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Lesungen & Veranstaltungen 2010
Dienstag, 31. August 2010
19 Uhr

Eintritt frei!
Um Anmeldung wird gebeten.

Bildvortrag zum toskanischen Skulpturengarten von Daniel Spoerri


Die herrliche Parklandschaft an den Hängen des Monte Amiata bei Seggiano verbindet Natur und Kunst zu einem Gesamtkunstwerk des Schweizer Künstlers. Der Garten beinhaltet rund 100 Installationen, die im Dialog mit der toskanischen Landschaft stehen.

Anhand ausgewählter Bilder gibt Barbara Räderscheidt, langjährige Vertraute von Daniel Spoerri, Vizepräsidentin der Stiftung »Il Giardino di Daniel Spoerri«, Italien, und Leiterin des Spoerri-Ausstellungshauses in Hadersdorf, Österreich, einen Vorgeschmack auf den wunderschönen toskanischen Skulpturengarten des Künstlers.

Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck ehrt das Lebenswerk Daniel Spoerris anlässlich seines 80. Geburtstages mit einer umfangreichen Einzelausstellung
vom 27.08.2010 – 09.01.2011.

Der Vortrag findet am Dienstag, dem 31. August 2010,
um 19.00 Uhr im Arp Museum Bahnhof Rolandseck statt.
Um Anmeldung wird gebeten. Der Eintritt ist frei!

Anmeldung: Arp Museum Bahnhof Rolandseck,
Hans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen, Tel. 0 22 28 - 94 25 – 0

Eine Veranstaltung der:

Gesellschaft der Freunde und Förderer des Arp Museum Bahnhof Rolandseck



» Download Information-Flyer 

» zur Ausstellungsvorschau

» http://www.danielspoerri.org/
Dienstag, 21. September 2010
19.30 Uhr

Eintritt 6,50 Euro

Balkanische Alphabete:
Griechenland, Rumänien und Bulgarien


Dimitra Kotoula (Griechenland), Vasile Leac (Rumänien), Plamen Doinov (Bulgarien) Sabine Küchler, Hans Thill
Musik: Lyubomir Denev (Bulgarien)


Vom Künstlerhaus Edenkoben ging 2007 ein Projekt aus, das es sich zur Aufgabe machte, die Dichter dieser drei Nationen zu versammeln, um sie zu übersetzen. Treibend für das entstandene Projekt »Balkanische Alphabete« war der Wunsch, der Dichtung in den drei Schreibweisen des Balkans, Kyrillisch, Griechisch und Latein, nachzuspüren; ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzuspüren. Auf diese Art soll der Poesie durch Übersetzungen ins Deutsche und Lesereisen Gehör verschafft und die Aufmerksamkeit auf diese Kulturkreise gelenkt werden. Nach dem Prinzip »Dichter übersetzen Dichter« und im direkten Gegenüber der Sprachen entstanden Nachdichtungen, die in zweisprachigen Publikationen veröffentlicht werden. Nachdem sich in den ersten drei Jahren der Schwerpunkt auf die Präsentation der einzelnen Länder gelegt wurde, steht die Abschlussveranstaltung der Reihe an diesem Abend unter dem Motto der ganzen Region. Musikalisch wird der Abend durch den bulgarischen Jazz-Pianisten Lyubomir Denev begleitet.

In Kooperation mit dem Künstlerhaus Edenkoben.

Foto: Ingo Wilhelm

Dienstag, 19. Oktober 2010
19.30 Uhr

Eintritt 6,50 Euro

Poesie der Nachbarn: Kroatien


Ivana Bodrozic Simic, Branko Cegec, Urs Allemann, Hans Thill


Die Übersetzer-Werkstatt »Poesie der Nachbarn – Dichter übersetzen Dichter« hat sich im Laufe der Jahre zu einer international gerühmten Veranstaltung entwickelt. Auf der Grundlage genau erarbeiteter Interlinear-Übersetzungen entstehen die Nachdichtungen; im Gegenüber zweier Sprachen entwickelt sich der dem Original in adäquater Weise begegnende neue deutschsprachige Text. In diesem Jahr ist Kroatien Gastland der Übersetzer-Werkstatt. Noch vor Jahren hatte man die Szenen eines mörderischen Krieges vor Augen, wenn von Kroatien die Rede war. Heute denkt man wieder an idyllische Landschaften und Küstenstädte. Von der Schönheit der Sprache und den dunklen Flecken der Vergangenheit erzählen die Gedichte der Lyriker, die an diesem Abend zu hören sein werden. Es sind Dichter aller Generationen, darunter die wichtigsten Stimmen der kroatischen Poesie. An keinem von ihnen ist dieser Krieg spurlos vorübergegangen. Aber auch die Aufbruchsstimmung wird spürbar, von ihr kündet eine neue Literatur, witzig und makaber, die sich jetzt zum ersten Mal auf Deutsch in den Übersetzungen namhafter Lyriker zu Wort meldet.

