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  Informationen zu den Konzerten
Karten unter 02228-9425-16 im Bahnhof Rolandseck oder bei

Bonnticket.de  

Abendkasse, Programmverkauf und Abholung vorbestellter Karten an der Museumskasse.

Einlass frühestens eine halbe Stunde vor Beginn. Die Plätze sind unnummeriert. Die Pause beträgt ca. 25 Minuten. Es besteht kein Anspruch auf Rücknahme oder Umtausch von Karten, auch nicht bei Änderungen des Programms. Bei Eintreffen nach Konzertbeginn verfällt der Anspruch auf einen Sitzplatz. Bild- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.

  Zugverbindungen (RB 26)
[www.bahn.de Anreisebutton]
  Ansprechpartner
Weitere Informationen:

Torsten Schreiber
Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Bonner Str. 56
53424 Remagen-Rolandseck
Tel 0 22 28 - 94 25 28
Fax 0 22 28 - 94 25 24
schreiber@arpmuseum.org
Rückblick Konzerte 2007
Samstag, 1. Dezember 2007
Auftaktkonzert zur 2nd International Beethoven Competition for Piano Bonn

Andrea Lucchesini, Klavier

Ludwig van Beethoven:
Klaviersonate Nr. 29 B-Dur, op. 106 ('Hammerklaviersonate')
Klaviersonate Nr. 30 E-Dur, op. 109
Klaviersonate Nr. 31 As-Dur, op. 110

Mit seinem Rezital gibt Andrea Lucchesini als Juror der Beethoven Competition Bonn im Bahnhof Rolandseck den Startschuss zu zwei Wochen voller Euphorie für die Klaviermusik und für das Oeuvre von Ludwig van Beethoven. 1965 geboren, studierte er Klavier unter Maria Tipo. 1983 gewann er als erster Italiener den renommierten internationalen Klavierwettbewerb "Dino Ciani", der ihm den Einstieg in eine großartige internationale Karriere eröffnete. Seither ist er mit großen Orchestern unter berühmten Dirigenten wie Claudio Abbado, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Dennis Russell Davies, Charles Dutoit, Gianluigi Gelmetti, Daniel Harding und Giuseppe Sinopoli aufgetreten. Als äußerst engagierter Kammermusiker nimmt Andrea Lucchesini auch regelmäßig an den Lockenhaus und Moritzburg Kammermusikfestivals teil und ist seit September 2005 Künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals in Florenz.

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Donnerstag, 15. November 2007
Sonderkonzert

Pierre-Laurent Aimard spielt Werke von Olivier Messiaen

8 Préludes
Aus den Catalogues d'oiseaux
4 Études de rythme

Nach der Eröffnung unseren neuen Hauses für den deutsch-französischen Künstler Hans Arp antwortet die Musik mit einem Rezital eines der französischen Pianisten, der ausschließlich Werke von Olivier Messiaen spielt. Wie auch Arp sucht Messiaen oftmals in seinen Werken den Bezug zur Natur – Stücke aus den Catalogues d'oiseaux kommen an diesem Abend zum Vortrag.

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Freitag, 2. November 2007

Viviane Hagner, Violine
Nicole Hagner, Klavier

Igor Strawinsky: Suite italienne
César Franck: Sonate
Manuel de Falla: Suite populaire espagnole
Camille Saint-Saens: Sonate Nr. 1

"Die dunkle Farbe ihres Klangs verleiht ihrem Spiel Wehmut, selbst in den fröhlichsten Passagen." So urteilte die ehrwürdige New York Times über die junge deutsche Geigerin Viviane Hagner. "Ein schaurig schönes Recital von fast spukhafter Meisterschaft" meinte die Washington Post, "großartige Sicherheit" bescheinigte ihr die Times. Wo die geborene Münchnerin auch auftritt - ob in der Berliner Philharmonie, in New York oder Tokio -, überall erobert sie Kritik und Publikum im Sturm, zumal im bewährten Duo mit ihrer Schwester Nicole am Klavier. Die Meisterschülerin von Thomas Zehetmair und Thomas Brandis ist wie ihre Schwester ehemalige Stipendiatin der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz. Für den Bahnhof Rolandseck haben sich die beiden die wehmütigsten Violinsonaten aus dem Paris des Fin de siècle herausgesucht.

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In Kooperation mit der Villa Musica als eine Initiative der Landesregierung Rheinland-Pfalz mit Beteiligung des
Südwestrundfunks .

