>Programm >Lesungen
  Lesungen & Veranstaltungen
>> Übersicht
>> Rückblick 2014
>> Rückblick 2013
>> Rückblick 2012
>> Rückblick 2011
>> Rückblick 2010
>> Rückblick 2009
>> Rückblick 2008
>> Rückblick 2007
>> Rückblick 2006
  Programm
>> Ausstellungen
>> Konzerte
>> Veranstaltungen
>> Kunstvermittlung
  Kartenbestellung
Telefon 02228-9425-16
Fax 02228-942524

Lesungen 1. Halbjahr 2015

Dienstag, 10. Februar 2015

19 Uhr

Eintritt: 7 Euro

Ersatztermin für den 30.9.2014

Denis Scheck stellt vor
Thomas Hettche: »Pfaueninsel«

Der Literaturkritiker Denis Scheck (ARD: Druckfrisch) präsentiert mit Thomas Hettche einen Schriftsteller eigener Wahl. Dieser liest im Arp Museum Bahnhof Rolandseck aus seinem Roman »Pfaueninsel« (2010).

Thomas Hettche, geboren 1964 in Treis, studierte Germanistik, Philosophie und Filmwissenschaft in Frankfurt am Main. Sein Romandebüt »Ludwig muß sterben« wurde 1989 als Geniestreich gefeiert. Danach erschien unter anderem »Der Fall Arbogast« (2001), der in zwölf Sprachen übersetzt worden ist. Der Roman »Woraus wir gemacht sind« (2006) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Zuletzt veröffentlichte Hettche den autobiographischen Essayband »Totenberg« (2012).

Zahlreiche Auszeichnungen, u. a.: Robert-Walser-Preis 1990, Rom-Preis der Villa Massimo 1996, Spycher Literaturpreis 2001, Short-List zum Deutschen Buchpreis 2006, Düsseldorfer Literaturpreis 2013.

Heute lebt Thomas Hettche als freier Schriftsteller in Berlin und in der Schweiz.

In Kooperation mit

#link

Foto: Thomas Andenmatten
 

Dienstag, 24. März 2015

19 Uhr

Eintritt: 7 Euro

Literatur Plus
Barbara Honigmann »Chronik meiner Straße«

Barbara Honigmann wurde 1949 in Ost-Berlin geboren, wohin ihre Eltern aus dem Exil zurückgekehrt waren, und lebt heute in Straßburg. Sie arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin, seit 1975 als freie Schriftstellerin. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Kleist-Preis, dem Koret Jewish Book Award, dem Solothurner Literaturpreis, dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich und zuletzt 2012 mit dem Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis.

In »Chronik meiner Straße« beschreibt sie ihr eigenes, persönliches Straßburg. Hier gibt es keine Parks, kein Europaparlament und keine Kathedrale. Was es gibt, ist Vielfalt: orthodoxe und weniger orthodoxe Juden, einen dreibeinigen Hund, eine ältere Dame, die nicht zurückschreckt vor der Bepflanzung fremder Balkone, einen dunkelhäutigen Priester in weißem Gewand und einen Splitternackten mit dem Po in der Sonne. Barbara Honigmann begegnet in ihrer Straße der ganzen Welt im Kleinen, erfährt von Tragödien, schließt Freundschaften, stellt sich den Enttäuschungen, aber auch Träumen ihrer Nachbarn. Ein Buch, wie es nur das Leben selbst schreibt.

In Kooperation mit

#link

Foto: Peter-Andreas Hassiepen
 

Dienstag, 9. Juni 2015

19 Uhr

Eintritt: 7 Euro

Arp im Ohr
über Sophie Taeuber-Arp, mit der Autorin Ursula Krechel

Im Jahr 2015 widmet sich das Arp Museum Bahnhof Rolandseck der Beziehung zwischen Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp. Aus diesem Grund stellt die Veranstaltung »Arp im Ohr« in diesem Jahr nicht Hans Arp, sondern seine Frau in den Mittelpunkt. Die Autorin und Lyrikerin Ursula Krechel versucht eine poetische Annäherung an die Schweizer Malerin, Bildhauerin, Textil-Gestalterin, Innen- Architektin und Tänzerin Sophie Taeuber-Arp, die für lange Zeit hinter ihrem viel bekannteren Ehemann wenig in Erscheinung trat.

Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier. Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte. Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten. Erste Lyrikveröffentlichungen 1977, danach erschienen Gedichtbände, Prosa, Hörspiele und Essays.

Auszeichnungen (Auswahl): 1994: Martha-Saalfeld-Förderpreis, 1995: Stipendium Künstlerhaus Edenkoben, 1997: Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis, 2006: Calwer Hermann- Hesse-Stipendium, 2008: Rheingau Literatur Preis für »Shanghai fern von wo«, 2009: Deutscher Kritikerpreis, 2009: Joseph-Breitbach-Preis, 2012: Deutscher Buchpreis. Die Autorin lebt in Berlin.

In Kooperation mit

#link

Foto: Alexander Paul Englert