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»Schau mich an! Porträts seit 1500« in der Kunstkammer Rau vom 17. Mai 2013 bis 4. Mai 2014
Remagener Genießer-Frühling vom 16. bis 26. Mai
Remagen-Rolandseck, 30.04.2013 – Das »Künstler-Ich« im Dialog von Musik und Kunst
»geheim. Caro Bittermann und Peter Duka« 21. April bis 20. Oktober 2013
Ausstellung »Sehr Schön. C.O. Paeffgen im Arp Museum« 22. März – 1. September 2013
Ausstellung »Hans Arp. Wolkenpumpen« 29. Januar 2012 – 27. Januar 2013


Rolandseck, 16.05.2013

Pressemitteilung

Porträts als Visitenkarte

Ausstellung »Schau mich an! Porträts seit 1500«
in der Kunstkammer Rau
17. Mai 2013 bis 4. Mai 2014

»Künstler-Ich«, so lautet das diesjährige Themenjahr des Arp Museums Bahnhof Rolandseck. Mit den derzeit laufenden Ausstellungen zu den Hauspatronen Hans Arp und Sophie Taueber-Arp sowie der retrospektiven Schau des Kölner Künstlers C.O. Paeffgen und der Ausstellung von Caro Bittermann und Peter Duka nähert sich das Arp Museum dem Jahresthema monografisch und exemplarisch an: der ausstellende Künstler steht im Vordergrund. Aber wie spiegelt sich das »Künstler-Ich« in einer Porträtausstellung wider?

Antwort geben Künstlerselbstbildnisse aus der Zeit vom frühen 18. bis zum 20. Jahr.hundert der »Sammlung Rau für UNICEF«. Sie machen die Auseinandersetzung des Künstlers mit seiner eigenen Persönlichkeit zum Thema. Denn das Porträt soll das Wesen des Dar.gestellten »hervorziehen«, wie es der lateinische Terminus »protrahere« verspricht, von dem sich unser Porträtbegriff ableitet.
Ein faszinierendes Beispiel finden wir im Selbstporträt des flämischen Malers Jacques-François Delyen. Als dieser sich zu Beginn des 18. Jahr.hunderts vor seiner Staffelei ins Bild setzte und in den Spiegel schaute, stellte er sich aber nicht nur die Frage »Wer bin ich?«, sondern auch »Wie will ich gesehen werden?«. Selbstporträts waren also neben der Darstellung des eigenen Wesens eine Visitenkarte für jeden Künstler. Man benutzte sie für Bewerbungen an der Kunstakademie oder um finanzstarke Auftraggeber und Käufer zu gewinnen. Zudem gewährten die Maler in den Bildnissen häufig Einblicke in ihr Atelier oder stellten ihren sozialen Status zur Schau. So lassen sich die Selbstbildnisse auch als eine Frühform des Eigenmarketings verstehen.

»Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das abgebildete Gesicht. Es ist die Basis jeglicher Kommunikation, ein Tor zu unserer Umwelt und zu unserem direkten Gegenüber. Und so bringt uns das Porträt auch den Künstler und sein Modell als Mensch näher, ihre physische Entwicklung, aber auch ihre Stimmungen und Haltungen«,
führt der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär und Vorsitzende der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Walter Schumacher, aus. »In der neuen Ausstellung können wir dabei anhand der Porträts vieler Künstlerpersönlichkeiten - vom Barockmaler Delyen über den Impressionisten Degas bis zu unserem großen rheinland-pfälzischen Künstler K. O. Götz - auch den historischen Wandel vom Mittelalter bis in die Gegenwart nachvollziehen, den die Porträtmalerei durchlaufen hat.«

Anhand von 50 einzigartigen Exponaten wird die Entwicklungsgeschichte der Kunstgattung des Porträts vom frühen 15. Jahrhundert bis zum Jahr 2000 dargestellt. 36 Gemälde und Zeichnungen sowie sieben Skulpturen stammen dabei aus der »Sammlung Rau für UNICEF«, sieben ausgewählte Werke aus der zeitgenössischen Sammlung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck kommen ergänzend hinzu.

