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| Rückblick Lesungen und Veranstaltungen 2009 |
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Dienstag, 8. Dezember 2009
19.30 Uhr
Eintritt 5 € |
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Ohrenkuss-Lesung
in Zusammenhang mit der Ausstellung
Peter Hutchinson – Erträumte Paradiese
Menschenherz hört auf das Werk der Natur.
Dante Alighieri, Die Göttliche Komödie, Paradies,
XXVI. Gesang
Das Paradies ist ein wunderschöner Ort.
Mein Zimmer ist bestimmt ein Paradies.
Verena Günnel, Ohrenkuss Autorin, 2009
Autorinnen und Autoren der Redaktion Ohrenkuss lesen
eigene Texte zu paradiesischen Themen. Ohrenkuss ... da
rein, da raus – Das Magazin, gemacht von Menschen mit
Down-Syndrom, auch Trisomie 21 genannt. Das vielfach
prämierte Lifestyle-Journal mit Sitz in Bonn publiziert eine
andere, besondere Sicht auf die Dinge und bietet den Schreibenden
somit eine professionelle Plattform: Die aktuelle
Ohrenkuss-Ausgabe »Paradies« widmet sich realen wie
erschaffenen Orten, im Besonderen dem Arp Museum
Bahnhof Rolandseck und der zeitgleich stattfindenden Ausstellung
»Peter Hutchinson – Erträumte Paradiese«.
Die rezitierten Texte zeugen von den »paradiesischen Empfindungen
« der Autorinnen und Autoren bei Begegnungen mit
Werken von Peter Hutchinson. Siehe auch www.ohrenkuss.de.
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Sonntag, 29. november 2009
1. Advent 11 - 18 Uhr
Eintritt frei! |
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Dienstag, 17. November 2009
19.30 Uhr
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Samstag, 14. November 2009
11 - 18 Uhr
Eintritt frei |
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Das Käpt’n Book Lesefest zu Gast im Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Ein Museumstag für die ganze Familie
Eintritt frei im ganzen Arp Museum Bahnhof Rolandseck
| 11.00 Uhr |
Führung durch die Ausstellung »Michael Buthe. Der Engel und sein Schatten«. |
| 11.30 bis 12.30 Uhr |
Familien-Workshop:
Eine Reise zum »Muezzin der Phantasie«.
Hinter Paradiestüren schweben Engel unter Bahnhofsdächer, lernen Steine das Fliegen. Dieser Workshop entführt Kinder und Eltern in die Welt von 1001 Nacht und geradewegs zu Michael
Buthe. Jeder, der Märchen liebt und möchte, dass sie wahr werden, ist herzlich eingeladen mitzuträumen. |
| 12.30 bis 13.30 Uhr |
»Der Löwe im Atelier«
Autorenlesung mit Mario Giordano
(ab 8 Jahre)
Der bekannte Kinderbuchautor gibt uns einen spannenden Einblick in das Leben der Tiere. In 23 »tierischen« Abbildungen in Meisterwerken der Kunst von Albrecht Dürer, Franz Marc, Paul
Klee oder auch Francisco de Goya verbunden mit Kommentaren, Anekdoten und Erläuterungen führt uns Giordano in eine zauberhafte, fremdartige Welt. |
| 13.30 bis 14.30 Uhr |
Familien-Workshop:
Eine Reise zum »Muezzin der Phantasie«
siehe oben |
| 13.30 Uhr |
Führung durch die Ausstellung »Peter Hutchinson. Erträumte Paradiese«. |
| 14.30 bis 15.30 Uhr |
»Der Löwe im Atelier«
Autorenlesung mit Mario Giordano
(ab 8 Jahre)
siehe oben |
| 16.00 bis 17.00 Uhr |
Theater im Globus, Figurentheater »Dornröschen« |
| 17.15 bis 18.00 Uhr |
Autorenlesung: Kristina Dunker liest »Sommergewitter«
(ab 10 Jahre)
»Sommergewitter« ist ein spannender psychologischer Thriller, der das plötzliche Verschwinden eines Mädchens an einem Sommertag beschreibt. 2004 landete der Roman auf dem ersten
Platz der Liste der »Besten Sieben Bücher für Junge Leser« des Deutschlandradios und der Zeitschrift Focus. |
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Dienstag, 3. November 2009
19.30 Uhr
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Urs Widmer
Herr Adamson
Der Schweizer Urs Widmer gilt als einer der bekanntesten
und renommiertesten Gegenwartsautoren. Er ist ein Autor,
für den das Schreiben und nicht das Buch das Ziel ist, der
Angst davor hat, in einem Sinfonieorchester laut zu schreien
und dem es Freude bereitet, einen Luftballon zu sehen, der
größer ist als das Kind, das daran hängt.
Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck wird er aus seinem
gerade erschienenen Roman »Herr Adamson« lesen. Diese
Geschichte erzählt von einem 94-jährigen Mann, der seiner
Enkelin die Geschichte zwischen ihm selbst und Herrn
Adamson, den er seit seinem achten Lebensjahr nicht mehr
gesehen hat, erzählt. Und dabei wartet er auf ebendiesen
Herr Adamson. Herausgekommen ist »ein grandioses Buch,
das mit seiner Vitalität und Lebensfreude zu bannen weiß,
was der Skandal jedes Lebens ist: der Tod«. Holger Schwab
vom Buchladen 46 in Bonn moderiert den Leseabend.
Urs Widmer wurde 1938 in Basel geboren und arbeitete
nach seinem Studium mehrere Jahre als Verlagslektor. Mit
»Alois« schrieb er 1968 sein erstes Buch, seitdem folgten
zahlreiche Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Er erhielt
viele Auszeichnungen, zuletzt den »Friedrich-Hölderlin-Preis«.
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Dienstag, 27. Oktober 2009
19.30 Uhr |
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Poesie der Nachbarn: Schweden
Aase Berg, Lina Ekdahl, Björn Håkansson,
Thomas Böhme, Johann P. Tammen
Moderation: Hans Thill
Bei den Deutschen galten die Schweden schon immer als
bodenständig und realistisch. Ein Volk mit viel Sinn fürs
Soziale, das es sich im Sommer auf den Inseln gut gehen
lässt und im Winter der Melancholie verfällt. Für den Fernsehzuschauer
scheinen die Schweden neuerdings ein Volk der
verdrossenen Kommissare zu sein, das Land eine dunkle
Insel, auf der das Verbrechen lauert.
Sechs der bedeutendsten Lyriker Schwedens haben sich im
pfälzischen Edenkoben getroffen, um mit deutschen Kollegen
an der Übersetzung ihrer Gedichte zu arbeiten. Das Ergebnis
dieser Werkstatt ist eine Anthologie, die im März 2009
erschienen ist. Sie ist einerseits ein Überblick über die
neueste Poesie des Nachbarlandes, andererseits ein Buch
der konkurrierenden Übersetzungen, in dem unterschiedliche
Versionen von ein und demselben Gedicht präsentiert werden.
Wer sich auf diese geballte Ladung Poesie einlässt, wird ein
anderes Schweden entdecken: humorvoll, verspielt, sinnlich
und mit einem Hang zum Grotesken, kurz: großartig und
voll von moderner Eleganz.
In Kooperation mit dem Künstlerhaus Edenkoben
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Dienstag, 6. Oktober 2009
19.30 Uhr |
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Balkanische Alphabete: Rumänien
Vasile Leac, Constantin Acosmei, Julian Tănase, Ernest Wichner, Sabine Küchler
Moderation: Hans Thill
Der Balkan ist die Region, in der alle drei abendländischen Schriften geschrieben werden: Kyrillisch, Griechisch und Lateinisch. Fachleute behaupten, hier sei die Schrift entstanden.
Das Ziel des Projektes »Balkanische Alphabete«, das vom Künstlerhaus Edenkoben initiiert wurde, ist es der Dichtung in diesen drei Schreibweisen nachzuspüren. So möchte
man der bulgarischen, rumänischen und griechischen Poesie durch Übersetzungen ins Deutsche Gehör verschaffen und die Aufmerksamkeit auf die unterschiedlichen Kulturkreise lenken. Nach
dem Prinzip »Dichter übersetzen Dichter« und im direkten Gegenüber der Sprachen entstanden Nachdichtungen, die die soeben erschienene Anthologie »Balkanische Alphabete -
Rumänien« zusammenfasst. Im April 2009 wurde zusammen mit dem Nationalen Buchzentrum in Athen die dritte Übersetzungswerkstatt auf der griechischen Insel Paros eingerichtet. Zum
Abschluss dieses Übersetzungsprojektes, an dem sich 16 Schriftsteller aus vier Ländern beteiligen, sind neben Rolandseck auch Festveranstaltungen in Berlin und Mainz geplant.
In Kooperation mit dem Künstlerhaus Edenkoben.
