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Sehr geehrte Vertreter der Medien,

wir laden Sie herzlich ein zur

Pressekonferenz
anlässlich der Ausstellung
»Ernesto Neto. Haux Haux«

am Freitag, 24. Oktober 2014, 11 Uhr
im Neubau des Arp Museums.

Es werden anwesend sein: Dr. Oliver Kornhoff (Direktor Arp Museum Bahnhof Rolandseck), Dieter Zimmermann (Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Ahrweiler), Jutta Mattern (Kuratorin der Ausstellung) und der Künstler Ernesto Neto sowie eine Delegation der Huni Kuin-Indianer.

Bitte geben Sie uns Bescheid, ob Sie kommen können.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Seiffert
Leiterin Kommunikation

» Download (EinladungPK_Ernesto_Neto.doc)

» Download Einladung zur Ausstellungseröffnung (Invitation_Neto.pdf)

» Download (Flyer_Neto.pdf)


Architekt Richard Meier wird 80! Und alle „Meiers“ dürfen mitfeiern! Sonntag, 12. Oktober 2014
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Ausstellung »Aron Demetz. I am« 22. August 2014 bis 11. Januar 2015
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 25. Januar 2015
Einweihung von zwei neuen Werken des Skulpturenufers Remagen und Fahrradverleih
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Rolandseck, 02.10.2014

Pressemitteilung

Architekt Richard Meier wird 80!
Und alle „Meiers“ dürfen mitfeiern!

Sonntag, 12. Oktober 2014

Der große amerikanische Architekt, der allein für drei maßgebliche Museumsbauten in Deutschland verantwortlich zeichnet, feiert am 12. Oktober 2014 seinen 80. Geburtstag. Und alle kunstfreudigen „Meiers“ sind eingeladen, mit ihm zu feiern: Wer „Meier“ heißt und sich auch so schreibt, erhält am Geburtstag des großen Architekten kostenlosen Eintritt in den drei von Meier erbauten Museen in Deutschland: in Remagen am Rhein zwischen Bonn und Koblenz, in Frankfurt am Main und in Baden-Baden.

Richard Meier wird 80: Ein Geburtstag mit architekturhistorischer Bedeutung. Vor allem in Deutschland: Mit seiner klaren lichten Bauweise prägte Richard Meier die Museumsarchitektur in Deutschland, nicht von ungefähr gehen allein drei maßgebliche Museumsbauten auf ihn zurück. Anlässlich seines Geburtstags haben sich nun die drei von Richard Meier erbauten Museen in Deutschland – das Arp Museum Bahnhof Rolandseck, das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt a.M. und das Museum Frieder Burda in Baden-Baden – zusammengeschlossen, um den Geburtstag gemeinsam zu begehen. Gemeinsam aber vor allem auch mit allen Namensvettern des berühmten Architekten: Alle Personen mit dem Nachnamen Meier und mit genau dieser Schreibweise kommen am Geburtstag des Architekten, dem 12. Oktober 2014, gratis in die genannten Museen.

Zur Person Richard Meiers

Richard Meier, geboren 1934 in Newark, New Jersey, studierte bis 1957 an der Cornell-Universität Architektur und eröffnete 1963 sein eigenes Architekturbüro in Essex Fells, New Jersey, nachdem er u. a. für Marcel Breuer gearbeitet hatte. 1984 gewann er den Pritzker Architektur-Preis und wurde weithin für seine Vorliebe für weiße, geometrische Formen bekannt. „Das Wichtigste ist Licht. Licht ist Leben.“ So der Architekt selbst über die Maxime seines Schaffens. Zu seinen wichtigsten Bauten zählen neben den oben genannten Museen das Paul Getty Center in Los Angeles (1984–1997), das Stadthaus und die Bibliothek in Den Haag (1986–1994) sowie das Museum für Zeitgenössische Kunst in Barcelona (1992–1995).

Das Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main

1985 wurde das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt am Main nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht. Entstanden ist ein L-förmiger Komplex aus drei Kuben, die sich um die bestehende Villa Metzler legen und im Ganzen ein Quadrat ergeben. Im Zentrum der 4 Kuben befindet sich ein Innenhof, von dem der Eingang ins Museum abgeht. Im Inneren verbindet eine Fußgänger-Rampe die lichtdurchfluteten Ausstellungsebenen miteinander. Die großzügigen Fenster verbinden sehr freizügig das Innen mit dem Außen. Seit dem Frühjahr 2013 und nach einer Umbauphase, bei der ältere Einbauten aus den 1990er Jahren entfernt wurden, kann der Besucher wieder die ursprüngliche Architektur Richard Meiers erfahren: Lichtdurchflutete Räume, die großzügig ineinander greifen und den Ausblick auf den Main gewähren.

