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| Informationen zu den Konzerten |
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| Ansprechpartner |
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Weitere Informationen:
Torsten Schreiber Arp Museum Bahnhof Rolandseck Bonner Str. 56 53424 Remagen-Rolandseck Tel 0 22 28 - 94 25 28 Fax 0 22 28 - 94 25 24 schreiber@arpmuseum.org |
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Mittwoch, 16. Dezember 2009 20 Uhr Festsaal
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OPIUM – Mélodies francaises
Philippe Jaroussky, Counter-Tenor
Jérôme Ducros, Klavier
Der Gesangsstar der Alten-Musik-Szene widmet sich französischen
Kunstliedern des Fin de Siècle. Während unkontrollierter
Opiumkonsum schnell lebensbedrohlich wird,
liefert Jaroussky tatsächlich eine ungefährliche Alternative.
Auch wenn sich bisher kaum ein Countertenor auf das subtile
Feld des französischen Kunstlieds gewagt hat – so wie
Jaroussky dieses Repertoire singt, entfaltet sich voll sein
sinnlich-melancholischer Reiz, vor allem in den ruhigen
Stücken. Jaroussky hat seine Lied-Auswahl weit gefasst: Er
mischt sehr bekannte Stücke aus den Jahrzehnten um 1900,
etwa von Gabriel Fauré, Reynaldo Hahn und Jules Massenet
mit seltener zu hörenden, wie etwa von Cécile Chaminade
oder von Guillaume Lekeu. Wer die Liste der Lieder liest,
stößt auch auf jenes Lied von Camille Saint-Saëns, das den
Titel des Konzertabends inspiriert hat: Es ist der »Opiumtraum
«. Kreisende Sechzehntelnoten beschreiben das Abdriften
in den Drogenrausch. Wir wünschen viel Vergnügen.
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Sonntag, 29. November 20 Uhr Festsaal
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Auftaktkonzert zur 2nd International
Telekom Beethoven Competition for Piano Bonn
Guido Schiefen, Violoncello
Alfredo Perl, Klavier
L. v. Beethoven: 12 Variationen über »See the conqu'ring
hero comes« aus Händels Oratorium Judas Makkabäus
F. Mendelssohn: Sonate für Violoncello und Klavier
No. 2 D-Dur, op. 58
L. Janacek: »Pohádka« (Märchen)
L. v. Beethoven: Sonate für Violoncello und Klavier
No. 3 A-Dur, op. 69
Mit diesem Konzertabend geben Alfredo Perl als Juror der
Beethoven Competition Bonn und Guido Schiefen im Bahnhof
Rolandseck den Startschuss zu zwei Wochen voller
Euphorie für die Klavier- und Kammermusik und für das
OEuvre von Ludwig van Beethoven. Guido Schiefen, bei Bonn
geboren, ist als Solist und Kammermusiker (mit Ingolf Turban,
Alfredo Perl, Ralph Manno, Henri Sigfridsson u. a.) international
tätig und ist künstlerischer Leiter des Rhein-Sieg-
Kammermusikfestivals. »...mit großer unabgenutzter Frische,
mit äußerster Zärtlichkeit und unaffektierter Brillanz demonstrierte
er tröstlich, wie wenig die Tradition erfüllten und erfühlten
Beethovenspiels auch in unseren prosaischen Zeiten
aufhört« schrieb Joachim Kaiser über Perls Beethovenspiel.