Dazu Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff: »Für die hervorragende, bereits über vier Jahre währende Partnerschaft möchte ich UNICEF Deutschland sehr herzlich danken. Die reiche Schatzkammer der »Sammlung Rau für UNICEF« im Arp Museum, die erst jüngst um 43 hochkarätige Dauerleihgaben erweitert wurde, ermöglicht es uns, anhand von Gemälden und Skulpturen aus dem 16. bis 20. Jahrhundert die Porträtkultur als soziales Miteinander von Künstlern und Auftraggebern zu verfolgen.«

Die Ausstellung erforscht in zwei großen Themenbereichen einerseits die Lebens- und Arbeitswelten der Künstler und andererseits die der Auftraggeber in ihren unter.schiedlichen gesellschaftlichen Rollen. So lernt man bei Tiepolo, Renoir, Modersohn-Becker und van Dongen die Porträtmaler im Kreise ihrer Familie, Freunde sowie Lieblings.modelle kennen und gewinnt intime Einblicke in das Leben der Künstler. Und Aug’ in Aug’ steht man auch mit den Auftraggebern der Bildnisse in ihren unterschiedlichen gesell.schaftlichen Rollen: dem religiösen Stifter des Spätmittelalters, dem Kunst.sammlerpaar der Renaissance, dem englischen Gentleman des Barock oder der adeligen Großfamilie des ausklingenden 18. Jahrhunderts. Maler wie Cranach, Lely oder Stuck, Bildhauer wie Houdon oder Rysbrack verliehen ihrem Bildnis ewige Dauer. Mal herrschaftlich im Gewand römischer Senatoren, verführerisch in raschelnder Seide oder ganz privat im Arm der Mutter blicken sie den Betrachter unvermittelt an.
Zahlreiche Textzitate ergänzen die Ausstellungspräsentation und bringen die Dargestellten gewissermaßen zum »Sprechen«. Die Besucherinnen und Besucher können so die spannenden Geschichten hinter den Bildern entschlüsseln. Die Porträts sind ein Spiegel, in dem wir unsere eigene Geschichte erschauen, und sie rufen uns zu: »Schau mich an!«.

Ein umfangreiches museumspädagogisches Programm begleitet die Ausstellung.

An zwei Terminen (21. ∓ 23.5.) können Erzieher/Innen und Lehrer/Innen an einer Pädagogik-Fortbildung zur Ausstellung »Schau mich an! Porträts seit 1500« teilnehmen. Ein Familienworkshop am 26. Mai bietet Anleitung und Unterstützung bei der Zeichnung eines Selbstporträts. In der »Kunstpause für junge Eltern« (5. Juni) können Eltern ihre Babys mitbringen und in kleinen Gruppen die Ausstellung erkunden. Exklusiv für Besucher des 8. Rolandseck-Festivals (8. bis 16. Juli) erkundet der renommierte Mandolinenspieler Avi Avital (13. Juli) in den Ausstellungsräumen das »Künstler-Ich« in der Musik. Zudem spricht er mit der Kuratorin Dr. Susanne Blöcker über die Unterschiede der persönlichen Ausdrucksweise in der Musik und der bildenden Kunst. Eine musikalische Führung durch die Ausstellung mit der Marimbaphon-Spielerin Ria Ideta und der Kunsthistorikerin Dr. Nicole Birnfeld hat das Museum am 14. Juli im Programm. Am 26. September findet das beliebte Kunst-Café mit der Ausstellungskuratorin Dr. Susanne Blöcker statt. Gegen Ende der Ausstellung führt die Kuratorin am 1. Mai 2014 durch die Ausstellung. Das vollständige Programm finden Sie unter www.arpmuseum.org.

Anmeldung für alle Kurse und Themenführungen bis 10 Tage vor Beginn unter
Tel. 02228/9425-63 oder an fuehrungen@arpmuseum.org.

Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Kerber Verlag und enthält ein Vorwort von Museumsdirektor Oliver Kornhoff (Hrsg.) sowie Texte von Nicole Birnfeld und der Kuratorin Susanne Blöcker (Verkaufspreis 24,40 Euro, 128 S.).

Pressekonferenz: Donnerstag, 16. Mai 2013, 11 Uhr
Es sprechen: Dr. Oliver Kornhoff (Direktor Arp Museum Bahnhof Rolandseck), Helga Kuhn (Pressesprecherin UNICEF Deutschland), Dr. Susanne Blöcker (Kuratorin der Kunstkammer Rau).