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| Dienstag, 8. September 2009
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Samstag/Sonntag
8. / 9., 15. / 16. August 2009
jeweils 15 Uhr
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Der Kaiser von Atlantis
Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung »Jonathan Meese. Erzstaat Atlantisis« (noch bis 30. August 2009) zeigt das »Junge Theater«, Bonn, im Arp Museum Bahnhof
Rolandseck ein Schauspiel nach Motiven der Oper »Der Kaiser von Atlantis« von Franz Peter Kien. In poetischer Sprache und kräftigen, absurden Bildern phantasiert er über das
Gleichgewicht zwischen Tod, Leben und der Welt. Das eine kann ohne das andere nicht sein.
Die Oper entstand 1944 in einer absurden Umgebung, im Ghetto von Theresienstadt. Sie konnte dort nicht mehr aufgeführt werden. Alle Beteiligten wurden eine Woche vor der geplanten Premiere
nach Auschwitz transportiert und dort ermordet.
Das »Junge Theater« hat sich des Werkes in Form eines Schauspiels (Regie: Markus Menhofer) angenommen, dem das Tanzstück »Trinitas« (Choreographie: Julia Menhofer;
Musik: Steve Reich) vorangestellt wird. Während »Trinitas« das zeitlose Zusammenspiel von Leben, Tod und Welt erstehen lässt, sind beim »Kaiser von Atlantis« die
Dinge in ein zerstörerisches Chaos geraten.
Alle Darsteller und Tänzer sind Jugendliche mit Bühnenerfahrung.
»Trinitas«
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| Leben |
Alina Laufs |
| Welt |
Julia Pütz |
| Tod |
Charlotte May |
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»Der Kaiser von Atlantis«
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| Lautsprecher |
Marie Münzner |
| Harlekin |
Benita Richter |
| Tod |
Elisabeth Schaaf |
| Trommler |
Svenja Renzel |
| Kaiser Overall |
Stephan Langhoff |
| Soldat |
Michael Beese |
| Mädchen |
Laura Vogginger |
Der Besuch des Schauspiels ist im Museumseintritt inbegriffen.
Das Stück dauert ca. 45 min. und findet an wechselnden Orten in der Meese-Ausstellung statt.
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| Dienstag, 7. Juli 2009
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Gisela Kraft
Planet Novalis
Nach »Prolog zu Novalis« und »Madonnensuite« legt Gisela Kraft mit dem Roman »Planet Novalis« das letzte Werk ihrer Romantiker-Trilogie vor. Zwei Jahre vor
Novalis’ Tod setzt die Handlung ein und verfolgt das Lebensende des Frühromantikers, der die »Romantisierung der Welt« zum Ziel hatte. In sieben Episoden erlebt der Leser mit,
wie Novalis darunter leidet, dass er seiner großen Liebe nicht »Nachsterben« konnte. Er nimmt die Höhenflüge, den Alltag sowie den frühen Tod des Dichters wahr. Fein
ineinander gewebte Szenarien, fantasiereiche Gedankenströme und eine Autorin, die eine Vertrautheit zu jener vergangenen Epoche erweckt, zeichnen dieses Buch aus.
Highlight der Lesung ist, dass sie unter freiem Himmel in den »geheimen gärten rolandswerth« stattfindet, die das Ideal des ästhetischen Bewusstseins Novalis’ aufgreifen.
Die Künstlerin Caroline Bittermann, die zusammen mit Peter Duka die Gärten gestaltet hat, moderiert diesen Abend. Gisela Kraft wurde 1936 in Berlin geboren, sie lebt und arbeitet heute als
Lyrikerin und Erzählerin in Weimar.
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| 18. und 19. Juni 2009 |
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Bad, mad and dangerous
Byrons Helden von Childe Harold bis Q
Zwei Tage lang widmet sich das Arp Museum Bahnhof Rolandseck im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der dieses Jahr unter dem Motto »Cool Britannia« steht, dem britischen Dichter
George Gordon Lord Byron (1788 - 1824). 1812 wurde Byron durch sein gerade veröffentlichtes Versepos »Childe Harold’s Pilgrimage«, in dem der junge Protagonist auch durch das
Rheintal reist, bekannt. Die Landschaft mit ihren bizarren Felsen, Burgen und Ruinen inspirierte zahlreiche Künstler, die mit ihren Werken entscheidend die Idee der Rheinromantik
prägten.
Lord Byron war überraschend am englischen Literaturhimmel aufgetaucht, geheimnis- und skandalumwittert. Eine seiner Geliebten beschrieb ihn als »mad, bad and dangerous to know«,
manchem Protagonisten seiner Werke nicht ganz unähnlich. Was ihm 1812 noch zum Ruhm verholfen hatte, brach ihm später das Genick.1816 verließ der Dichter, gesellschaftlich ob seiner
Affären isoliert, Großbritannien.
