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  Informationen zu den Konzerten
Karten unter 02228-9425-16 im Bahnhof Rolandseck oder bei

Bonnticket.de  

Abendkasse, Programmverkauf und Abholung vorbestellter Karten an der Museumskasse.

Einlass frühestens eine halbe Stunde vor Beginn. Die Plätze sind unnummeriert. Die Pause beträgt ca. 25 Minuten. Es besteht kein Anspruch auf Rücknahme oder Umtausch von Karten, auch nicht bei Änderungen des Programms. Bei Eintreffen nach Konzertbeginn verfällt der Anspruch auf einen Sitzplatz. Bild- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.

  Zugverbindungen (RB 26)
[www.bahn.de Anreisebutton]
  Ansprechpartner
Weitere Informationen:

Torsten Schreiber
Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Bonner Str. 56
53424 Remagen-Rolandseck
Tel 0 22 28 - 94 25 28
Fax 0 22 28 - 94 25 24
schreiber@arpmuseum.org
Rückblick Konzerte 2006
Freitag, 15.12.2006

Telemanns Tafelmusik


Jed Wentz mit Stipendiaten der Villa Musica Rheinland-Pfalz

Weit gefehlt, wer in Telemanns Tafelmusik nur leichte Kost für hanseatische Musikgourmets vermutet. Die anno 1733 in Hamburg publizierte Sammlung vereint alle Formen deutscher Kammermusik des Spätbarock auf höchstem Niveau und in nie nachlassender Inspiration. Der Amsterdamer Barockspezialist, Flötist und Dirigent Jed Wentz erarbeitet mit Stipendiaten der Villa Musica Rheinland-Pfalz seine Auswahl aus der "Musique de Table" - ein Feuerwerk an Einfällen, das die Mär vom seichten Vielschreiber Telemann Lügen straft.

Jed Wentz, in den USA geboren und seit Jahrzehnten in Amsterdam zuhause, ist ein Star der Alten Musik in Holland - nicht erst, seit er frühe Mozartopern auf CD einspielte ("Mitridate", "Re pastore"). Als Flötist der "Musica Antiqua Köln" und des eigenen Ensembles "Musica ad Rhenum" setzte er Maßstäbe für das virtuose Spiel auf der Traversflöte der Bachzeit wie für die historische Aufführungspraxis insgesamt.

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Donnerstag, 9.11.2006
In Kooperation mit Zonta

Barbara Buntrock, Viola
Alexandra Goloubitskaja, Klavier

Bereits zum dritten Mal bringt der Zonta-Club Musikerinnen auf unsere Bühne, die beim Deutschen Musikwettbewerb ausgezeichnet wurden. Barbara Buntrock, geboren am 18.02.1982 in Wuppertal ist ebenfalls Preisträgerin des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München 2004, Finalistin und Preisträgerin des Concours de Genève 2005 und fünffache erste Preisträgerin beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". Seit 2003 ist sie als Bratschistin Mitglied des Viktor Ullmann Quartetts, das von Prof. Walter Levin (La Salle Quartett) unterrichtet wird.

Die junge Pianistin Alexandra Goloubistkaja reüssierte bereits im Bonner Schumannhaus und in der Klavierreihe pianoplus im Bonner Collegium Leoninum.

Donnerstag, 2.11.2006

Robert Schumann als Musikschriftsteller


Marcus Ullmann, Tenor
Norbert Ely, Rezitation
Dirk Joeres, Klavier

Der Bahnhof Rolandseck ist ein Glanzpunkt des romantischen Rheins. Johannes Brahms, Franz Liszt, und Clara Schumann waren hier einst zu Gast. Grund genug, Robert Schumann in seinem 150. Todesjahr einen besonderen Abend zu widmen. Neben seiner Musik (unter anderem "Kinderszenen" und einige Heine-Lieder) steht dabei Robert Schumann als Musikschriftsteller im Mittelpunkt: es kommen sowohl Aufsätze von ihm als auch Werke, auf die diese sich beziehen, zu Gehör. So erklingen Liedkompositionen von Robert Franz und Klavierwerke von Kirchner, Burgmüller und Brahms. Text- und Werkauswahl sowie die Gesamtkonzeption für diesen Abend liegen in den Händen des in Bonn geborenen Dirk Joeres, Chefdirigent der Westdeutschen Sinfonia und Associate Guest Conductor des Royal Philharmonic Orchestra London, der bereits häufig im Bahnhof zu Gast war.

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11. bis 16. Juli 2006
Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Weltmeister der Kammermusik

Schirmherr: S.E. Shimon Stein, Botschafter des Staates Israel
Künstlerische Leitung: Guy Braunstein, 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker
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Donnerstag
15.06.2006

Liederabend mit Shira Karmon (Sopran) und Shlomo Shem Tov (Klavier)

In Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel

Der israelische Pianist Shlomo Shem Tov ist den Bahnhofsbesuchern noch von Meisterkursen mit Chaim Taub ein Begriff. In diesem Konzert begleitet er die junge israelische Sängerin.
Als sehr besonderen Programmbeitrag bringen die beiden drei Lieder des 1966 geborenen Komponisten Eyal Bat zu Gehör, der hier ins Hebräisch übersetzte Texte von Else-Lasker Schüler vertont hat.