Eröffnung: Donnerstag, 16. Mai 2013, 19 Uhr
Es sprechen: Dr. Oliver Kornhoff (Direktor Arp Museum Bahnhof Rolandseck), Walter Schumacher (Kulturstaatssekretär und Vorstandsvorsitzender der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck), Anne Lütkes (Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Düsseldorf und Vorstand UNICEF Deutschland), Dr. Susanne Blöcker (Kuratorin der Kunstkammer Rau).

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertage 11–18 Uhr

Eintrittspreise: Ganzes Museum: 8 €, erm. 6,50 €, nur Bahnhof Rolandseck 4 €, erm. 2 €

Unsere Homepage: www.arpmuseum.org

Das Museum auf Facebook: www.facebook.com/arpmuseumbahnhofrolandseck

Twitter: @arpmuseum

» Download der Pressemitteilung (PM_ArpMuseum_Schaumichan.pdf)

» Download der Pressemitteilung (PM_ArpMuseum_Schaumichan.docx)

» Pressefotos zur Ausstellung


»Schau mich an! Porträts seit 1500« in der Kunstkammer Rau vom 17. Mai 2013 bis 4. Mai 2014
Remagener Genießer-Frühling vom 16. bis 26. Mai
Remagen-Rolandseck, 30.04.2013 – Das »Künstler-Ich« im Dialog von Musik und Kunst
»geheim. Caro Bittermann und Peter Duka« 21. April bis 20. Oktober 2013
Ausstellung »Sehr Schön. C.O. Paeffgen im Arp Museum« 22. März – 1. September 2013
Ausstellung »Hans Arp. Wolkenpumpen« 29. Januar 2012 – 27. Januar 2013


Remagen

Pressemitteilung

25. April 2012



Remagener Genießer-Frühling vom 16. bis 26. Mai

Frühlingshafte Angebote in vielen Restaurants und Cafés

In diesem Jahr bieten die Mitglieder des Remagener WirteStammtischs bereits zum sechsten Mal frühlingshafte Menüs in ihren Restaurants und Cafés an. Zum Genießer-Frühling vom 16. bis 26. Mai wurde eine gemeinsame Menükarte aller 14 Teilnehmer erstellt, die die ganze Vielfalt der Remagener Gastronomie zeigt.

Sei es das Honig-Rosmarin-Lamm mit weißem und grünem Spargel, die Forelle auf einem Meer aus Spinat mit schwarzem Linsenkaviar, die rosa gebratene Entenbrust auf Akazienhonig- Sauce mit gefüllten Kräuterseidlingen oder das Kaninchen in Knoblauch mit Bratkartoffeln und Salat - die Gerichte werden jeweils durch eine Vor- und Nachspeise und eine harmonische Weinempfehlung abgerundet. Frühlingsgedecke mit Kaffee und Kuchen, Waffelspezialitäten oder Eisbecher erweitern das gastronomische Angebot um leckere Süßspeisen und Nachtische. Die Idee zu dieser Aktion der Gastronomen entstand im Rahmen der Remagener Stadtgespräche beim dort begründeten Wirtestammtisch.

Laut Antonio Lopez als Vertreter der Wirte und Marc Bors, Wirtschaftsförderer der Stadt Remagen, unterstreicht der von ihnen gemeinsam organisierte Genießerfrühling den in den letzten Jahren deutlich gewordenden Aufwärtstrend in der Remagener Gastronomie. Ob auf der wunderschönen Rheinpromenade, dem gemütlichen Marktplatz oder an vielen anderen Orten im gesamten Stadtgebiet: Die Remagener Gastronomie bietet neben hoher Qualität auch immer ein besonderes Ambiente.

Die Eröffnung des Genießerfrühlings mit vielfältigen kleinen Köstlichkeiten findet statt am Abend des 16. Mai 2013 im Anschluss an die Vernissage der Ausstellung „Schau mich an! Porträts seit 1500“ in der Kunstkammer Rau des Arp Museums Bahnhof Rolandseck.

Weitere Informationen zum Remagener Genießer-Frühling und die komplette Übersicht aller Menüs erhält man auf der Homepage der Stadt Remagen unter www.remagen.de oder bei der Remagener Wirtschaftsförderung unter Tel.: 02642-20154.