Um Vertonungen von Texten Byrons kreist der Liederabend am 18. Juni: Dabei stehen Werke unter anderem von Robert Schumann, Carl Loewe, Hugo Wolf, Friedrich Nietzsche, Josephine Lang und Charles
Ives auf dem Programm. Dargeboten wird es von dem österreichischen Bariton Wolfgang Holzmair und dem Pianisten Thomas Palm, die zusammen auch eine CD mit Byron-Liedern aufgenommen haben.
Die literarischen Werke Byrons weisen immer wieder verblüffende Parallelen zwischen ihren Helden und der Biografie ihres Schöpfers auf. Zwischen Intelligenz und Leidenschaft, Egozentrik
und Melancholie, ist der typisch Byronsche Held, ob Manfred, Cain, Don Juan oder Childe Harold, eine tragische, an sich selber und an ihrer Umwelt leidende Gestalt, ein gesellschaftlicher
Außenseiter mit dem Hang zur Selbstzerstörung. Der Bonner Anglist und Byron-Spezialist Prof. Dr. Rolf Lessenich beschäftigt sich am 19. Juni in zwei Vorträgen mit dem Byronschen
Helden in der Literatur bzw. mit Childe Harold als exemplarischem »Rheinpilger«.
Zum Abschluss des zweitägigen Events treten in einem langen Filmabend die »Byronic heroes« in ihrer zeitgenössischen Version, als Helden in Film und Fernsehen auf.
Charaktere, die eine Art »Kultstatus« erobert haben. Dies gilt für den seiner Allmächtigkeit und Unsterblichkeit beraubten Q in »Star Trek«, für den
Wiederkehrer Eric Draven, der in »The Crow« den Mord an seiner Braut rächt, genauso wie für den mit seiner eigenen dunklen Vergangenheit kämpfenden Batman.
Download der Pressemitteilung (PM_Byron.doc)
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18. Juni 2009 20 Uhr |
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Songs of Melancholy – Lord Byron in der Musik
Liederabend mit dem Sänger Wolfgang Holzmair und dem
Pianisten Thomas Palm
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19. Juni 2009 11 Uhr |
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The Castled Crag of Drachenfels – Byrons Childe Harold als Rheinpilger
Vortrag von Prof. em. Dr. Lessenich, Professor für Anglistik an der Universität Bonn
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| 13 Uhr |
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| 15 Uhr |
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Bad, Mad and Dangerous – der Byronsche Held in der Literatur
Vortrag von Prof. em. Dr. Lessenich, Professor für Anglistik an der Universität Bonn
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| 18 Uhr |
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| Sonntag, 14. Juni 2009
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Hans Harfe Selbdritt
Lesung und Musik zur Finissage der Ausstellung »Art is Arp«
»Ich gestalte bekannte Verse und deklamiere sie mit Hingabe... «
Die Finissage der großen Retrospektive auf den Namenspatron begeht das Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit einer Lesung von Hans Thill und musikalischer Begleitung durch den Bassklarinettisten Michael Riessler. Eingeleitet durch eine Kurzführung der Ausstellungskuratorin Astrid von Asten liest Hans Thill aus seinem Gedichtzyklus nach der wohl berühmtesten Klage des Dadaismus: »Weh unser guter Kasper ist tot«.
Die Veranstaltung ist ein Experiment, das den Dichter Arp beim Wort nimmt: Wie klassisch ist Arp, wie strapazierfähig sein poetisches Material in Zeiten von Pop, Rap und Comedy? Dabei folgt Thill mit Witz und ohne epigonalen Ehrgeiz den fremden Spuren, überprüft Verfahren, füllt sie mit poetischer Sprachgegenwart. Er lässt Stimmen in sich sprechen, andere Arp-Freunde werden poetisch geweckt, etwa Tristan Tzara und Philippe Soupault. Spielformen des Poetischen werden erprobt, Akrostichon, Reduktion, Parodie, die bereits in der Antike eingesetzt wurde. War Arp ein Traditionalist? Gibt es Arpianer und Postarpianer? Kann man heute noch Arp? Und was meint der Vater Rhein dazu?
Die Ausstellung »Art is Arp« würdigt auf besondere Weise Arps literarisches Werk und setzt es zu seinem bildkünstlerischen in Bezug. Die Finissage bietet den Besuchern die letzte Möglichkeit sich mit dieser Seite von Arps Oeuvre intensiv auseinander zu setzten.
Karten können zum Preis von 5,- Euro an der Museumskasse erworben oder unter Tel.: 02228-9425-16 vorbestellt werden.