Die aktuellen Ausstellungen:

Give Love Back. Ata Macias und Partner (bis 11. Januar 2015)
Kindheitsräume. Kindheitsträume (bis 15. Februar 2015)
Weniger, aber besser. Das Frankfurter Zimmer (bis August 2015)
Elementarteile. Aus den Sammlungen (Dauerpräsentation)

www.museumangewandtekunst.org

Das Museum Frieder Burda

2001 wurden die Architekturbüros Richard Meier & Partners Architects LLP, New York, mit dem Bau des Museum Frieder Burda beauftragt. Nach Abschluss der Planungsphase in 2002 begann der Bau mit dem ersten Spatenstich am 26. September. Kaum ein Jahr später, im September 2003, wurde das Museum Frieder Burda fertiggestellt und im Folgejahr, am 22. Oktober 2004, eröffnet. Über den Bau des Museums Frieder Burda sagte Richard Meier selbst: „Licht ist hier das wichtigste Baumaterial, ihm kommt eine Schlüsselfunktion zu. Das Licht, das die Stadt Baden-Baden in die Lichtentaler Allee beleuchtet, ist von hoher Qualität und Klarheit; es wird nun auch die Innenräume des Museums durchfluten.“ Mitten in der Kunst- und Kulturmeile entlang des berühmten Landschaftsparks Lichtentaler Allee gelegen, bietet das strahlend weiße Gebäude durch großzügige Glasflächen und spannende Ausblicke eine einzigartige Verbindung von Kunst und Natur.

Die aktuelle Ausstellung:

40|10. 40 Jahre Sammlung - 10 Jahre Museum Frieder Burda (bis 26. Oktober 2014)

www.museum-frieder-burda.de

Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck

1995 wurde der Bau des Arp Museums auf den Rheinhöhen oberhalb des Bahnhofs Rolandseck beschlossen, um den Werken von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp ausreichende Ausstellungsmöglichkeiten zu bieten. Im Oktober 2004 wurde der Grundstein für das Arp Museum nach den Plänen von Richard Meier gelegt. Am 28. September 2007 und im Beisein der Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde Meiers Bau eingeweiht und für das Publikum geöffnet. Heute erweist sich der geometrisch klare, weiße Bau – hoch oben über dem historischen Bahnhofsbau des Museums gelegen und mit diesem durch einen Tunnel und einen durch den Berg gebauten Fahrstuhl verbunden - als strahlendes Highlight über der südlich von Bonn gelegenen Rheinlandschaft.

Öffnungszeit Sonntag, 12. Oktober 2014: 11 bis 18 Uhr

Die aktuellen Ausstellungen:

Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz (Kunstkammer Rau, bis 25. Januar 2015)
Der Max ist da! 100 Jahre Künstlerfreundschaft Max Ernst und Hans Arp (bis 22. Februar 2015)
Aron Demetz. I am (bis 11. Januar 2015)

www.arpmuseum.org
Das Museum auf Facebook: www.facebook.com/arpmuseumbahnhofrolandseck
Twitter: @arpmuseum

   
» Download Foto (Richard_Meier_2_Ausstellung_Arp_Museum_2012_Foto_Franz_Fischer.jpg)

Richard Meier im Arp Museum, 2012, anlässlich der Ausstellung „Building as Art: Richard Meier“,
Foto: Franz Fischer

» Download der Pressemitteilung (Pressemitteilung_Richard_Meier_80.pdf)


Architekt Richard Meier wird 80! Und alle „Meiers“ dürfen mitfeiern! Sonntag, 12. Oktober 2014
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Ausstellung »Aron Demetz. I am« 22. August 2014 bis 11. Januar 2015
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 25. Januar 2015
Einweihung von zwei neuen Werken des Skulpturenufers Remagen und Fahrradverleih
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Der Max ist da!

im Arp Museum Bahnhof Rolandseck (27.09.14-22.2.15)

Der Arp ist da!

im Max Ernst Museum Brühl des LVR (28.09.14-22.2.15)

100 Jahre Freundschaft Hans Arp und Max Ernst in einer Doppelausstellung

Detaillierte Informationen:

» Download Flyer (Flyer_ErnstArp.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung


Architekt Richard Meier wird 80! Und alle „Meiers“ dürfen mitfeiern! Sonntag, 12. Oktober 2014
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Ausstellung »Aron Demetz. I am« 22. August 2014 bis 11. Januar 2015
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 25. Januar 2015
Einweihung von zwei neuen Werken des Skulpturenufers Remagen und Fahrradverleih
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Rolandseck, 24. Juli 2014

Pressemitteilung

»Aron Demetz. I am«

(22. August 2014 bis 11. Januar 2015)

Pressekonferenz: Freitag, 22. August 2014, 11 Uhr

Ausstellungseröffnung: Freitag, 22. August 2014, 19 Uhr

Anknüpfend an die Ausstellung »Leibhaftig« der Kunstkammer Rau präsentiert der Südtiroler Bildhauer und Biennale-Teilnehmer Aron Demetz (geb. 1972) nun seine geheimnisvollen und ausdrucksstarken Skulpturen im Bahnhof Rolandseck, seiner ersten Museumsausstellung in Deutschland. Lebensgroß, filigran, aber auch grob gearbeitet wirken sie gleichzeitig verstörend und melancholisch. Der menschliche Körper und dessen Verletzlichkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Verschiedene Materialien wie Holz, Bronze und Silikon erzeugen eine plastische Körperlichkeit. Die Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck widmet sich mit ca. 32 Arbeiten Aron Demetz’ einzigartigem bildhauerischem Kosmos. Bereits auf der Biennale Venedig 2009 fand seine Arbeit große Beachtung.