In Kooperation mit dem Künstlerhaus Edenkoben.

Foto: Ingo Wilhelm

Samstag, 6. November 2010
11 bis 18 Uhr

Eintritt frei!

Käpt’n Book: Lesefest der Stadt Bonn
zu Gast im Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr das Kinder-Lesefest »Käpt’n Book« der Stadt Bonn im Arp Museum Bahnhof Rolandseck statt. Die Themen kreisen dieses Jahr rund um den Rhein; die Rheinreise, sein Wasser sowie seine Mythen und Märchen.

Von 11 bis 18 Uhr lesen die bekannten Kinderbuchautoren Thomas Hauck, Silke Bambeck, Annette Neubauer und Eva Wal. Daneben erwarten die kleinen und großen Besucher erlebnisreiche Führungen, spannende Familienkurse und Workshops renommierter Künstler. Somit bietet dieser Tag der ganzen Familie eine gute Gelegenheit, sich bildender Kunst und Literatur auf eine aufregende und abwechslungsreiche Weise zu nähern. Vom 31. Oktober bis zum 14. November findet Käpt’n Book in zahlreichen Kunst- und Kulturinstitutionen der näheren Umgebung statt. Der Schwerpunkt liegt neben den Lesungen von Autoren und Autorinnen auch auf den Nachbarn der Literatur: den Bildenden Künsten, der Musik und dem Theater.

Ganztags Eintritt frei im Arp Museum Bahnhof Rolandseck In Kooperation mit der Stadt Bonn.

Foto: Claudia Görres

Sonntag, 28. November 2010
11 bis 18 Uhr

Eintritt frei!

Adventszauber




Am ersten Adventssonntag lädt das Arp Museum Bahnhof Rolandseck bei freiem Eintritt insbesondere Kinder und ihre Familien herzlich ein, das Haus in kostenlosen Kurzführungen und einer Kinder-Museums-Rallye zu entdecken oder sich mit weihnachtlichen Bastel-Workshops, Weihnachtsgesängen verschiedener Chöre aus der Region sowie Punsch und süßen Leckereien auf eine sinnenfrohe Adventszeit einzustimmen. Zeitgleich bietet der nahe gelegene Weihnachtsmarkt von Oberwinter eine große Auswahl an Kunsthandwerk und Weihnachtsdekorationen sowie ein Kinderprogramm mit Ponyreiten, Kinderkarussell und einen Besuch vom Nikolaus. Ein kostenloser Bus-Shuttle verkehrt ab 12 Uhr zwischen Remagen, Oberwinter und dem Arp Museum in Rolandseck.
Dienstag, 7. Dezember 2010
19.30 Uhr

Eintritt 6,50 Euro

Josef Haslinger
Phi Phi Island – Ein Bericht


Am 26. Dezember 2004 löste ein Seebeben vor der Küste der indonesischen Insel Sumatra eine verheerende Flutwelle aus. Der Tsunami tötete und verletzte Hunderttausende, machte Unzählige heimatlos und zerstörte ganze Landstriche. Auch die wenige Kilometer vor der Westküste Thailands gelegene Insel Koh Phi Phi, auf der Josef Haslinger zusammen mit seiner Familie die Weihnachtsferien verbrachte, wurde von der verheerenden Naturkatastrophe schwer getroffen. Sie hatten Glück; sie überlebten. Ein Jahr später reiste Haslinger ein zweites Mal auf die Insel, sprach mit Zeugen und schaffte es auch, dadurch die Erlebnisse zu fassen, die Katastrophe zu verarbeiten. Seine anfängliche Schreib-Scheu wich durch die literarische Auseinandersetzung mit dem Schrecken. Josef Haslinger wurde 1955 in Zwettel in Niederösterreich geboren, heute lebt er in Wien und Leipzig. Seit 1996 lehrt Haslinger als Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 1995 erschien sein Roman »Opernball«, der ein spektakulärer Erfolg bei Kritikern und Lesepublikum wurde, 2000 dann »Das Vaterspiel« und im Frühjahr 2006 »Zugvögel«. Haslinger erhielt zahlreiche Preise, zuletzt den Preis der Stadt Wien, den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels und in diesem Jahr die Auszeichnung als Mainzer Stadtschreiber.

Foto: Jürgen Bauer