Herausgeber:
Stadt Remagen – Wirtschaftsförderung –
Dipl.-Geogr. Marc Bors
Tel.: (02642) 20154 / Fax: 20127
E-Mail: wirtschaftsfoerderung@remagen.de

» Download der Pressemitteilung (130425_Pressemitteilung_Geniesserfruehling.pdf)

» Download Menüflyer (Geniesserfruehling_Remagen_Menueflyer.pdf)


»Schau mich an! Porträts seit 1500« in der Kunstkammer Rau vom 17. Mai 2013 bis 4. Mai 2014
Remagener Genießer-Frühling vom 16. bis 26. Mai
Remagen-Rolandseck, 30.04.2013 – Das »Künstler-Ich« im Dialog von Musik und Kunst
»geheim. Caro Bittermann und Peter Duka« 21. April bis 20. Oktober 2013
Ausstellung »Sehr Schön. C.O. Paeffgen im Arp Museum« 22. März – 1. September 2013
Ausstellung »Hans Arp. Wolkenpumpen« 29. Januar 2012 – 27. Januar 2013


Remagen-Rolandseck, 30.04.2013

Pressemitteilung

8. Rolandseck-Festival 8. bis 16. Juli 2013
Das »Künstler-Ich« im Dialog von Musik und Kunst

Vom 8. bis zum 16. Juli 2013 steht nun bereits zum achten Mal das Arp Museum Bahnhof Rolandseck ganz im Zeichen der Kammermusik. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit im vergangenen Jahr laden dieses Mal wieder zwei Künstlerische Leiter an den Rhein – der scheidende 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, Guy Braunstein, und Pianist Ohad Ben-Ari. Unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert werden auch in diesem Jahr rund 25 hochrangige Musikerinnen und Musiker erwartet, unter ihnen die weltbekannte Cellistin Sol Gabetta, Chen Halevi, Gili Schwarzmann, Isabel Karajan, Amihai Grosz, Ria Ideta und Nabil Shehata. Als neue Gäste konnten u.a. die temperamentvolle Barock-Sopranistin Simone Kermes, Harfinistin Marie Pierre Langlamet, Violinist John Storgards sowie der israelische Mandolinen-Virtuose Avi Avital gewonnen werden.

»Seit seiner Wiederbelebung im Jahr 2006 hat das Rolandseck-Festival eine einzigartige Entwicklung zwischen Tradition und Innovation erfahren und ist so zu einem musikalischen Ausnahmeereignis in der internationalen Festivallandschaft geworden«, würdigt der Kulturstaatssekretär von Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Walter Schumacher, die Arbeit der Programmverantwortlichen. »Auftragsarrangements, große Kammermusikbesetzungen, eigene Musiktheaterproduktionen, musisch-literarische Formate und Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern zeugen von einer kreativen Kraft, die von Rolandseck seit Jahrzehnten über die Landesgrenzen hinaus in die Welt strahlt.«

Im Lauf der letzten Jahre ist die Bedeutung des Arp Museums mit seinem außer­gewöhn­lichen architektonischen Rahmen des Richard Meier-Neubaus sowie des historischen Bahnhofs Rolandseck für das Rolandseck-Festival immer größer geworden und längst über die Funktion als Probenraum und Spielstätte hinausgewachsen. Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff hebt hervor: »Ich glaube, was diesen Ort hier einzigartig und zu einem veritablen ‚Ort der Künste‘ macht, ist, dass wir hier nicht nur ein Musikprogramm neben unseren Ausstellungen anbieten. Wir haben es vielmehr geschafft, die Musiker zu begeistern; indem sie bei uns Konzerte in einem Kontext geben können, der durch die bildende Kunst ganz besondere Angebote ermöglicht. Die Musiker sind immer sehr angetan von der Idee, vor den Kunstwerken inmitten der Ausstellungen zu konzertieren und sich dabei auch an den Jahresthemen zu orientieren.«

So haben die Künstlerischen Leiter Ben-Ari und Braunstein das Jahres-Thema 2013 »Künstler-Ich« in ihr musikalisches Konzept integriert. Die insgesamt sechs Konzerte bieten nicht nur einen breiten Überblick über die Musik des 18. – 21. Jahrhunderts in (fast) jeder denkbaren Besetzung, sondern stellen in je einem Solostück pro Konzert einen der Musiker ganz besonders heraus.

Neu sind in diesem Jahr drei Künstlergespräche, die den Konzerten am 13., 14. und 16. Juli vorgeschaltet sind und die in den aktuellen Ausstellungen »Sehr schön. C.O. Paeffgen« und »Schau mich an! Porträts seit 1500« stattfinden. In diesem Rahmen bekommt das Publikum die Möglichkeit, den Mandolinisten Avi Avital, die Marimba-Spielerin Ria Ideta und die Sopranistin Simone Kermes, die sich mit Walter Schumacher austauschen wird, im Gespräch zum Thema »Künstler-Ich« und im Dialog mit den Bildenden Künsten zu erleben.

