbinden sich mit eingeschriebenen Wörtern und Aussagen. Die Sprache ironisiert und korrigiert zugleich das Dargestellte.
Ungewöhnliche Kombinationen von Schrift und Bild regen die Fantasie des Betrachters an. Zeitgleich wird im Kunstmuseum Bonn die Ausstellung "Wörtliche Malerei - Rolf-Gunter Dienst, Dieter Krieg" gezeigt. Die Parallelausstellungen in Bonn und Rolandseck ergänzen sich gegenseitig. Zu den Ausstellungen erscheint ein umfassender Katalog und das komplette Werkverzeichnis der Zeichnungsbilder von Dieter Krieg.
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Wunderkammer Bahnhof - 150 Jahre Bahnhof Rolandseck
14.Oktober bis 10. Dezember 2006
1856 wurde die Bahnstrecke Bonn - Rolandseck offiziell mit einer Festfahrt in Betrieb genommen. Mit der Ausstellung "Wunderkammer Bahnhof - 150 Jahre Bahnhof Rolandseck", feiert das Arp Museum vom 14. Oktober bis zum 10. Dezember 2006 das 150jährige Jubiläum des Bahnhofs Rolandseck.
Die Ausstellung gliedert sich in drei thematische Bereiche. Historie und Architektur befassen sich mit der Baugeschichte des historischen Bahnhofsgebäudes, dessen Einbindung in die Thematik der Rheinromantik, die Nutzung als Bahnhofsgebäude und seine Bedeutung als gesellschaftlich-kultureller Treffpunkt. Der zweite Themenbereich greift die musikalische und literarische Veranstaltungstradition seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts auf. Der dritte Bereich, als Ausstellungsschwerpunkt, beinhaltet die bildende Kunst mit Arbeiten, die sich in der Sammlung der Stiftung Bahnhof Rolandseck, Privatsammlungen und Landessammlungen befinden. Gezeigt werden Kunstwerke von Günther Uecker, Manfred Kuttner, Lajos Barta, Gerhard Marcks, Stephen McKenna, Hans Richter, Johannes Grützke u.a., die eine enge Bindung seit den 60er Jahren zum Bahnhof Rolandseck pflegten, dort arbeiteten, lebten und mit Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen aus dieser Zeit und später im Bahnhof vertreten sind.
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Künstlerkoffer im Bahnhof RolandseckAusstellung des Arp Museums in Zusammenarbeit mit dem Forum Kunst Rottweil aus einer Künstleraktion 1980
11. August bis 3. Oktober 2006
Künstlerkoffer gehen auf Reisen. 200 von Künstlern ausgestaltete und gepackte Holzkoffer hatte das Forum Kunst in Rottweil 1980 in einer Aktion zusammengeführt. Nach 26 Jahren werden sie jetzt erstmals wieder geöffnet und im traditionsreichen Bahnhof Rolandseck ausgestellt. Europäische Künstler von A bis Z hatten sich beteiligt, darunter Adzak, Bogart, Eggenschwiler, Genzken, Heerich, van der Meulen, Stöhrer, Zangs. Koffer gehören auf den Bahnhof. Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck zeigt eine wechselnde Auswahl der als Sperr- oder Expreßgut deklarierten Künstlerkoffer im Standardformat aus Anlass des 150jährigen Geburtstages des historischen Bahnhofs Rolandseck.
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Richard Deacon THE SIZE OF IT |
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13. Mai bis 23. Juli 2006
Richard Deacon, britischer Bildhauer, geb. 1949 in Bangor, Wales, lebt und
arbeitet in London. Seit 1999 lehrt er an der Ecole Nationale Supérieure des
Beaux Arts in Paris.
Richard Deacon gilt weltweit als einer der bedeutendsten Bildhauer, der an
die Ideen von Naum Gabo, Henry Moore und Hans Arp anknüpft und für die
Autonomie der Skulptur eintritt. Seine Skulpturen stehen alleine für das,
was sie sind und was sie zeigen. Sein familiärer Hintergrund öffnet ihm die Einsicht in die Notwendigkeit, amorphe Formen in
ein Verhältnis zur komplexen Formenwelt der Technik und Mathematik zu
setzen. "Chaotische" Formen galten zur Zeit von Arp und Moore noch als
irrational. Die gleichen Formen sind heute berechenbar. Richard Deacon's
Skulpturen bezeugen diesen Wechsel.
Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Artium-Centro-Museo Basco de Arte
Contemporáneo, Vitoria-Gasteiz, Spanien und dem Sara Hildén Art Museum,
Tampere, Finnland entstanden. |
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Hans Arp Ein Rückblick auf die Arp-Wanderausstellung in Japan 2005 |
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| 16.12.2005 bis 29.01.2006 Zwischen dem 16. Dezember 2005 und dem 29. Januar 2006 sind Teile der in Japan gezeigten Ausstellung in den Räumen des Bahnhofs Rolandseck zu sehen.
Anlässlich des Deutschlandjahres in Japan hat das Arp Museum Bahnhof Rolandseck eine Ausstellung mit Werken des Künstlers Hans Arp (1886 - 1966) konzipiert und kuratiert. Sie diente als offizieller Beitrag des Landes Rheinland-Pfalz an "Deutschland
in Japan 2005 - 2006" und wurde von der TOKYO SHIMBUN, einer der größten Zeitungsgruppen in Japan, organisiert. Rund 190 Werke des Mitbegründers des Dadaismus und des Begründers der organischen Plastik wurden unter dem Titel "Hans Arp: Works from the collections of the Arp Museum Bahnhof Rolandseck" in vier japanischen Museen gezeigt.