Der Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, Dr. Oliver Kornhoff, über die Ausstellung: »Figurativ arbeitend folgt Aron Demetz mit seinen Werken der Tradition der Bildschnitzkunst, bearbeitet seine Holzskulpturen aber in einem ganz eigenen künstlerischen Stil. Die menschliche Figur steht dabei im Mittelpunkt seines OEuvres – so fügt sich seine Ausstellung hervorragend in unsere Jahresprogrammatik, mit der wir die menschlichen Dimensionen befragen.«

Linden-, Kirsch-, Fichten-, Pappel-, Ahorn- oder Zedernholz: Der Künstler Aron Demetz verwendet für seine Arbeiten die unterschiedlichsten Holzarten. Die charakteristische Materialästhetik des jeweiligen Baumes mit seinen Farben, Maserungen, Ungenauigkeiten und Narben wird zu einem wichtigen und bewusst gewählten Bestandteil seiner Skulpturen. Bei der Gestaltung kommen Werkzeuge wie Motorsäge, Stemmeisen und Beil zum Einsatz, die grobe Einschnitte im Holz verursachen.

Die Themen Verletzung, Heilung und Metamorphose bestimmen fast alle Werke des Künstlers. Dazu zählt insbesondere seine Skulpturengruppe »Memoridermata«, die speziell für die Ausstellung entstanden ist. Mittels eines computergesteuerten Fräsvorgangs lässt Demetz raue Holzfäden aus den Körperoberflächen wachsen und schafft gleichzeitig äußerst feine glatte Stellen, die den vorangegangenen Beschädigungen »heilend« zur Seite stehen. Demetz‘ Werke, auch seine frühen farbig gefassten Skulpturen – wie die Figurengruppe »Initiation« – sind von einer poetischen und geheimnisvollen Aura umgeben. Es sind besonders die ausgearbeiteten Augen, deren unverwechselbar kraftvoller Ausdruck den menschengroßen Figuren etwas einzigartig Beseeltes und Lebendiges verleiht. Für das Skulpturenufer Remagen realisiert Demetz zudem eine großformatige Bronzearbeit mit dem Titel »Heimat«, die dauerhaft am Rheinufer (bei Rheinkilometer 635) zu sehen sein wird.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Jutta Mattern. Der Katalog (18 Euro; Salon Verlag, Köln) enthält u.a. Textbeiträge von Jutta Mattern, Dieter Brunner, Otto Jägersberg und Bodo Hell.

Zum Künstler:

Aron Demetz, geboren 1972, lebt und arbeitet in Gröden/Südtirol. Nach dem Besuch der Kunstschule Wolkenstein (1986 – 1993) studierte er Bildhauerei bei Christian Höpner an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg (1997/98). Von 2010-2013 lehrte er an der Accademia di Belle Arti (Carrara/Italien) als Professor für Bildhauerei. International bekannt wurde Demetz unter anderem mit seinen Ausstellungen im Italienischen Pavillon bei der 53. Biennale in Venedig und im MACRO – Museo di Arte Contemporanea di Roma.

Begleitprogramm

Öffentliche Führungen zu »Aron Demetz. I am«
ab dem 23. August 2014 an jedem 2. Sonntag im Monat um 15 Uhr
Kosten: 2 Euro, zzgl. Eintritt

»Kunst mit Kind und Kegel«
12. September 2014, 15 bis 16.30 Uhr
Kosten: 15 Euro (Führung, Workshop und Eintritt für (Groß)Eltern und eigene (Enkel)Kinder);
3,50 Euro für jedes weitere Kind

»Der entschleunigte Blick« – Dialogführung in der Ausstellung »Aron Demetz« – Betrachtungen des Menschen
Samstag, 27. September 2014, 11.30 bis 13 Uhr
Kosten: 12 Euro, inkl. Museumseintritt

Kuratorenführung zu »Aron Demetz. I am«
mit Jutta Mattern
Sonntag, 2. November 2014, 14 Uhr
Kosten: 3,50 Euro, zzgl. Museumseintritt

Workshops für Erwachsene und Jugendliche

Dienstag, 29. Juli bis Freitag, 1. August 2014, jeweils 11 bis 17 Uhr
Hans Bernhard Olleck - Holzbildhauerkurs
Gebühr: 450 Euro (inkl. Material); Teilnehmer: 8 Personen

Buchbare Workshops (90 Minuten) Kosten: 50 Euro pro Stunde, zzgl. Museumseintritt und Materialkosten (private Gruppen), Für Schulklassen und Kindergärten 3,50 Euro p. P.
Wir beraten Sie gerne!
Leitung Kunstvermittlung:
Heike Henze-Bange, Tel. 02228.942523
Annette Krapp, Tel. 02228.942536