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Dienstag
09.05.2006

In Memoriam Tilo Medek
Musik und Poesie

mit Vertonungen von Erich Arendt bis Paul Zech

Norie Takahashi (Klavier), Corinna Pregla (Sopran), Marcus Ullmann (Tenor), Guido Schiefen (Violincello), Diaphonia Bläserquintett

In Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk und dem Beethovenorchester Bonn

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Sonntag
02.04.2006

Jubiläumskonzert
20 Jahre ZONTA Musikpreis

mit Ragna Schirmer (Klavier), Sophia Jaffé (Violine), Christina Ascher (Mezzospopran)

In Kooperation mit dem Deutschen Musikrat und ZONTA Deutschland Ragna Schirmer hat neben vielen anderen Preisen auch den ZONTA-Förderpreis gewonnen und ist eine international gefragte Pianistin. Zum ersten Mal konzertiert sie in dieser Matinée mit der 1980 geborenen Violinistin Sophia Jaffé, die erst kürzlich beim Jubiläumskonzert des Deutschen Musikwettbewerbes in der Bonner Beethovenhalle das Publikum begeisterte. Sie gewann 2001 den ZONTA Musikpreis.
Als europäische Erstaufführung bietet die Mezzo-Sopranistin Christina Ascher das Werk "Herzriss" von Violeta Dinescu dar. Ihr wird im Bahnhof Rolandseck der ZONTA Musikpreis für Komposition verliehen.

Sonntag
26.03.2006

Heinrich Schiff (Violoncello), Olli Mustonen (Klavier)

mit Werken von Beethoven, Prokofieff und anderen

Der Cellist und Dirigent Heinrich Schiff kann auf eine nunmehr über dreißigjährige Karriere zurückblicken. Er ist regelmäßig zu Gast bei allen bedeutenden Orchestern, in den großen Musikzentren und bei den wichtigen Festivals in Europa, den USA und Japan. Olli Mustonen hat sich als einer der herausragenden Pianisten seiner Zeit etabliert. Seine brillante Technik und seine mitreißenden Interpretationen fordern das Publikum heraus und faszinieren es zugleich. Er begleitet Heinrich schiff an diesem Abend bei Werken von Beethoven, Prokofjew und Shchedrin.

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Donnerstag
2.03.2006
20 Uhr

Emmanuel Pahud (Flöte)

mit Guy Braunstein (Violine), Ori Kam (Viola), Olaf Maninger (Violoncello), Kim Barbier (Klavier)

mit Werken von Mozart, Poulenc, Chausson und Schönberg (Kammersinfonie)

Die Zeitschrift Fono Forum schrieb über den schweizerisch-französichen Flötisten "Pahud ist als Flötist eine Naturbegabung, perfekt in Atem- und Fingertechnik, ausdrucksstark in der Tongestaltung". Dass das Ausnahmetalent in Rolandseck gerade mit den langjährigen Bahnhofsfreunden Guy Braunstein und Ori Kam zu hören ist, die erst im vergangenen April unseren neuerlichen Konzertreigen eröffnet haben, ist ein besonderer Anlaß zur Freude. Natürlich ist das Programm im Arp Museum "deutsch"-französisch: Werke von Mozart und Schönberg (Kammersinfonie) sowie von Poulenc und Chausson kommen zum Vortrag.

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Mittwoch,
8.02.2006,
20 Uhr

Fine Arts Quartet

mit Werken von Mozart, Schumann und Schostakowitsch
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Mittwoch,
11.01.2006,
20 Uhr

Im Rahmen der
Arp-Ausstellung im Bahnhof Rolandseck

"Musik zur Zeit Arps"

Musik ohne Sauerkraut - Satie, Cocteau und die Groupe des Six

19 Uhr: Einführungsvortrag von Prof. Renate Groth

Eröffnung einer Fotoausstellung mit bisher unveröffentlichten Fotos aus dem Nachlaß von Darius Milhaud und Louis Durey, in Anwesenheit ihrer Nachkommen

20 Uhr: Didaktisch-theatralischer Konzertabend mit Werken von Satie und der Groupe des Six sowie Texten von Jean Cocteau - von Sabine Fringes

Mitwirkende:
Alexandre Pelichet und Martin Skoda
Kammermusikensemble Oxalys

In dem didaktisch-theatralischen Konzertabend erklingen neben der Musik der Six, zu der Darius Milhaud, Francis Poulenc, Arthur Honegger, Georges Auric, Louis Durey und, als einzige Frau, Germaine Tailleferre gehörten, die Stimmen der Komponisten der Six - und ihr Wortführer Jean Cocteau. Es wird eine bunte Collage aus: Zitaten der Komponisten, theatralischen Texten von Jean Cocteau - und kleinen informativen Zwischentexten (in Form eines fingierten Interviews mit Jean Cocteau), die die einzelnen Werke näher beleuchten und in den zeithistorischen Kontext einbetten. Ähnlich wie in Cocteaus Schauspiel "Les mariés de la tour eiffel" sollen an dem Abend zwei Schauspieler alleine spielen, die Rollen ständig wechselnd, provokant, dadaistisch und jonglierend mit verschiedenen Textformen."
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In Kooperation mit dem Robert-Schumann-Institut, Bonn und dem Institut Francais Mainz