Download der Pressemitteilung (PM_Finissage.doc)
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| Dienstag, 19. Mai 2009
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| Dienstag, 5. Mai 2009
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| Dienstag, 7. April 2009
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Judith Kuckart
Die Verdächtige
Robert ist 39, sieht aus wie George Clooney und arbeitet
beim Morddezernat.
Nachdem seine Frau ihn verlassen hat, lernt er auf dem
Kommissariat eine Frau kennen, an der nicht nur der Kragen
ihres Mantels geheimnisvoll wirkt. Marga Burg will eine
Vermisstenanzeige für ihrem Freund Mathias aufgeben. Auf
einer Kirmes stieg er allein in eine Geisterbahn und kam
nicht mehr heraus: »Er war einfach verschwunden, wie eine
Faust verschwindet, wenn man die Hand öffnet.« Robert
macht sich zusammen mit seiner forschen Kollegin Nico
auf die Suche nach dem Vermissten. Doch immer wieder
kreuzt sein Weg Margas, die umso undurchschaubarer wird,
je näher er ihr kommt.
Judith Kuckart hat einen bezwingenden Roman geschrieben:
Leichthändig und raffiniert entwirft sie eine Liebesgeschichte,
die als Krimi daherkommt und seinen Leser in den Bann
zieht.
Judith Kuckart, geboren 1959 in Schwelm (Westfalen), lebt
als Autorin und Regisseurin in Zürich und Berlin. Judith
Kuckart wurde unter anderem mit dem Rauriser Literaturpreis,
dem Stipendium der Villa Massimo und dem Deutschen
Kritikerpreis ausgezeichnet.
Pressemitteilung zur Lesung (PM-Kuckart.doc)
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| Dienstag, 10. März 2009
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Friedrich Christian Delius
Die Minute mit Paul McCartney
Foto: Claudia Görres
Besser geht es nicht. Zwei junge Deutsche, sieben junge
Britinnen, ein Ball, ein Hund, Paul McCartney, der Londoner
Regent's Park, eine Minute des Tages, an dem die
Beatles »Getting Better« aufnahmen – und Friedrich
Christian Delius, der daraus ein Thema komponiert und
es 66 mal lustvoll variiert. Zeitungsartikel, Gegendarstellung,
Lyrik oder Erlebnisaufsatz – »ein heiteres Spiel
mit wechselnden Perspektiven, … ein bunter Fächer von
Stil- und Tonarten,« wie die Süddeutsche Zeitung hymnisch
lobt, oder doch eine unentschiedene Mischung
»zwischen Realismus, Autobiografie und literarischem
Spiel,« wie der Autor augenzwinkernd in der letzten
Variation des Themas sich selbst kritisiert?
Delius wurde 1943 in Rom geboren, studierte in Berlin
und London und lebt heute als freier Autor in Berlin und
Rom. Zahlreiche Gedichte, Erzählungen und Romane,
so »Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus«, »Der
Königsmacher« oder »Mein Jahr als Mörder« machten
ihn bekannt.
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| Dienstag, 3. Februar 2009
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| Dienstag, 20. Januar 2009
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Eine Jugend im Dichtergehäuse
Alexander Bergengruen erinnert sich
an seinen Vater Werner Bergengruen
Alexander Bergengruen erzählt vom Leben seines Vaters
und Dichters Werner Bergengruen. Anhand von Leseproben
und Erinnerungen thematisiert er die Herkunft, Jugend,
Soldatenzeit, Entstehung des Werkes, Rolle im Nationalsozialismus
sowie den Ruhm des Vaters in der Nachkriegszeit.
Ansätze und Kritik am Werk Bergengruens werden ebenso
herausgearbeitet, wie die gegenwärtige Stille um sein Werk.
Zu seiner Zeit war Werner Bergengruen ein populärer Lyriker
und Erzähler, seine Werke wurden vielfach übersetzt und
ausgezeichnet. Heute scheint er fast vergessen zu sein. Er
wurde 1892 in Riga geboren. Wegen der Russifizierungspolitik
des Zarenreichs reiste die Familie nach Deutschland aus.
In München und Marburg studierte er, ohne das Studium
abzuschließen, Geschichte, Theologie, Germanistik und
Kunstgeschichte. Während des ersten Weltkriegs kämpfte
er als Soldat des deutschen Heeres im Baltikum und später
in der baltischen Landwehr gegen die rote Armee. Von 1927
bis 1942 arbeitete er als freier Schriftsteller in Berlin und
München. Während des Nationalsozialismus wurde er mit
einem Publikationsverbot belegt. Zwischen 1942 und 1958
lebte Bergengruen in der Schweiz. Schließlich starb er 1964
in Baden-Baden.
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