Angebote für Unternehmen und Vereine
Nutzen Sie die kreative, inspirierende Umgebung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck für Ihren Betriebsausflug oder Teambildungsworkshop. Das ausführliche Themenangebot finden Sie unter: www.arpmuseum.org oder wir schicken es Ihnen auf Anfrage gerne zu. vongumppenberg@arpmuseum.org

Barrierefreies Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Wir bieten für alle Besucherinnen und Besuchern einen individuellen, barrierefreien Zugang zur Kunst und Kultur. Für eine individuelle Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Heike Henze-Bange, Tel. 02228.942523
Annette Krapp, Tel. 02228.942536

Anmeldung für alle Kurse und Themenführungen unter Tel. 02228 94 25 31, thor@arpmuseum.org oder fuehrungen@arpmuseum.org

Kontakt: Kathrin Luz Communication
Tel +49 (0) 221 5743 112, mobil 0171/3102472, Fax +49 (0) 221 5743 339, art@neumann-luz.de

» Pressefotos zur Ausstellung

» Einladung zur Pressekonferenz (EinladungPK_Aron_Demetz.doc)

» Download der Pressemitteilung (PM_Aron_Demetz_final.pdf)


Architekt Richard Meier wird 80! Und alle „Meiers“ dürfen mitfeiern! Sonntag, 12. Oktober 2014
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Ausstellung »Aron Demetz. I am« 22. August 2014 bis 11. Januar 2015
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 25. Januar 2015
Einweihung von zwei neuen Werken des Skulpturenufers Remagen und Fahrradverleih
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Rolandseck, 18. Juli 2014

Presseinformation

Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr

Das zum Skulpturenufer Remagen gehörende begehbare skulpturale Ensemble »geheime gärten rolandswerth« der Künstler Caroline Bittermann und Peter Duka muss aufgrund akuter Astbruchgefahr vorübergehend geschlossen werden. Nach einer Begehung des Remagener Försters wurde festgestellt, dass mehrere große alte Bäume instabil geworden sind. Daraufhin beauftragte das für die Pflege des Kunstwerks zuständige Arp Museum Bahnhof Rolandseck einen Sachverständigen, der bis Mitte September ein Gutachten zu den Ursachen und möglichen Gegenmaßnahmen erstellt.

Ausführliche Informationen zum Skulpturenufer Remagen und den »geheimen gärten rolandswerth« finden Sie unter: http://www.arpmuseum.org/html/skulpt/fr_skulp.html

» Download der Presseinformation (Schliessung_Geheime_Gaerten_PM.docx)


Architekt Richard Meier wird 80! Und alle „Meiers“ dürfen mitfeiern! Sonntag, 12. Oktober 2014
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Ausstellung »Aron Demetz. I am« 22. August 2014 bis 11. Januar 2015
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 25. Januar 2015
Einweihung von zwei neuen Werken des Skulpturenufers Remagen und Fahrradverleih
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Rolandseck, 23. Mai 2014

Pressemitteilung

Leibhaftig

Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.
Eine Ausstellung in der Kunstkammer Rau

(25. Mai 2014 bis 25. Januar 2015)

Pressekonferenz: Freitag, 23. Mai 2014, 11 Uhr;
Eröffnung: Samstag, 24. Mai 2014, 14.30 Uhr

Über die Jahrhunderte hinweg schildert die Kunst den Körper als Medium, an dem sich äußere wie innere Kräfte abzeichnen, die ihn aufbauen in der Lust oder auflösen im Schmerz. Nicht von ungefähr sind es die zerstörerischen Gewalten und Ereignisse des frühen 20. Jahrhunderts, die das Bild des menschlichen Körpers in Malerei und Skulptur bestimmen. Die Ausstellung in der Kunstkammer Rau ist Teil des aktuellen Themenjahrs »Menschliche Dimensionen«, mit dem das Museum verschiedene Ausstellungen programmatisch umklammert. Sie wird am 24. Mai 2014 feierlich von der UNICEF- Schirmherrin, Daniela Schadt, sowie der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, eröffnet.

Historischer Ausgangspunkt der Ausstellung ist der 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs. Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck will die Schrecken jener ersten globalen Katastrophe allerdings nicht im großen Kriegs-Panorama erfahrbar machen, sondern mit Blick auf den Menschen selbst. 36 Skulpturen und Gemälde aus der Sammlung Rau für UNICEF, ergänzt durch hochkarätige Leihgaben internationaler Sammlungen, illustrieren den Körper in Lust und Schmerz im Wandel der letzten 2000 Jahre.