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Donnerstag, 15. Oktober 2009 20 Uhr Lobby Neubau
Eintritt 25 Euro ermäßigt 15 Euro
Achtung: Änderungen in Besetzung und Programm |
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Daishin Kashimoto, Violine
Jing Zhao, Violoncello
Bishara Harouni, Klavier
W.A. Mozart: Klaviertrio No. 6 C-Dur, KV 548
F. Mendelssohn-Bartholdy: Klaviertrio No.1 d-moll, op.49
F. Schubert: Klaviertrio No. 1 B-Dur, D 898
Der Violinist Daishin Kashimoto ist für die Besucherinnen und Besucher des Rolandseck-Festivals bereits ein guter Bekannter. Der 1979 in London geborene Japaner gewann zahlreiche Preise
(bereits 1993 den 6th Menuhin International Junior Violin Competition in England). Er studierte bei Naoko Tanaka, Zakhar Bron, Vadim Repin, Maxim Vengerow und Rainer Kussmaul und arbeitete
beispielsweise mit Seiji Ozawa, Lorin Maazel, Mariss Jansons, Lord Yehudi Menuhin, Myung-Whun Chung und anderen. Daishin ist ein aktiver Kammermusiker. Itamar Golan, Yuri Bashmet, Gidon Kremer und
Mischa Maisky waren einige seiner Partner. Seit 12. Juni 2009 ist er wie Guy Braunstein 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker.
Auch Jing Zhao gastierte schon einige Male in Rolandseck. Sie ist in Peking geboren und wurde von Georg Faust, Ryosuke Hori, Mario Brunello. Mstislav Rostropowitsch und David Geringas
unterrichtet. Bereits als 20-jährige debütierte Jing Zhao in Japan unter dem Taktstock von Seiji Ozawa und spielte kurz darauf mit Claudia Abbado. Beim 54. Internationalen Musikwettbewerb
der ARD erhielt Jing Zhao den 1. Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition »Variationen über ein Thema von Nicoló Paganini« von
Søren Nils Eichberg.
Der palästinensisch-israelische Pianist Bishara Harouni wurde in Nazareth geboren und studiert an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Arie Vardi. Seit zwei Jahren
wird er auch von Maestro Daniel Barenboim unterrichtet. Bishara konzertierte in Israel (auch unter Zubin Metha mit dem Israel Philharmonic Orchestra), Palästina, in Europa und den
Vereinigten Staaten von Amerika. Kürzlich sprang er für den Pianisten Murray Perahia ein mit einem Recital in der Carnegie Hall.
» Konzertfotos
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| Sonntag, 9. August 2009 |
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Midori, Violine
Özgür Aydin, Klavier
P. Hindemith: Violinsonate C-Dur,
R. Schumann: Violinsonate Nr. 2 d-moll, op. 121
J. S. Bach: Violinsonate Nr. 2 A-Dur, BWV 1015
C. Saint-Saëns: Violinsonate Nr. 1 d-moll, op. 75
Midori ist eine der großen Geigerinnen unserer Tage - eine Denkerin mit gesellschaftlichem Engagement und Psychologiestudium, gerühmt für die atemberaubende, intensive musikalische Zwiesprache mit ihrem Publikum, unermüdlich rund um den Erdball unterwegs zu den großen Orchestern, Kammermusikpodien und ihren sozialen Projekten. In diesem Jahr feiert sie ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum. Unter den Highlights dieser Saison ist ihr Projekt Music Sharing, das sie in diesem dritten Jahr in Indonesien durchführt; außerdem tritt sie zum ersten Mal in Zentralamerika mit dem National Symphony Orchestra of Costa Rica auf.
In Kooperation mit Mittelrhein Musik Momente
» Konzertfotos
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4. Rolandseck-Festival
14. bis 23. Juli 2009
Künstlerische Leitung: Guy Braunstein,
1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker
Sechs Konzerte und eine Schiffahrt mit:
Guy Braunstein, Lisa Batiashvili, Daishin Kashimoto,
Maja Avramovic, Ori Kam, Amihai Grosz, Gilad Carni,
Zvi Plesser, Jing Zhao, Nabil Shehata, Emmanuel Pahud,
Paul Meyer, Francois Leleux, Chezy Nir, Chen Halevi,
Elena Bashkirova, Eric Lesage, Helène Grimaud und
einem Meisterkurs mit 13 jungen Musikerinnen und Musikern
aus dem West-Eastern-Divan-Orchestra von Daniel
Barenboim - aus dem Iran, Palästina, Ägypten, der Türkei,
Syrien, Jordanien und Israel - unterrichtet von Chaim Taub.