Doch die Veranstalter des 8. Rolandseck-Festivals begnügen sich nicht nur mit dem Zwiegespräch zwischen Musik und Bildender Kunst. Nach der begeistert aufgenommenen halbszenischen Umsetzung von Strawinskys »Die Geschichte vom Soldaten« u.a. mit Isabel Karajan unter der Regie von Klaus Ortner im letzten Jahr wird auch die Einbindung der Darstellenden Kunst in der Kammeroper »8 Songs for a Mad King« von P. Maxwell Davis eine Fortsetzung finden. In einem weiteren Konzert mit dem Thema »Kreutzersonaten« (Beethoven und Janácek) hält sogar die Literatur Einzug in das Festivalprogramm – so wird die Schauspielerin Isabel Karajan Texte von Leo Tolstoi und seiner Gattin Sofja lesen.

Über die vielfältigen Weiterentwicklungen des Rolandseck-Festivals kommen aber auch die tiefgehenden Traditionen nicht zu kurz. Wichtiger Bestandteil ist seit mehreren Jahren die Kooperation mit dem West-Eastern Divan Orchestra, das sich dem Aspekt des interkulturellen Dialogs unter jungen Musikern verschrieben hat. Auch in diesem Jahr wird es sechs Stipendiaten aus der Türkei, Algerien und Israel geben, die eingeladen sind, im Rahmen des Festivals mit Weltklasse-Künstlern zu musizieren und das Abschlusskonzert gemeinsam mit ihnen zu gestalten. Somit setzt Guy Braunstein, der selber gemeinsam mit anderen heute hochrangigen Musikern des Festivals in den 1980er Jahren als Schüler von Chaim Taub nach Rolandseck kam, diese Tradition fort.

Das Festival findet in Kooperation mit SWR2, Deutschlandradio Kultur, der Barenboim-Said-Foundation sowie der freundlichen Unterstützung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Arp Museums Bahnhof Rolandseck statt.

Aktuelle Programminformationen unter www.rolandseck-festival.de .

Künstlerinnen und Künstler des 8. Rolandseck-Festivals:
Simone Kermes (Sopran), Isabel von Karajan (Sprecherin), Klaus Ortner (Regie), Gili Schwarzman, Susanne Barner (Flöte), Chen Halevi (Klarinette), Gilbert Audin (Fagott), Chezy Nir (Waldhorn), Marie Pierre Langlamet (Harfe), Guy Braunstein, John Storgards, Boris Brovtsyn (Violine), Amihai Grosz (Viola), Sol Gabetta, Zvi Plesser (Violoncello), Nabil Shehata (Kontrabass), Ohad Ben-Ari (Klavier), Ria Ideta (Marimbaphon), Avi Avital (Mandoline), Jürgen Karle (Schlaginstrumente) sowie Mitglieder des West-Eastern Divan Orchestra

Tickets und Preise
Abonnementkonzerte: 35 Euro / erm. 20 Euro
Abonnement für sechs Konzerte: 170 Euro, für fünf Konzerte 135 Euro.
Karten, die innerhalb eines Abonnements erworben wurden, sind übertragbar.

Informationen und Karten sind erhältlich unter Telefon +49 (0)22 28 94 25 16, an der Museumskasse des Arp Museums und bei den Vorverkaufsstellen von Bonnticket.

Veranstaltungsort:
Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Hans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen

Kontakt Presse 8. Rolandseck-Festival:
Verena Düren, M.A.
Tel.: 0228 – 8506017, mobil: 0170 – 2911568, E-Mail: verena.dueren@gmx.de

» Download der Pressemitteilung (Pressemitteilung_8__Rolandseck_Festival_2013_mit_Zitaten30042013.doc)

» Pressefotos zum 8. Rolandseck-Festival 2013


»Schau mich an! Porträts seit 1500« in der Kunstkammer Rau vom 17. Mai 2013 bis 4. Mai 2014
Remagener Genießer-Frühling vom 16. bis 26. Mai
Remagen-Rolandseck, 30.04.2013 – Das »Künstler-Ich« im Dialog von Musik und Kunst
»geheim. Caro Bittermann und Peter Duka« 21. April bis 20. Oktober 2013
Ausstellung »Sehr Schön. C.O. Paeffgen im Arp Museum« 22. März – 1. September 2013
Ausstellung »Hans Arp. Wolkenpumpen« 29. Januar 2012 – 27. Januar 2013