 

Mittwoch, 17. Oktober 2007
Im Rahmen der Reihe "Gala des Liedes"
In Kooperation mit bmn

Dorothee Jansen, Sopran
Francis Grier, Klavier

Franz Schubert: Die fünfzehn "Modezeitung"-Lieder

Der Vater eines Freundes von Franz Schubert war Verleger einer Wiener Modezeitung und hat immer wiedergedruckte Einlagen in dieser Zeitung veröffentlicht. Dazugehörten auch Lieder von Franz Schubert, die damit zum ersten Mal erschienen. Insgesamt handelt es sich um fünfzehn – darunter so bekannte wie »Die Forelle«.

Dorothee Jansen wurde in Bonn geboren. Neben ihrer Karriere im Opernbereich (Kölner Oper, Bayerische Staatsoper München, Teatro alla Scala Milano, Bayreuther Festspiele) ist sie auch im Bereich Lied tätig. Gemeinsam mit Pianisten Francis Grier nimmt das Jansen-Grier-Duo eine Reihe von Liedprogrammen auf, die eigenst für sie von Schubert-Dramaturg Dr. Nicholas Rast konzipiert wurden. Mit dem Konzert im Bahnhof Rolandseck beginnen Dorothee Jansen und Francis Grier einen dreiteiligen Zyklus mit Liedern Franz Schuberts. Die weiteren Konzerte finden am 5. März 2008 im Kammermusiksaal des Beethovenhauses und am 2. Juli 2008 wieder im Bahnhof Rolandseck statt.

> Details zum Programm (pdf)

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Donnerstag, 23. August 2007
Sonderkonzert in Kooperation mit ZONTA

Ania Wegrzyn, Sopran
Nicholas Rimmer, Klavier

Programm

Claude Debussy (1862 – 1918)

  • „Proses lyriques“ - Zyklus aus vier Liedern
  • De rêve
  • De grêve
  • De fleurs
  • De Soir
Franz Schubert (1797 – 1828)
  • Erster Verlust, op. 5, Nr. 4
  • Die Sterne, op. 96, Nr. 1
  • Der Zwerg, op. 22, Nr. 1
  • An die untergehende Sonne, op. 44
  • Ganymed, op. 19, Nr. 3

Pause

Karol Szymanowski (1882 – 1937)
  • Piesni muezina szalonego (Lieder des verliebten Muezzin), op. 42
  • Zyklus aus sechs Liedern
Richard Strauss (1864 – 1949)
  • Nichts, op. 10, Nr. 2
  • Ich wollt ein Sträußlein binden, op. 68, Nr. 2
  • Die Nacht, op. 10, Nr. 3
  • Ständchen, op. 17, Nr. 2

» Vita Ania Wegrzyn
» Vita Nicholas Rimmer

 

Mittwoch, 15. August 2007

Gustavo Beytelman trifft David Friedman

Der argentinische Pianist Gustavo Beytelman ist eine Tango-Legende. Der in Paris lebende Pianist tourte lange Zeit mit Astor Piazzolla. Seit einiger Zeit komponiert er Neue Musik und widmet sich den Beziehungen von Jazz und Tango. David Friedman ist einer der bekanntesten Vibrafonisten. Er arbeitete mit Leonard Bernstein, Luciano Berio, Bobby McFerrin, Wayne Shorter und Yoko Ono zusammen. Mit dem Bandoneonspieler Dino Saluzzi und dem Bassisten Anthony Cox kreierte er ein Projekt über Astor Piazzollas Tangokompositionen. Mit seinem Trio Tambour gastierte er im Juli 2005 bereits im Bahnhof Rolandseck. Seit 1989 ist er Professor für Vibrafon und Komposition an der Universität der Künste in Berlin. Die beiden Musikerpersönlichkeiten treffen zum ersten Mal im Bahnhof Rolandseck zusammen und entwickeln gemeinsam mit dem argentinischen Percussionisten Minino Garay ein musikalisches Programm.

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Donnerstag, 5. Juli 2007

Mísia

Mísia ist zweifellos die größte Fado-Interpretin und hat dieser ureigenen portugiesischen Musik ein neues Gesicht gegeben. Mísias Fado ist dem traditionellen, nostalgischen Fado verhaftet, gleichzeitig ist er neu und modern.

Das Konzert findet in Kooperation mit RheinVokal statt.

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12. - 18. Juli 2007

2. Rolandseck-Festival 2007

Vom 12. bis 18. Juli findet das 2. Rolandseck-Festival im Bahnhof Rolandseck statt.