Mehr Informationen auf der
Festival-Homepage 2009
» Festival-Fotos 2009
Aktuelle Festival-Homepage: http://www.rolandseck-festival.de/
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| Mittwoch, den 24. Juni 2009
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In Kooperation mit Rheinvokal
Emma Kirkby, Sopran
London Baroque:
Ingrid Seifert, Violine
Richard Gwilt, Violine
Charles Medlam, Gambe
Steven Devine, Cembalo
Shakespeare-Vertonungen von Purcell, Lawes, Jenkins,
Johnson und Marais
Was vor wenigen Jahren Kinobesucher auf der ganzen Welt
begeisterte, hat auch schon Henry Purcell und seine Zeitgenossen
hingerissen: wie heiter und spielerisch, traurig und
euphorisch William Shakespeare seine Liebespaare sprechen
lässt. Emma Kirkby hat die schönsten Shakespeare Songs
aus Barock und Rokoko zu einem Kaleidoskop der Liebe
zusammengestellt. Henry Purcell darf dabei in seinem 350.
Jubeljahr nicht fehlen – natürlich mit Auszügen aus der
»Fairy Queen«, seiner Version des »Sommernachtstraums«.
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| Dienstag, 26. Mai 2009 |
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In Kooperation mit der Villa Musica als eine Initiative der
Landesregierung Rheinland-Pfalz mit Beteiligung des
Südwestrundfunks
Ori Kam, Viola
Paul Rivinius, Klavier
| G. Enescu: | | Konzertstück |
| A. Glazunov: | | Elegie |
| P. Hindemith: | | Sonata op. 11 No. 4 |
| B. Britten: | | »Lachrimae« |
| J. Brahms: | | Sonate op. 120 Nr. 2 in Es-Dur |
Von der New York Times wurde Ori für seine faszinierende
Bühnenpräsenz gelobt. Als Sechzehnjähriger debutierte er
mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Metha.
Seitdem spielte er mit allen bedeutenden Orchestern in
Israel und vielen anderen. Als Kammermusiker konzertierte
er mit Größen wie Isaac Stern, Itzhak Perlmann, Pinchas
Zukerman, Bernard Greenhouse, regelmäßig nahm er an
den Sommerkursen in Rolandseck teil und war bei den
letzten Rolandseck-Festivals zu Gast.
Der Pianist Paul Rivinius wurde 1970 geboren. Er ist Preisträger
vieler Wettbewerbe (Förderpreis der Saarländischen
Sparkassen, Kulturpreis der Deutschen Industrie). Bei zahlreichen
Fernsehaufnahmen und Konzerten, u. a. in Japan und
Amerika, war er Klavierpartner seines Bruders Gustav Rivinius.
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| Donnerstag, 16. April 2009
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In Kooperation mit der Villa Musica als eine Initiative der
Landesregierung Rheinland-Pfalz mit Beteiligung des
Südwestrundfunks
Kalle Randalu, Klavier
Nicolas Chumachenco, Violine
Frank Lloyd, Horn
| L. van Beethoven: | | Hornsonate F-Dur, op. 17 |
| L. Janacek: | | Violinsonate |
| J. Brahms: | | Horntrio Es-Dur, op. 40 |
Der in Estnien geborene Kalle Randalu ist Preisträger renommierter
internationaler Klavierwettbewerbe: darunter 1982
des Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau und 1985 erster
Preisträger des ARD-Wettbewerbs in München. Mit dem
Ensemble Villa Musica, gab er zahlreiche Konzerte.
Nicolas
Chumachenco wurde Preisträger sowohl im Tschaikowsky-
Wettbewerb in Moskau als auch im Konigin-Elisabeth-Wettbewerb
in Brüssel. Neben seiner reichen Konzerttätigkeit ist
Chumachenco Professor an der Musikhochschule in Freiburg
und bei der Villa Musica.
Frank Lloyd, Horn, geb. 1952, absolvierte sein Studium an der Royal Academy of Music in London bei Ifor James. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Professor an der Guildhall School of Music und der Trinity School of Music London unterrichtet er Meisterkurse an verschiedenen Hochschulen. 1998 folgte er dem Ruf an die Folkwang-Hochschule in Essen.
