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| Dienstag, 13. November |
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Peter Bichsel liest aus seinem Werk1935 in Luzern (CH) geboren, arbeitete er von 1955 bis 1968 als Lehrer. 1960 erschienen erste Veröffentlichungen in Buchform. Ab 1968 begann er regelmäßig Kolumnen für verschiedene Zeitungen zu schreiben, u.a. für die Weltwoche, die Luzerner Neuesten Nachrichten und das Sonntagsjournal. Von 1974 bis 1981 war er als Berater des Bundesrates Willi Ritschard tätig. 1985 wurde er Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. Er veröffentlichte u.a. Versuche über Gino (1960), Kindergeschichten (1970), Schulmeistereien (1985), Der Busant (1985) und Wo wir wohnen (2004). Bichsel wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Preis der Gruppe 47, Berlin (1965), dem Deutschen Jugendbuchpreis für Kindergeschichten (1970), dem Johann-Peter-Hebel-Preis (1986), dem Stadtschreiberpreis von Mainz (1996) und dem Gottfried-Keller Preis (1999). |
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Peter Bichsel Foto: Y. Boehler |
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| Sonntag, 28. Oktober 2007 |
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Coproduktion des WDR und SWR Eine Radio-Lesung im Bahnhof RolandseckSpielArt Live! „Auf der Bahn“
Moderation: Peter Zudeick Sprecher: Bodo Primus, Christian Tasche, Caroline Schreiber Musik: Markus Reinhardt Ensemble & Jaki Liebezeit Markus Reinhardt: Violine Janko Wiegand: Rhythmusgitarre Andreas Schilling: Kontrabass Zoltan Püsky: Sologitarre Jaki Liebezeit: Schlagzeug Die SpielArt Live! reist zum Künstlerbahnhof Rolandseck. Zugbegleiter Peter Zudeick präsentiert literarische Fahrten in dampfschnaubenden Eisenbahnungeheuern bis hin zu solchen in Hightech-Zügen à la TGV. Da ist zum Beispiel die Geschichte des Mannes, der sich allein in einem ausrangierten Speisewagen betrinkt, erzählt von Flann O’Brien. Wie ein blumengeschmückter Zug in Macondo einfährt, dem imaginären Schauplatz drastischer und geheimnisvoller Ereignisse in „Hundert Jahre Einsamkeit“, schildert Gabriel García Márquez. Venedikt Jerofejev berichtet von seiner legendären Reise Moskau – Petuschki. Hermann Harry Schmitz lässt eine Opern Diva die Notbremse ziehen und von Robert Gernhardt gibt es seine schönsten Bahngedichte zu hören.
Es lesen Christan Tasche, bekannt aus dem Kölner Tatort, die Bühnen- und Fernsehschauspielerin Caroline Schreiber, Bodo Primus u.a.
Musikalische Reisebegleitung leistet das Markus Reinhard Ensemble, das eine gründlich entstaubte Spielart des Zigeuner-Jazz auf die Bühne bringt, unterstützt von dem Ex-Can Trommler Jackie Liebezeit.
Redaktion: Anja Iven
Kartenvorverkauf im Bahnhof Rolandseck, Museumskasse von Di-So 11:00 -18:00 Uhr
» Infos zur Sendung (WDR) |
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| Dienstag, 23. Oktober 2007 |
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v.l.n.r Antonio Rossi, Hans Thill, Sabine Schiffner, Jan Koneffke |
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| Dienstag, 7. August 2007 |
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Anne Weber Foto: Isolde Ohlbaum |
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| Dienstag, 5. Juni 2007 |
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 Ilija Trojanow © P.-A. Hassiepen |
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Dienstag, 27. März 2007 |
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Ayelet Bargur "Ahawah heißt Liebe"Lesung und Dokumentarfilm In Kooperation mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD In ihrem Buch "Ahawah heißt Liebe" erzählt die amerikanische Künstlerin Ayelet Bargur die Geschichte des jüdischen Kinderheims Beit Ahawah (Haus der Liebe) in der Berliner Auguststraße. Es handelt sich zugleich um ihre Familiengeschichte. Auf ihrer Spurensuche hat
sie Zeitzeugen befragt, zahlreiche Dokumente, Briefe und Fotos gesammelt und zu einem ebenso persönlichen wie facettenreichen und lebendigen Lehrstück deutschjüdischer Geschichte verbunden. Ayelet Bargur, geboren 1969 in San Francisco, lebt in Israel. Sie studierte an der Universität Tel Aviv Film- und Kunstwissenschaften sowie Filmregie und -produktion. Ihre Dokumentarfilme und Spielfilme reflektieren kritisch das tägliche Leben in Israel. Sie wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und auf internationalen Festivals gezeigt. Für die Recherche zu dem Film- und Buchprojekt "Ahawah heißt Liebe" erhielt Ayelet Bargur ein Stipendium des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. |
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 © 2006 Deutscher Taschenbuch
Verlag GmbH & Co.KG |
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| Dienstag, 6. Februar 2007 |
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Anšlavs Eglitis "Homo Novus"Gelesen von der Schauspielerin Katharina Waldau, ehemals Schauspiel Bonn, heute in Heidelberg Moderation: Austris Grasis In Kooperation mit dem Weidle Verlag, Bonn Der Roman erzählt vom turbulenten Aufstieg eines jungen Künstlers im Riga der dreißiger Jahre. Der Schriftsteller und Maler Anšlavs Eglitis wurde dort 1906 geboren und gehört zu Lettlands großen Autoren.
1944 ging er ins Exil, erst nach Deutschland und später in die USA. Dort arbeitete er bis zu seinem Tod 1993 als Filmkritiker für ein lettisches Exil-Magazin. Eglitis veröffentlichte mehrere Romane, u.a. "Die Brautjäger" (1940) und "Der Mensch vom Mond" (1954). Sein Hauptwerk "Homo Novus" erschien aufgrund der Kriegswirren erst 1944 in Auszügen in einer lettischen Literaturzeitschrift. Als Buch kam es 1946 in einem amerikanischen Verlag heraus, und erst 1992 erschien es als Neuauflage in Riga. 2006 wurde der von Berthold Forssmann übersetzte Roman im Weidle Verlag publiziert und auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt.
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 Ansavs Eglitis |
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