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Donnerstag, 24. Mai 2007

Musik und Poesie

Begegnung zwischen Büchnerpreisträger Arnold Stadler und Komponist Rudi Spring

An diesem Abend stehen ausgewählte Texte des Schriftstellers Arnold Stadler vor und nach seiner Begegnung mit dem Komponisten Rudi Spring sowie ausgewählte Kammermusik des Komponisten vor und nach seiner Lektüre der Werke von Arnold Stadler auf dem Programm.

Zentrum der Begegnung wird die Uraufführung des Kompositionsauftrages des Arp Museum Bahnhof Rolandseck an Rudi Spring sein. Sie trägt den Titel: "Ich will singen und spielen, solange ich da bin". Dabei handelt es sich um Psalmübertragungen in der unvergleichlichen Sprache Arnold Stadlers, in Musik gesetzt für eine hochkarätige Formation:

Corinna Pregla, Sopran
Ingolf Turban, Violine
Albert Osterhammer, Klarinette
Maria Reiter, Akkordeon
Jessica Kuhn, Violoncello
und Rudi Spring, Klavier.

Ausgangspunkt für diesen Abend war die Deutsche Akademie Villa Massimo/Rom, im Jahr 2005. Rudi Spring als ausgewählter Jahresstipendiat vor Ort, beginnt ab Mai mit der umfassenden Lektüre der Bücher des Büchnerpreisträgers von 1999: Arnold Stadler. Im Dezember schließlich kommt Arnold Stadler für zwei Wochen als Ehrengast an die Villa Massimo – zurück in die Stadt seiner Studienzeit.

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Mittwoch, 9. Mai 2007
Im Rahmen der Ausstellung: Wunderkammer Bahnhof Rolandseck - Das Sammeln von Johannes Wasmuth

Pinchas Zukerman, Violine
Marc Neikrug, Klavier


Wolfgang A. Mozart:
Sonate für Klavier und Violine G-Dur KV 379

Robert Schumann:
Fantasiestücke op. 73 (Fassung für Violine und Klavier)

Josef Suk:
Vier Klavierstücke op. 17 (Fassung für Violine und Klavier)

Franz Schubert:
Sonatine für Violine und Klavier g-moll D 408

Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Sonate für Violine und Klavier F-Dur

Auch Pinchas Zukerman und Marc Neikrug ehren mit ihrem Gastspiel den vor zehn Jahren verstorbenen Bahnhofsimpressario Johannes Wasmuth. Sie waren sowohl in der Beethovenhalle als auch in Rolandseck regelmäßige Gäste bei den Konzerten von Festival Pro.
Mit seinen beiden Instrumenten, der Geige und der Bratsche, eröffnete Pinchas Zukerman dem Publikum früh neue Hörwelten – nicht zuletzt aufgrund des besonderen Klangs seines Spiels. Von einem "vollen, satten Ton“ ist häufig die Rede, oft auch von einem unvergleichlich zarten Schmelz, der sein Spiel umgibt - kongenial begleitet von dem Pianisten und Komponisten Marc Neikrug.

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Montag, 23. April 2007

Benefizkonzert zugunsten
des 2. Rolandseck-Festival
vom 12. bis 18. Juli 2007

Guy Braunstein, Violine
1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker und künstlerischer Leiter des Rolandseck-Festival
Micha Afkham, Viola
Jing Zhao, Violoncello
Kim Barbier, Klavier

Johannes Brahms:
Klavierkonzert No. 3 c-moll, op. 60

Wolfgang Amadeus Mozart:
Klavierquartett No. 2 Es-Dur, KV 493

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Mittwoch, 18. April 2007
Im Rahmen der Ausstellung: Wunderkammer Bahnhof Rolandseck - Das Sammeln von Johannes Wasmuth

Elisabeth Leonskaja, Klavier
Borodin-Quartett


Alexander P. Borodin:
2. Streichquartett D-Dur

Peter I. Tschaikowsky:
Grand Sonate für Klavier op. 37

Dimitri Schostakowitsch:
Klavierquintett g-moll op. 57

Die aus Georgien stammende Pianistin Elisabeth Leonskaja verband eine enge Freundschaft zu Johannes Wasmuth. Sie gehört seit Jahrzehnten zu den gefeierten großen Pianistinnen unserer Zeit und pflegt eine besondere Beziehung zu unserem Hause. Im Oktober 2005 gastierte sie mit einem Schubert-Recital im Künstlerbahnhof, das vom Publikum euphorisch aufgenommen wurde. In diesem Konzert dürfen wir sie mit einem ihrer bevorzugten Kammermusikpartner, dem seit über 50 Jahren bestehenden Borodin-Quartett, begrüßen, das wir eigens hierfür aus Moskau eingeladen haben. Der Cellist Valentin Berlinsky ist seit seiner Gründung Mitglied des Quartetts.