Nackt und nur mit der Keule bewaffnet, bezwingen antike athletische Heroen wie Herkules ihre Feinde. Aktiv stellen auch alttestamentarische Helden wie Judith und David ihren Körper zur Schau. Doch halten sie sich bedeckter und erringen ihre Siege mit Klugheit und Anmut. Christus und die Heiligen verkörpern dagegen den passiven Helden, der in seiner mutigen Opferbereitschaft Vorbild ist. Klaglos ertragen sie Kreuz und Folter und geben den Menschen Kraft, ihr Leid zu erdulden. Ihr irdischer Leib ist ihnen nur Hülle, die sie mit dem Tode abstreifen, um ins jenseitige Himmelreich einzugehen. Doch in ihren Knochen, den Reliquien, bleiben sie im Diesseits gegenwärtig. Die in ihnen verbliebene Kraft vermag sogar andere zu heilen. Aufklärung und anatomische Wissenschaft rücken mehr und mehr den säkularisierten Körper in die Öffentlichkeit. Und die Kunst des 19. Jahrhunderts feiert die Lust am Körper. Mit den Skulpturen von Berlinde de Bruyckere und dem gehäuteten Bartholomäus, einer vergoldeten Silberskulptur von Damien Hirst, wird einmal mehr deutlich, welche Dimension das Thema bis in die heutige Zeit hat: Mit der Geste eines römischen Imperators hebt der Heilige seine Marterwerkzeuge empor und trägt die ihm abgezogene Haut über der Schulter. Tortur und Tod sind besiegt. Triumphierend steht er vor uns.

UNICEF-Schirmherrin Daniela Schadt über die Ausstellung: »Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck stellt nun schon zum achten Mal aus dem Bestand der Sammlung Rau für UNICEF eine Schau zusammen, die die Kunst alter Meister aktuell erfahrbar macht und uns Heutige erreicht – und trägt so dazu bei, das Vermächtnis eines Humanisten, wie es Gustav Rau war, zu erfüllen, der Grenzen überwand, um den Kindern dieser Welt eine bessere Zukunft zu ermöglichen.« Auch die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, würdigt die Ausstellung: »Täter und Opfer, Leid und Qual der letzten 2000 Jahre erhalten hier in der Kunstkammer Rau berührend menschliche Dimensionen. Zusammen präsentiert mit den vielen hochkarätigen Leihgaben, vor allem auch aus unserem Bundesland, wird einmal mehr deutlich, welchen Schatz die Sammlung Rau für UNICEF in sich birgt.« Und Dr. Oliver Kornhoff, Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, resümiert: »Wir freuen uns sehr über den Zuspruch zu unserer kommenden, für uns sehr programmatischen Ausstellung, der schon jetzt sichtbar wird. Helden und Märtyrer – sie finden beide ihre Bühne in dieser Ausstellung. Und sie eint, dass sie die Siege und Niederlagen der letzten 2000 Jahre auf den Menschen herunterbrechen. Unser Körper ist es, der zum Austragungsort innerer wie äußerer Kämpfe wird, der hier in Triumph, Verletzung und Zerstörung bloßgelegt wird.«

Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Susanne Blöcker.

Dank an die Unterstützer
Den Heilberuf des Apothekers unterstützt mit langer Tradition die Firma WEPA Apothekenbedarf aus Hillscheid im Westerwald. Sie gewährt dieser Ausstellung eine großzügige Förderung.

Begleitprogramm

Leibhaftig – Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz
Kunstkammer Rau (25. Mai 2014 bis 25. Januar 2015)

Highlights des Programms

Dienstag, 24. Juni 2014, 19 Uhr
Kurioses und Erbauliches rund um Märtyrer und Reliquien mit Konrad Beikircher
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Kosten 30 Euro, für GFF-Mitglieder 20 Euro

2. Advent, Sonntag, 7. Dezember 2014
Adventszauber (Eintritt frei)
15 Uhr Kuratorenführung zu »Leibhaftig« mit Dr. Susanne Blöcker
17 Uhr Kurzführung (30 Minuten) »Von Faunen, Märtyrern, Nymphen und Eremiten – Leibhaftige Geschichten« mit Dr. Susanne Blöcker

Weitere Programmpunkte

Öffentliche Führungen zu »Leibhaftig!« ab dem 1. Juni 2014 am 1. Sonntag jeden Monats, 15 Uhr, Kosten 2 Euro, zzgl. Museumseintritt

Dienstag, 27. Mai 2014, 16 – 18 Uhr
Kostenlose Fortbildung für Lehrer/innen

Fronleichnam, Donnerstag, 19. Juni 2014, 15.30 – 17 Uhr
Kunst-Café
Expertenführung und Gespräch in der Kunstkammer Rau mit der Kuratorin Dr. Susanne Blöcker. Im Anschluss erwarten Sie Kaffee und Kuchen in unserem Restaurant im historischen Bahnhof.
Kosten 6,50 Euro (Führung und Eintritt), Kaffee und Kuchen 6 Euro

Samstag, 28. Juni 2014, 11.30 – 13 Uhr
»Der entschleunigte Blick«
Dialogführung in der Ausstellung mit Dr. Nicole Birnfeld und Olaf Mextorf.
Kosten 12 Euro (Führung und Eintritt)

Dienstag, 10. Juli 2014, 18 Uhr
Preconcert im Rahmen des Rolandseck-Festivals: Kai Schumacher, Klavier
Hans Leo Hassler: Oh Haupt voll Blut und Wunden, George Crumb: A little Suite for Christmas (1979), Frank Millward: Crucifixion Blues (Bearbeitung des »Crucifixus« aus Bachs h-moll-Messe), Pierre Jodlowski: Serie rose
Kosten 35 Euro (in Verbindung mit dem darauffolgenden Konzert des Rolandseck-Festivals)

