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Ausstellungen | Vorschau

 


o. T. (ohne Titel)
Stipendiatinnen und Stipendiaten 2014 des Künstlerhauses
Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz

8. Februar bis 12. April 2015

Mit der Ausstellung »o. T. (ohne Titel)« werden zum ersten Mal im Arp Museum Bahnhof Rolandseck fünfzehn Künstlerinnen und Künstler gezeigt, die 2014 durch Anwesenheits-, Projekt- und Reisestipendien des Landes Rheinland-Pfalz und der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur gefördert wurden. Der Fokus der Ausstellung liegt auf dem Prozess des Stipendiums, der künstlerischen Entwicklung innerhalb dieser Zeitspanne und der Auseinandersetzung mit dem Stipendienort.

»o. T. (ohne Titel)« dient als Arbeitstitel sowie als Platzhalter für entstehende Kunstwerke, und greift im besonderen Fragen des aktuellen Diskurses über die Grenzen und Möglichkeiten des Mediums Malerei auf. Was passiert mit einem Kunstwerk, wenn es das Atelier verlässt und im Museum ausgestellt wird? Was bedeutet es für Künstler, im Museum auszustellen? Fragen, die auch für den Kurator gelten, denn »o. T. (ohne Titel)« wurde vom Stipendiaten Arne Reimann erarbeitet.

Folgestation der Ausstellung: Thermen am Viehmarkt, Trier 25. April bis 21. Juni 2015

           

» Download Flyer (Flyer_Balmoral_Web.pdf)

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Sammlung Arp 2015. Zweiklang
Rendez-vous des amis: Sophie Taeuber – Hans Arp

13. März 2015 bis Ende Januar 2016

»Viele Bilder Sophies sind verkleidete Blumen.« Hans Arp

In diesem Jahr laden wir innerhalb der Sammlungspräsentation zu einem besonders reizvollen und innigen Rendezvous des amis. 1915 lernen sich unsere Hauspatrone Hans Arp und Sophie Taeuber in Zürich kennen. Von nun an stehen sie zeitlebens in engem künstlerischen Austausch und werden schließlich ein Liebespaar. Es entwickelt sich ein vielfältiges Miteinander, bei dem beide ganz verschiedene Wege der Abstraktion beschreiten. Arp gehört zu den Pionieren der organischen Abstraktion. Seine fließende Formensprache schöpft er aus der Natur. Das facettenreiche OEuvre Sophie Taeubers indes beruht auf den Ausdrucksmitteln der geometrischen Abstraktion. Ziel ihres Schaffens ist es, Kunst und Alltag miteinander zu verbinden und die traditionelle Trennung von angewandter und freier Kunst aufzuheben. Wiederholt fließen die beiden unterschiedlichen Ansätze in gemeinsamen sogenannten Duo-Arbeiten zusammen. Ein besonderer Aspekt, der erstmalig im Fokus einer Ausstellung steht, ist die Reflektion der Kunst Sophie Taeubers in Arps poetischen Texten, in denen seine Weggefährtin, die für ihn »leuchtende Himmel in dieses Leben niederschweben« ließ, oftmals gewürdigt wird.

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Kunstkammer Rau
Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet

22. März bis 6. September 2015

Vom 17. bis in das 20. Jahrhundert setzte die französische Malerei die Maßstäbe für ganz Europa. Die Ausstellung widmet sich den revolutionären Entwicklungen in dieser Zeit. Sie zeigt rund 50 Gemälde und Skulpturen von Poussin, Chardin, Houdon, Renoir, van Gogh, Cézanne und anderen. Im Zeitalter Poussins entstanden durch den königlichen Hof geprägte Historienbilder. Das Zeitalter der Aufklärung und Revolution brachte neue Themen hervor. Den Weg Frankreichs in die Moderne kennzeichnen das wachsende Selbstbewusstsein der Künstler und die Befreiung der Farbe im Impressionismus.

In Kooperation mit der National Gallery of Ireland, Dublin und dem Bucerius Kunst Forum, Hamburg. Dort läuft die Ausstellung unter dem Titel »Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs« vom 10. Oktober 2015 bis 17. Januar 2016.

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Des Königs Traum. Friedrich Wilhelm IV.
und der romantische Rhein

30. April bis 16. August 2015

Am 5. April 2015 jährt sich die Inbesitznahme des Rheinlandes durch die Preußenkönige zum 200. Mal. Die Ausstellung in Rolandseck konzentriert sich auf König Friedrich Wilhelm IV., der entscheidend die preußische Denkmalpflege im Rheinland mitbestimmte und sich aktiv an der neugotischen Durchgestaltung der Rheinprovinz beteiligte. Ausgehend von der englischen »Castlegothic« des 18. Jahrhunderts fixierte er in ersten architektonischen Skizzen seine gestalterischen Ideen, die eng an die Rheinund Burgenlandschaft gekoppelt waren. Zusammen mit dem Architekten Schinkel und dem Dombaumeister Zwirner setzte er sie tatkräftig um. Bis heute sind die architektonischen Denkmäler, die aus seinen romantischen Träumen erwuchsen, wichtige touristische Wahrzeichen unserer Rheinlandschaft vom Kölner Dom bis zum Schloss Stolzenfels.

In Kooperation mit dem Museum LA 8, Baden-Baden.

           

» Download Flyer (Preussen_Flyer_Web.pdf)

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Bernard Schultze
Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag

18. Juni 2015 bis 1. Mai 2016

Bernard Schultze (geboren in Schneidemühl/Pommern, lebte und arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 2005 in Köln) wäre am 31. Mai 2015 hundert Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums beleuchtet die Ausstellung in unserem Themenjahr »Freiräume« das Informel als prägende Kunstrichtung der Nachkriegszeit, die eine realistische Figuration sowie eine »formelhafte« geometrische Abstraktion ablehnte und aus der intuitiven Schaffenskraft schöpfte. Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck bietet einen idealen Rahmen für die groß angelegte Würdigung Bernard Schultzes, der dem Museum seit den frühen 1960er Jahren eng verbunden war. Neben zahlreichen Zeichnungen und großformatigen, teilweise bis zu acht Meter langen Ölgemälden werden in der lichtdurchfluteten und offenen Architektur Richard Meiers insbesondere Schultzes Reliefs und die überwiegend aus Draht und Pappmaché gefertigten Skulpturen eine wichtige Rolle spielen.

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