Für seine musikalischen Verdienste zeichnete die Royal Academy of Music ihn kürzlich mit der Mitgliedschaft aus (FRAM), von 2004 bis 2006 war er Präsident der International Horn Society. Er konzertiert im In- und Ausland, spielte in Orchestern und Ensembles wie dem Scottish National Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem English Chamber Orchestra oder bei German Brass und nahm an internationalen Horn-Workshops teil.
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| Donnerstag, 19. März 2009
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In Kooperation mit der Villa Musica als eine Initiative der
Landesregierung Rheinland-Pfalz mit Beteiligung des
Südwestrundfunks
Guy Braunstein, Violine
Amihai Grosz, Viola
Ludwig Quandt, Violoncello
Kim Barbier, Klavier
Chezy Nir, Horn
Paul Meyer, Klarinette
| W. A. Mozart: | | Klavierquartett g-moll, KV 478 |
| K. Penderecki: | | Sextett |
| R. Schumannn: | | Märchenerzählungen, op. 132 |
| E. von Dohnányi: | | Sextett C-Dur, op. 37 |
Braunstein, Grosz,
Quandt und Barbier – haben sich hier als Gäste den französischen
Ausnahmeklarinettisten Paul Meyer und den israelischen
Hornisten Chezy Nir eingeladen. Ebenso gehören
diese fest zur Besetzung des Rolandseck-Festivals. Neben
Schumann und Mozart haben sich die Musiker zwei kammermusikalische
Leckerbissen ausgesucht – das spätromantische
Sextett von Dohnányi und das selten zu hörende
Sextett von Penderecki aus dem Jahre 2000. Durch eine
Neigung zur großen Form zeichnet sich dieses aus, das der
Komponist selbst als Synthese vorangegangener Entwicklungen
bezeichnet: »Ich glaube, es gibt alles in diesem Werk,
auch meine sechziger Jahre.«
Umbesetzung: Statt Jing Zhao spielt Ludwig Quandt.
Ludwig Quandt wurde 1961 in Ulm geboren. Er studierte bei Arthur Troester in Lübeck, welcher zu Furtwänglers Zeiten Solocellist bei den Berliner Philharmonikern gewesen war.
Seine Studien vervollkommnete Quandt durch Meisterkurse bei Zara Nelsova, Maurice Gendron, Boris Pergamenschikow und Siegfried Palm. Er gewann mehrere Internationale Wettbewerbe,
u.a. war er Preisträger des ARD-Wettbewerbes 1990 und 1. Preisträger des Premio Stradivari beim Internationalen Cellowettbewerb Roberto Caruana in Cremona.
1991 wurde Ludwig Quandt von den Berliner Philharmonikern engagiert, und seit 1993 ist er hier als 1. Solocellist tätig. Sein Debut mit Claudio Abbado hatte er 1996 mit dem
2. Cellokonzert von Dmitrij Schostakowitsch.
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| Dienstag, 10. Februar 2009
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| Dienstag, 27. Januar 2009
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| Samstag, 10. Januar 2009 |
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Neujahrskonzert im Arp Museum
Emmanuel Pahud, Flöte
Trevor Pinnock, Cembalo
Jonathan Manson, Violoncello
Flötensonaten von Johann Sebastian Bach
(BWV 1030, 1033, 1034, 1035)
Der »Pan des 21. Jahrhunderts« Emmanuel Pahud und der
renommierte Barockspezialist Trevor Pinnock mit Jonathan
Manson eröffnen den diesjährigen Konzertreigen. Neben
seiner Position als Soloflötist der Berliner Philharmoniker
hat sich Pahud auch als Solist und Kammermusiker Weltruhm
erspielt. Beim Rolandseck-Festival ist er seit Beginn
dabei. Mit seinem Partner, Begründer des Ensemble The
English Concert, hat er unlängst Flötensonaten von Bach
für EMI classics eingespielt, aus deren Programm sie das
Konzert im Arp Museum bestreiten. Und dies ist – neben
einem Gastspiel in Hamburg – die einzige Gelegenheit,
dieses Programm in Deutschland zu hören.
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