Freitag, 11. Juli 2014, 15 – 16.30 Uhr
Kunst mit Kind und Kegel & Kreative Kids
Führung durch die Ausstellung mit Judith Graefe für Eltern und Großeltern. Sie können Neues entdecken, sich austauschen und ihre Kinder bringen Sie mit. Parallel können Ihre größeren Kinder ihre Kreativität in einem Workshop entdecken.
Kosten 15 Euro Führung, Workshop und Eintritt für (Groß)Eltern und eigene (Enkel)Kinder; 3,50 Euro für jedes weitere Kind

Samstag, 12. Juli 2014, ab 15 Uhr
Blickpunkte. Eine etwas andere Sicht.
Student/innen des Kunsthistorischen Institutes der Universität Bonn führen Sie durch die Ausstellung.
Kosten 3,50 Euro, zzgl. Museumseintritt

Sonntag, 20. Juli 2014
Apollinariswallfahrt:
11 Uhr Führung durch die Ausstellung
15 Uhr Besuch der »Wallfahrtsmesse in St. Apollinaris«, Remagen
Empfang des persönlichen Segens durch das Haupt des Hl. Apollinaris. Im Anschluss vor der Kirche kleiner Imbiss mit Kaffee und Kuchen.
Kosten 3,50 Euro, zzgl. Museumseintritt

Sonntag, 7./14./ 21./ 28. September/5. Oktober 2014, jeweils 14 – 17 Uhr
Kunstsonntage – Sehen. Zeichnen. Experimentieren. »Von Kopf bis Fuß. Leibhaftige Linien.«
Die Künstlerin Franca Perschen führt in die skizzenhafte Darstellung des Menschen und das Aktzeichnen ein. Materialien stehen zur Verfügung. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Lust am Zeichnen.
Kosten: 25 Euro pro Termin; 100 Euro für alle 5 Termine zzgl. Modellgeld

Allerheiligen, Samstag, 1. November 2014
15 – 17 Uhr Familienworkshop Meine Heiligen – Deine Heiligen – Unsere Heiligen
Anhand der Darstellungen von Heiligen in der Ausstellung fragen wir uns gemeinsam, woran man die Heiligen erkennt, welche Geschichten mit ihnen verbunden sind oder ob es in allen Religionen Heilige gibt? Vor diesem Hintergrund malen, zeichnen und kleben wir unseren eigenen Schutzheiligen und erfinden ihre Geschichten.
Kosten 3,50 Euro zzgl. Museumseintritt.
15 Uhr Gespräch mit dem Reliquiensammler Dr. Louis Peters und der Ausstellungskuratorin Dr. Susanne Blöcker (Eintritt frei)

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 11 – 17 Uhr
Offene Akademietagung der Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Leid, Schmerz und Qual sind allgegenwärtig in der Kunst des Mittelalters. Mit der Aufklärung wird dieser Aspekt menschlichen Lebens vom »säkularisierten« Leib abgelöst. Welchen Wandel hat das Körperverständnis vom Mittelalter bis in die Gegenwart hinein genommen? Nähere Information und Anmeldung: Thomas-Morus-Akademie Bensberg, Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach, Telefon 0 22 04 – 40 84 72, Telefax 0 22 04 – 40 84 20, akademie@tma-bensberg.de, www.tma-bensberg.de.

Donnerstag, 15. Januar 2015, 11 – 17 Uhr
Studientag im Rahmen der Fortbildung des Katholisch-Sozialen Instituts Bad Honnef
für Kirchenführer/innen und Gästeführer/innen: Führung und Gespräche in der Ausstellung »Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz «.
Telefonische Anmeldung unter Tel. 02224–9550.

Sonntag, 18. Januar 2015, 16 Uhr
»Im Schmerz« Der Forensiker Dr. Mark Benecke berichtet über historische Folter- und Hinrichtungsmethoden. Dialogführung mit der Ausstellungskuratorin Dr. Susanne Blöcker
Kosten 3,50 Euro , zzgl. Museumseintritt, max. 50 Personen

Buchbare Ausstellungsgespräche und Workshops

Leibhaftig – Ausstellungsgepräche
Die Wahrnehmung des menschlichen Körpers und die Darstellung von Lust, Schmerzen und Gewalt in der Kunst haben sich im Laufe der Jahrhunderte sehr verändert. Wir gehen Fragen nach den gesellschaftlichen Veränderungen, nach unserer heutigen Beziehung zu den Heiligenbildern vergangener Jahrhunderte oder nach heutigen Formen der Gewalt nach.

»Leibhaftig« – Atelier der Helden und Heldinnen
Ob Herkules oder David/Judith, Wicki oder Pippi Langstrumpf, Superman oder Lara Croft, jede Zeit hat ihre Helden. In der Ausstellung »Leibhaftig« sind sie der Ausgangspunkt für Workshops, in denen wir Fragen rund um das »Heldsein« nachgehen.

