|
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Dienstag 19.12.2006 |
 |
|
 |
 |
 |
Vortrag von Dr. Thomas RöskeDie Sammlung Prinzhorn und die Kunst der Moderne Die Heidelberger Sammlung Prinzhorn ist nach dem Kunsthistoriker und Arzt Hans Prinzhorn (1886-1933) benannt, der 1919-21 als Assistent an der Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg eine bereits bestehende kleine Kollektion künstlerischer Arbeiten von Psychiatriepatienten mit Werken aus anderen psychiatrischen Anstalten erweiterte. Seine Publikation Bildnerei der Geisteskranken. Ein Beitrag zur Psychologie und Psychopathologie der Gestaltung (1922), die von diesem Fundus von mehr als 5000 Zeichnungen, Gemälden, Skulpturen und Textilarbeiten ausgeht, machte mit ihren 170 Abbildungen diese Art von Kunst das erste Mal für eine größere Öffentlichkeit sichtbar. Thomas Röske zeichnet in seinem Vortrag die Wirkung der Sammlung Prinzhorn auf Hans Arp, Sophie Taeuber-Arp, Max Ernst und anderer Künstler der Klassischen Moderne nach.
|
 |
|
 |
 |
|
 August Natterer "Der Wunderhirte" (1911 bis 1919) © Sammlung Prinzhorn |
 |
 |
Dienstag 24.10.2006 19.30 Uhr |
 |
|
 |
|
 Juri Andruchowytsch Sherij Shadan
|
 |
 |
Dienstag 26.09.2006 |
 |
|
 |
|
 Giwi Margwelaschwili |
 |
 |
Dienstag 29.08.2006 |
 |
|
 |
|
 Foto: Bart Michielsen |
 |
 |
Dienstag 13.06.2006 |
 |
|
 |
 |
 |
Funken fliegen zwischen Hut und Schuh Peter Rühmkorf liest aus seinem Werk
Begrüßung: Gregor LaschenPeter Rühmkorf, geboren 1929 in Dortmund, lebt als freier Schriftsteller in Hamburg. Er ist ein bedeutender Essayist und Lyriker der deutschen Nachkriegszeit. Von 1958 bis 1964 war er als Lektor für den Rowohlt Verlag tätig. Er publizierte u.a. Irdisches Vergnügen in g (1959), Kunststücke (1962), Auf Wiedersehen in Kenilworth (1980), Von mir - zu euch - für uns (1999), Die Jahre, die ihr kennt, Werke 2 (1999), Funken fliegen zwischen Hut und Schuh (2003) und Wenn ich mal richtig ICH sag..., (2004). Für sein literarisches Schaffen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Droste-Hülshoff-Preis, Arno-Schmidt-Preis und den Georg-Büchner-Preis. |
 |
Foto: Isolde Ohlbaum |
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Dienstag 30.05.2006 |
 |
|
 |
|
 |
 |
 |
Donnerstag 25.04.2006 |
 |
|
 |
|
 |
 |
 |
Dienstag, 28.03.2006 |
 |
|
 |
 |
 |
Patrick Roth (Stadtschreiber Mainz 2006) liest aus Die Nacht der ZeitlosenModeration: PD Dr. Michaela Kopp-Marx, Universität HeidelbergPatrick Roth wurde 1953 in Freiburg/Breisgau geboren, wuchs in Karlsruhe auf und lebt seit 1975 in Los Angeles. Nach dem Studium am Cinema Department der University of Southern California galt seine künstlerische Arbeit zunächst dem Film. Er führte Regie (u.a. in der Charles-Bukowski-Verfilmung "The Killers", 1980), war Produktionsleiter und schrieb Drehbücher.
1990 erschien sein literarisches Debüt Die Wachsamen. Es folgten: Riverside. Christusnovelle (1991), Johnny Shines oder Die Wiedererweckung der Toten. Seelenrede (1993), Corpus Christi (1996), Meine Reise zu Chaplin. Ein Encore (1997), Die Nacht der Zeitlosen (2001), Ins Tal der Schatten. Frankfurter Poetikvorlesungen (2002), Riding With Mary. 10 mal Sehnsucht (2003), Starlite Terrace (2004) und Zur Stadt am Meer. Heidelberger Poetikvorlesungen (2005).
Für sein Werk erhielt er den Rauriser Literaturpreis (1992), den Preis der Stiftung Bibel und Kultur (1997), den d.lit-Literaturpreis der Stadtsparkasse Düsseldorf (2002), den Hugo-Ball-Preis der Stadt Pirmasens (2002), den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (2003) und den Mainzer Stadtschreiberpreis (2006).
|
 |
Foto: Armando Gallo/Suhrkamp Verlag |
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Dienstag, 21.02.2006 |
 |
|
 |
 |
 |
Franzobel liest aus seinem neuen Roman Das Fest der Steine oder die Wunderkammer der Exzentrik, 2005Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck/ Oberösterreich, lebt als freier Schriftsteller in Wien und zeitweise auch in Buenos Aires. Bis 1992 arbeitete er als bildender Künstler und setzte sich intensiv mit Malerei und Concept Art auseinander. Er veröffentlichte Theaterstücke, Prosatexte und Lyrik u.a. Krautflut (1995), Kafka. Eine Komödie (1997), Scala Santa (2000), Das Fest der Steine oder die Wunderkammer der Exzentrik (2005). Für sein literarisches Schaffen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den ersten Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs der Landeshauptstadt Klagenfurt, Leonce-und-Lena-Preis, Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor und den Arthur Schnitzler-Preis. |
 |
Foto: Maria Ziegelboeck |
|
 |
 |
|
 |
 |
|