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Mittwoch,
28. März 2007

Themenabend: Le Bestiaire von Guillaume Apollinaire


19 Uhr: Einführungsvortrag von Prof. W.-D. Lange, Romanisches Seminar der Universität Bonn

20 Uhr: Musik zur Zeit Arps - Ein musikalisches Bestiarium
Györgyi Dombradi, Mezzosopran
Lambert Bumiller, Klavier

Francis Poulenc: Le Bestiaire
Louis Durey: Le Bestiaire
sowie weitere tierische Gedichte von Jules Renard, Robert Desnos und anderen, vertont von Maurice Ravel, Emmanuel Chabrier und Jean Wiéner.

Louis Durey und Francis Poulenc, zwei Komponisten der legendären mit Jean Cocteau verbundenen Group des Six, vertonten 1919 die Gedichtsammlung Le Bestiaire ou cortège d’orphée des französischen Autors und Künstlers Guillaume Apollinaire. Im Bestiaire, das 1911 erstmals verlegt wurde, stellte Apollinaire in sechsundzwanzig Gedichten Beziehungen zwischen Mensch und Tier her, häufig, indem er tierische Eigenschaften und Verhaltensweisen zu Sinnbildern menschlicher Verhaltensweisen und Charakterzüge machte.

Apollinaire, der 1901 Hauslehrer in Bad Honnef war, schrieb u.a. inspiriert durch Landschaft und Atmosphäre, ein Gedicht mit dem Titel Rolandseck.

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Donnerstag,
25. Januar 2007

Alban Gerhardt, Violoncello
Steven Osborne, Klavier


Frédéric Chopin:
Sonate für Violoncello und Klavier g-moll op.65

Ludwig van Beethoven:
Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur op. 69

Robert Schumann:
"Fantasiestücke" op. 73

Johannes Brahms:
Sonate für Violoncello und Klavier No. 1 e-moll op. 38

Alban Gerhardt hat sich im letzten Jahrzehnt unter den großen Cellisten unserer Zeit etabliert. Sein Klang ist unverwechselbar, und seine Interpretationen zeichnen sich durch höchste Originalität aus. Unter seinen Händen singt das Cello, bekannte Literatur wird neu entdeckt, unbekannte Werke werden mit ungeahntem Leben versehen.
Steven Osborne wird ein "klangfarbenreiches, mal meditativ- tiefgründiges, dann wieder höchst expressives, die Dynamik voll ausreizendes, auf jeden Fall aber rundum beeindruckendes Klavierspiel“ (FonoForum 10/2003) attestiert. Bereits im Alter von zwanzig Jahren gewann der gebürtige Schotte den renommierten "Clara-Haskil-Wettbewerb" im schweizerischen Vevey und 1997 die "International Naumburg Competition" in New York. Seit diesen Erfolgen macht der britische Pianist eine Weltkarriere mit Recitals und als Solist bei Orchesterkonzerten.

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Freitag,
12. Januar 2007

Mischa Maisky, Violoncello
Pavel Gililov, Klavier


Richard Strauss:
Romanze F-Dur
Sonate für Violoncello und Klavier op. 6

Antonin Dvorak:
Aus den Romantischen Stücken op. 75
Rondo g-moll op. 94
Sonatine für Violine und Klavier op. 100
(Fassung für Violoncello und Klavier)

Die weltbekannten Musiker Mischa Maisky und Pavel Gililov eröffnen 2007 die Konzerte im Bahnhof Rolandseck. Sie stehen damit am Anfang einer Vielzahl von Veranstaltungen in einem ganz besonderen Jahr: Im Herbst 2007 wird das von Richard Meier entworfene Arp Museum auf den Rheinhöhen oberhalb des Bahnhof Rolandseck eröffnet. 2007 jährt sich zum zehnten Mal der Todestag von Johannes Wasmuth, dem Spiritus rector des Bahnhof Rolandseck. Ihm sind auch zwei weitere Konzerte gewidmet, die im April und Mai stattfinden werden.

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