Das ausführliche Programm der Ausstellungsgespräche entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

Anmeldung für alle Kurse und Themenführungen unter Tel. 02228 94 25 31, thor@arpmuseum.org oder fuehrungen@arpmuseum.org

» Download der Pressemitteilung (PM_ArpMuseum_Leibhaftig_final_3.doc)

» Download (Leibhaftig_Flyer_final.pdf)

» Download (Einladung_Leibhaftig.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung


Architekt Richard Meier wird 80! Und alle „Meiers“ dürfen mitfeiern! Sonntag, 12. Oktober 2014
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Ausstellung »Aron Demetz. I am« 22. August 2014 bis 11. Januar 2015
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 25. Januar 2015
Einweihung von zwei neuen Werken des Skulpturenufers Remagen und Fahrradverleih
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Rolandseck, 11. April 2014

Presseinformation

Einweihung von zwei neuen Werken des Skulpturenufers Remagen und Fahrradverleih von Arp-Citybikes des Arp Museums Bahnhof Rolandseck

Zwölf ortsbezogene Skulpturen bekannter Künstler von Johannes Brus bis zu Peter Hutchinson konnten seit dem Jahr 2000 vom Arp Museum in Zusammenarbeit mit der Stadt Remagen im Rahmen des Projektes »Skulpturenufer Remagen« realisiert werden.

Passend zum Frühlingsbeginn hat Joachim Manz in Rolandswerth eine zweiteilige Skulptur realisiert, die Radreisenden und Wanderern eine ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit unter freiem Himmel bietet. Der malerische Titel »Rheinschlafen« verrät bereits, das die Konstruktion aus geflochtenen Weidenruten, Holz und Aluminiumblechen einen Zufluchtsort in unmittelbarer Nähe des Rheins bietet. Dieses romantische Kleinod lädt Reisende wie Flaneure dazu ein innezuhalten, zu entspannen, zu träumen und Teil einer einzigartigen Landschaft zu werden.

Eine Reflexion über den ästhetischen Wert von Unstimmigkeiten und Inkorrektheiten regt die Arbeit »LAPSUS« des Künstlers Michael Volkmer an. »LAPSUS«, lateinisch für Ausrutscher, wird von dem Künstler, der in Rheinland-Pfalz lebt und arbeitet, als Synonym für einen geringfügigen, unwillkürlichen Fehler verstanden. Auf 7 Metern entlang des Rheins im Süden von Remagen setzt Michael Volkmer diesen Gedanken um, indem er ohne das Bodenniveau zu verändern die grauen Verbund-Pflastersteinde des Leinpfads durch eingefärbte Steine ersetzt, die das Wort »LAPSUS« bilden. Ganz im Sinne Hans Arps greift Michael Volkmer damit dessen künstlerisch besetzten Begriff der Metamorphose auf, die durch das Aufbrechen bestehender Ordnungen im Sinne einer Verwandlung eine neue Form bildet.

»Das 2000-jährige Bestehen der Stadt Remagen war der Anlass, um die Idee eines dauerhaften Kunstprojektes entlang des Rheinufers in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck zu etablieren«, erläutert der Bürgermeister der Stadt Remagen und Vorstandsmitglied der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck Herbert Georgi. Das Skulpturenufer-Projekt greift den Gedanken von Hans Arp auf, Kunst in das Leben und die Natur zu integrieren. Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff erklärt das Gestaltungsprinzip des Skulpturenufers wie folgt: »Erst auf den zweiten Blick werden die Kunstwerke als solche wahrgenommen. Man muss auch hier einen solchen riskieren, um diese subtile, aber dennoch intensive künstlerische Intervention wahrzunehmen«.

Um die Werke auf 14 km entlang des Rheinufers entspannt »erfahren« zu können, bietet das Museum ab sofort geführte Fahrradtouren auf einem der schönsten Abschnitte des

Rheintals mit Ausblicken auf den berühmten Drachenfels, das Siebengebirge oder die Erpeler Ley an. Gruppen bis zu 20 Personen bringen entweder ihre eigenen Fahrräder mit, oder sie mieten die neuen Arp-Citybikes. Das Künstlerduo SCHUH/VOLKMER hat die orangen Fahrräder mit originellen Details ausgestattet. Familien, Einzelpersonen und Kleingruppen können ebenfalls nach telefonischer Anmeldung von dem neuen Verleihservice in Zusammenarbeit mit der Stadt Remagen und dem Remagener Fahrradhersteller Schauff profitieren. Damit Fahrrad-Abenteurer sich entlang des Skulpturenufers orientieren können, hat das Arp Museum einen kostenlosen Übersichtsplan zusammengestellt, der an der Museumskasse erhältlich ist.

