|
|
 |
 |
 |
Ausstellungen | Vorschau |
 |
|
 |
 |
 |
 |
Karl Otto Götz
In Erwartung blitzschneller Wunder
Sonntag, 28. März bis 8. August 2010
Gemäß dem künstlerischen Leitmotiv von Karl Otto Götz,
das der Ausstellung ihren Titel gibt, zeigt die umfangreiche
Auswahl zum Teil großformatiger Gemälde die enorme Bandbreite,
mit der der Künstler stets aufs Neue die vielfältigen
Möglichkeiten der Abstraktion auslotet. Das Werk des
Protagonisten des deutschen Informels zeugt von fortwährender
Entdeckungsfreude bei der Ablösung des klassischen
Formprinzips. Spontaneität und Geschwindigkeit des Schaffensprozesses
finden ihren Niederschlag in den vielfältigen
Variationen dynamischer Pinselspiralen und kristalliner
Rakelstrukturen. K. O. Götz, geboren 1914 in Aachen, zeigt
sich als Weggefährte Hans Arps. 1953 publizierte er ein
Buch mit noch unveröffentlichten Gedichten des Straßburger
Künstlers. Ähnlich wie Arp blieb auch Götz nicht bei einer
künstlerischen Gattung, sondern widmete sich darüber
hinaus Dichtung, Relief und Skulptur. Die mit freundlicher
Unterstützung der K. O. Götz und Rissa-Stiftung realisierte
Ausstellung präsentiert daher auch einige Stahlreliefs der
2000er Jahre.
|
 |
|
 |
Simone Demandt
Dunkle Labore
Sonntag, 28. März bis 18. Juli 2010
Die Ausstellung widmet sich der 1959 in Dortmund geborenen
Fotografin Simone Demandt. Im Bahnhof Rolandseck
werden großformatige Fotoarbeiten aus der Reihe »Dunkle
Labore / Labs overnight« gezeigt. 2008 und 2009 hat die
Künstlerin verschiedene wissenschaftliche und industrielle
Forschungslabore, u.a. die Zellbiologie der Universität Karlsruhe,
das Max-Planck Institut für Pflanzenforschung in Köln
oder auch Parfumeur Tentunian in Karlsruhe menschenleer
und ohne künstliche Beleuchtung oder Tageslicht aufgenommen.
Dabei nutzt Demandt sowohl das geringe Eigenlicht
der nächtlichen Räumlichkeiten als auch eine lange
Belichtungszeit von ca. 8 Stunden. Die Stätten des Fortschritts,
der wissenschaftlichen Forschung oder auch der
Suche nach Erkenntnis lösen sich so in reine Strukturen,
Lichtstreifen, Lichtpunkte und schwarze Flächen auf.
Simone Demandt studierte an der Akademie der Bildenden
Künste Stuttgart. Nach mehreren Lehraufträgen im Bereich
Fotografie lehrt sie seit Oktober 2009 an der Hochschule
der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Kunstverein
Ludwigshafen, wo zeitgleich weitere Werke der Künstlerin
zu sehen sind.
|
 |
|
 |
Das Fundament der Kunst.
Die Skulptur und ihr Sockel seit Auguste Rodin
25. Juni bis 24. Oktober 2010
Erstmals beleuchtet eine Ausstellung in diesem Umfang
eines der spannendsten Themen der Bildhauerei: das vielfältige
Verhältnis von Figur und Sockel in der Moderne. Seit
der Antike hatte dieses »Fundament der Kunst« ausschließlich
dienende Funktion. Erst Bildhauer wie Auguste Rodin
holen die Skulptur vom Sockel und präsentieren sie auf
Augenhöhe des Betrachters. In der Folge eröffnen sich dem
»Unterbau« im 20. Jahrhundert neue und überraschende
Perspektiven. Hans Arp beispielsweise spielt auf vielfältige
Weise mit dem Sockel: Er löst die definierte Rollenverteilung
von »oben« und »unten« auf, so dass der Sockel selbst dabei
zum Kunstobjekt werden kann. Die Ausstellung, die von der
Gesellschaft der Freunde und Förderer des Arp Museums
Bahnhof Rolandseck großzügig unterstützt wird, präsentiert
mehr als 50 internationale Künstlerinnen und Künstler. Der
Spannungsbogen reicht von den »Pionieren« Auguste Rodin,
Alberto Giacometti und Piero Manzoni, über Hans Arp, Anthony
Caro und Jean Tinguely bis zu Zeitgenossen, unter ihnen
Marc Dion, Markus Lüpertz, Daniel Spoerri und Erwin Wurm.
In Kooperation mit den Städtischen Museen Heilbronn und
dem Gerhard Marcks Haus Bremen
|
 |
|
|
 |