>Programm >Lesungen
  Lesungen & Veranstaltungen
>> Übersicht
>> Rückblick 2011
>> Rückblick 2010
>> Rückblick 2009
>> Rückblick 2008
>> Rückblick 2007
>> Rückblick 2006
  Programm
>> Ausstellungen
>> Konzerte
>> Rolandsecker Gespräche
>> Kunstvermittlung
  Kartenbestellung
Telefon 02228-9425-16
Fax 02228-942524
Lesungen 1. Halbjahr 2012
Donnerstag, 23. Februar 2012
19 Uhr
Festsaal

Eintritt: 25 Euro
ermäßigt 15 Euro
19 Uhr:

Lesung aus »Perlen der Rheinromantik«

von und mit Gisela Götz

20 Uhr:

Konzert »Rolandseck und die Rheinromantik«

Im Rahmen der Ausstellung »Rheinromantik. Mythos und Marke«

mehr unter »Programm»Konzerte

 
Dienstag, 13. März 2012
19 Uhr

Eintritt 6,50 Euro

Arp im Ohr
Franz Mon

Moderation: Hans Thill

Welche Spuren hinterlässt das literarische Werk von Hans Arp bei den Dichtern der heutigen Zeit? Arps direkte und springlebendige Lyrik findet auch bei zeitgenössischen Autoren großen Widerhall. In der Reihe »Arp im Ohr« nehmen heutige Dichter die Herausforderung an und präsentieren ihren Arp. Es sind Texte auf Motive des großen Klassikers der Moderne, die für diesen Anlass verfasst wurden. Nach einigen experimentellen Dichtern der mittleren Generation (Hans Thill, Zsuzsanna Gahse, Ulf Stolterfoht) ist jetzt ein Mitbegründer der Konkreten Poesie zu erleben – Franz Mon ist selbst schon ein Klassiker der Moderne. Geboren 1926 in Frankfurt am Main ist Franz Mon, Dichter, Herausgeber der Zeitschrift »movens« (zusammen mit Walter Höllerer und Manfred de la Motte), Verleger (typos- Verlag) und Hochschullehrer. Seine theoretischen Schriften (»buchstabenkonstellationen« 1967) veränderten die Sehund Lesegewohnheiten im Nachkriegsdeutschland. Hier steht das Zeichen im Vordergrund und die Fläche, auf der es sich befindet. Ob ein Gedicht gesprochen oder aufgeschrieben wurde, ist seither nicht mehr einerlei. Mon ist neben Eugen Gomringer der prominenteste Vertreter der Konkreten Poesie.

#link

Franz Mon
Foto: Andrea Pollmeier

Dienstag, 5. Juni 2012
19 Uhr

Eintritt 6,50 Euro

Denis Scheck stellt vor: Dieter Kühn
»Den Musil spreng ich in die Luft«

Der Literaturkritiker Denis Scheck (ARD: Druckfrisch) präsentiert mit Dieter Kühn einen Schriftsteller eigener Wahl. Der Autor zahlreicher Biographien, Romane und Erzählungen liest aus seinen unglaublichen Geschichten. Diese sind Weltreisen der Phantasie und den unglaublichen Begegnungen des Allroundgenies Johann Peter Lyser mit Napoleon, Goethe, Beethoven ... Einem Ethnolinguisten, der auf der Insel Kuhn überwintert ... Dem Showdown zwischen Lawrence von Arabien und Robert Musils Vetter auf der arabischen Halbinsel.

Dieter Kühn, geboren 1935 in Köln, studierte Anglistik und Germanistik. 1964 promovierte er über Robert Musils Roman »Mann ohne Eigenschaften«. Für seine Biographien, Romane, Erzählungen, Hörspiele, Kinderbücher, Theaterstücke und hochgerühmten Übertragungen aus dem Mittelhochdeutschen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Hermann-Hesse-Preis (1977) und den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1989).

Denis Scheck, geboren 1964, ist als Literaturagent, Übersetzer US-amerikanischer und britischer Autoren, Herausgeber und freier Kritiker tätig. Seit 1997 ist er Literaturredakteur beim Deutschlandfunk, wo er regelmäßig die Sendung »Büchermarkt« moderiert.

#link

Dieter Kühn
Foto: Jürgen Bauer

Denis Scheck
Foto: ARD / Herby Sachs