Information und Fahrradreservierung: Tel. 02228/94 65-63 oder per Mail an fuehrungen@arpmuseum.org

Ausführliche Informationen zum Skulpturenufer: www.arpmuseum.org

Das Projekt »Fahrradtourismus am Skulpturenufer Remagen« wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER): Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete im Rahmen des rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramms »Agrarwirtschaft, Umweltmaßnahmen, Landentwicklung« (PAUL)

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz

Mit freundlicher Unterstützung von Schauff – Fahrräder made in Remagen   » http://www.schauff.de

» Download der Pressemitteilung mit Foto (Pressemitteilung_Skulpturenufer_und_Arp_Fahrradverleih.pdf)

» Download (Flyer_Skulpturenufer.pdf)


Architekt Richard Meier wird 80! Und alle „Meiers“ dürfen mitfeiern! Sonntag, 12. Oktober 2014
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Einweihung von zwei neuen Werken des Skulpturenufers Remagen und Fahrradverleih
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Pressemitteilung 02.09.2013

Calder trifft Arp – eine künstlerische Wiedervereinigung

Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Eine künstlerische Wiedervereinigung der besonderen Art erfahren der amerikanische Bildhauer Alexander Calder und der deutsch-französische Künstler Hans Arp ab dem 31. August 2013 im Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Beide trafen sich 1930 in Paris als Mitglieder der Künstlergruppe »Abstraction-Création«, die sich der Weiterentwicklung der abstrakten Kunst widmete. Neben seinen weltweit bekannten bewegten Skulpturen, den »Mobiles«, schuf Calder auch unbewegliche und teils monumentale Konstruktionen aus Stahlblech, für die Hans Arp den Begriff »Stabile« prägte.

Calders Stabile »Hextopus«, das er 1955 eigens für das amerikanische Generalkonsulat in Frankfurt entworfen hatte, wird nun als Dauerleihgabe für fünf Jahre im Außenbereich des Richard Meier-Neubaus eine neue Heimat finden. »Calders ,Hextopus‘ ist nicht zuletzt aufgrund seiner Größe von zwei Metern spektakulär und fügt sich wunderbar in das Profil des Arp Museums. Dieses reiht sich nun ein in die Gruppe jener international beachteten Museen und Kulturinstitutionen, die in Brüssel und Montreal ebenso wie in New York oder Chicago mit Calders Plastiken Werke eines der wichtigsten amerikanischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts präsentieren. Gleichzeitig ist die Leihgabe Ausdruck einer lebendigen Kulturfreundschaft, die die USA mit Deutschland, und besonders mit Rheinland-Pfalz, verbindet. Mein herzlicher Dank gilt dabei besonders dem amerikanischen Generalkonsul Kevin C. Milas für sein Vertrauen, dem Arp Museum Calders bedeutende Skulptur zu überlassen«, sagte die rheinland-pfälzische Kulturministerin Doris Ahnen anlässlich der offiziellen Übergabe der Skulptur am Samstag, dem 31. August 2013.

Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff ergänzte: »Es ist mir eine große Freude, dass wir diese wunderbare Skulptur nach der Documenta von 1964 erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen können und dies im Dialog mit den Werken seiner Künstlerfreunde Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp.«

Eingeladen waren zu diesem Anlass neben US-Generalkonsul Kevin C. Milas aus Frankfurt auch Vertreter deutsch-amerikanischer Institutionen, darunter die Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz und das Amerika-Haus Nordrhein-Westfalen.

Alexander Calder, geboren 1898 in Philadelphia, USA, stammte aus einer Künstlerfamilie. Er absolvierte erst ein Ingenieurstudium, bevor er sich seiner künstlerischen Ausbildung in New York und Paris widmete. 1930 trat er nach ersten Erfolgen der Künstler-Gruppe »Abstraction-Création« bei und lernte neben Piet Mondrian und Joan Miró auch Hans Arp kennen. Der Besuch eines Planetariums inspirierte ihn zu ersten beweglichen abstrakten Drahtplastiken, die später als »Mobiles« weltweit bekannt wurden. Damit begründete Calder die »Kinetische Kunst«. Im Gegensatz dazu entwickelte er später tektonisch-schwere Skulpturen aus Stahlblech, die Stabiles. Schon zu Lebzeiten wurden seine Werke in mehreren Retrospektiven gezeigt und er erhielt zahlreiche Preise. 1976 starb Calder in New York.

   
» Download Foto (LC00117-045.jpg)

Bild 1: vlnr: Dr. Oliver Kornhoff (Direktor Arp Museum Bahnhof Rolandseck), Kevin C. Milas (amerikanischer Generalkonsul, Frankfurt/M.), Staatsministerin Doris Ahnen (Ministerin f. Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz), Foto: David Ertl

   
» Download Foto (LC00117-071.jpg)

Bild 2: Alexander Calder, Hextopus, 1955, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2013

» Download der Pressemitteilung (PM_Alexander_Calder_Hextopus_final.doc)


Architekt Richard Meier wird 80! Und alle „Meiers“ dürfen mitfeiern! Sonntag, 12. Oktober 2014
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Ausstellung »Aron Demetz. I am« 22. August 2014 bis 11. Januar 2015
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»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 25. Januar 2015
Einweihung von zwei neuen Werken des Skulpturenufers Remagen und Fahrradverleih
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


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