Im Januar 2005 wurde die Ausstellung im Museum of Modern Art in Hayama eröffnet. Die beiden folgenden Ausstellungsstationen bildeten das Kawamura Memorial Museum in Sakura und das Okazaki Mindscape Museum. Im November endete die Austellungstournee im Gunma Museum of Art in Tatebayashi.
Durch die unbeschreibliche Synthese von Landschaft und Architektur bot jedes Museum auf seine Weise einen reizvollen Rahmen für die Werke des Künstlers Hans Arp, dessen Skulpturen sich nach eigenem Wunsch in der Natur verlieren sollen.
Das für Japan erarbeitete Konzept wurde dabei als Grundlage der Präsentation beibehalten. Die Werke - Reliefs, Skulpturen und Papierarbeiten - wurden in acht Gruppen gegliedert, die je einen Leitgedanken der Kunst Hans Arps aufgreifen:
- Die menschliche Gestalt
- Geometrische und symmetrische Aspekte
- Die Welt der Märchen
- Schrift als Kunstform
- Die Objektsprache
- Zur Bedeutung des Metamorphosegedankens
- Konstellation und Konfiguration: Das Prinzip des Ordnens und Anordnens
- Der Zufall des Gestaltungsprinzips
Zur Ausstellungstournee in Japan erschien ein japanischer/englischer Katalog, der für die Ausstellung im Bahnhof Rolandseck durch ein deutschsprachiges Supplement ergänzt wird. |
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Sery C. Ermalte Architekturen - Rubber Paintings Rolandseck I - V , 2000/2001, Open Arp Gate - Final Version, 2005 |
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27.10.2005 - 31.01.2006
Sery C. ermalt seit über fünfzehn Jahren architektonische Topoi von Museen weltweit. Er wendet sich behutsam der Architektur zu und bemalt mittels Kautschuk situativ bestimmte Orte nach einem spezifischen Auswahlverfahren. Er nennt es selbst installative Malerei, um anschließend dieses aus der Tektonik des Raumes gewonnene Bild wieder als eine Art Bildhaut abzunehmen. Seine Malereien sind also zum einen faktische Zeugnisse von architektonischen Gegebenheiten, wie zum anderen potentiell autonome Bilder.
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IRGENDWO | Michael Schmidt |
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7. Oktober - 4. Dezember 2005
Michael Schmidt, der in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feiert, gilt als wichtigster zeitgenössischer Repräsentant für dokumentarische Fotografie in Deutschland, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Fotografie von Bernd und Hilla Becher sowie ihrer Schüler steht. Seine Anerkennung begründete u.a. die Ausstellung "U-NI-TY" (EinHeit) im Museum of Modern Art, New York im Jahr 1996. Es war dort die erste Einzelausstellung eines lebenden deutschen Fotografen. Zu seinen bekanntesten Projekten zählen zudem "Waffenruhe" (1985-1987) und "Frauen" (1996-1999). In den letzten Jahren waren seine Arbeiten in wichtigen Überblicksausstellungen zur Fotografie wie "How You Look at it" (Hannover und Frankfurt 2000) oder "Cruel and Tender (Köln und London 2004) zu sehen.
Begonnen hatte die Ausstellung im Februar 2005 im Kunstverein Heilbronn und war im Anschluss im Kunstverein Oldenburg zu sehen. Weitere Stationen waren das Arp Museum Bahnhof Rolandseck, das Lindenau Museum Altenburg und das Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg.
Zur Ausstellung ist das monografische Buch IRGENDWO im Snoeck
Verlag (140 Seiten, 67 Novatone Abbildungen, 48 Euro) mit einem Interview
von Dietmar Elger erschienen.
>> mehr Info |
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Raimund Kummer | WASCHEN |
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21. Mai bis 18. September 2005
Zur Ausstellung ist eine exclusive Ausgabe der Publikation "On Sculpture" mit einem Essay von Herbert Moderings und Texten von Raimund
Kummer erschienen. Holzwarth Publications, 158 Seiten, 35,00 Euro.
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Ankäufe und Ankaufswünsche |
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19. März bis 8. Mai 2005
Arbeiten von Jörg Immendorff, Thomas Rentmeister, Saskia Niehaus, Dieter Roth, Georg Herold, Chris Newman, Umbo, Sheila Barcik, Sonja Alhäuser, Olaf Metzel, Ralf Berger, Guiseppe Penone, Götz Diergarten, Bittermann & Duka
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr
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Hans Arp: Works from the Collection of the Arp Museum, Bahnhof Rolandseck |
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15.01.2005 bis 27.03.2005 Museum of Modern Art, Hayama |
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05.04.2005 bis 26.06.2005 Kawamura Memorial Museum of Art, Sakura |
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05.07.2005 bis 04.09.2005 Okazaki Mindscape Museum |
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11.09.2005 bis 27.11.2005 Gunma Museum of Art, Tatebayashi |
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ARP/CRAIG-MARTIN/ARP 11 reliefs/11 paintings/11 sculptures |
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| 23.10.2004 bis 02.01.2005 |
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Michael Craig-Martin nennt seine Ausstellung "ARP-CRAIG-MARTIN-ARP 11 reliefs/11 paintings/11 sculptures"
Die gesamte Ausstellungsfläche des Bahnhofs Rolandseck ist seine Ausstellung. Obwohl auch 11 Reliefs und 11 Skulpturen von Hans Arp bzw. Sophie Taeuber-Arp präsentiert sind.
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