Rolandseck, 15.04.2013

Pressemitteilung

Geheim macht neugierig

Ausstellung »geheim. Caro Bittermann und Peter Duka«
21. April bis 20. Oktober 2013

Bilder besitzen utopisches Potenzial. Sie können die Realität verändern und haben Auswirkungen auf die eigene Wahrnehmung. Diese Überzeugung bildete für die Künstler Caro Bittermann (*1957) und Peter Duka (*1954) 1995 den Ausgangspunkt für das Langzeitprojekt »Die Dritte Kammer«, das bis ins Jahr 2004 im Zentrum Ihres gemeinsamen Schaffens stand. Aber was hat es mit dem rätselhaften Projektnamen auf sich? Ist »Die Dritte Kammer« ein Geheimnis, das sich nicht entschlüsseln lässt? Nein, »Die Dritte Kammer« ist ein Gedankenkonstrukt, eine virtuelle Spielfläche, die auch den Rahmen für Experimente darstellt. Mithilfe dieses Konstrukts decodierten Bittermann und Duka die Vorgaben des »gemalten«, künstlerischen Bildraumes und gingen gleichzeitig der Frage nach, ob und inwiefern sich die Realität und das Bild unterscheiden.

In dem sie zum Abschluss des Projektes 2004 das komplexe Gartenkunstwerk »die geheimen gärten rolandswerth« realisierten, erschufen sie ein »begehbares Bild« am Remagener Rheinufer in unmittelbarer Nähe des Arp Museums Bahnhof Rolandseck. Dem voraus gingen zahlreiche Studien, Planskizzen und am Computer erarbeitete dreidimensionale Gartenmodelle, die wiederum als Vorlagen für weitere Arbeiten dienten. Die Künstler zeigen, dass es kaum möglich ist, Abbildungen von Skizzen oder Entwürfen zu unterscheiden.

In den »geheimen gärten rolandswerth« sind die Übergänge zwischen der Realität eines Gartens und der eines künstlichen Bildraums fließend.

Im Themenjahr »Künstler-Ich« des Arp Museums bespielen Caro Bittermann und Peter Duka die Ausstellungsetage des historischen Bahnhofs Rolandseck nun auf eine besondere Weise. In drei Räumen werden drei verschiedene »Künstler-Ichs« vorgestellt: das gemeinsame »Ich« Bittermann & Duka, das sich im Projekt »Die Dritte Kammer« spiegelt, sowie die individuellen »Ichs« von Caro Bittermann und Peter Duka, die sich in ihren Solo-Projekten wiederfinden.
»Es ist großartig, dass wir Caro Bittermann und Peter Duka nun in einer umfangreichen Ausstellung präsentieren können. Gerade weil sie 2004 mit den »geheimen gärten rolandswerth«, den nördlichen Ausgangspunkt unseres mit 14 Kunstwerken auf 14 Rheinkilometern kurz vor dem Abschluss stehenden Skulpturenufers Remagen geschaffen haben und dadurch dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck langjährig in besonderer Weise verbunden sind«, so Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff.

Den Auftakt der Ausstellung stellen die »geheimen gärten rolandswerth« (Remagen-Rolandswerth, Parkstraße/ Weingärtenstraße) dar. Sie laden dazu ein, dem dort eingeschriebenen Rätsel auf die Spur zu kommen und sich selbst in der relativ wild wachsenden Natur zu begegnen. Das im Auftrag des Arp Museums konzipierte Gartenkunstwerk ist mit seinem Bezug zu Novalis und der romantischen Gartentheorie zugleich Höhepunkt und Abschluss des gemeinsamen Projektes »Die Dritte Kammer«. In den Ausstellungsräumen des historischen Bahnhofs Rolandseck wird dieses in einem chronologischen Parcours entlang der wichtigsten Gemälde und grafischen Arbeiten aus den Jahren 1995 bis 2004 anschaulich gemacht. Dabei spielt auch das Erleben von Text, Zeichen und Schrift im Raum eine wichtige Rolle, in dem die Besucher die Zeichenfolge
D 3 K alias »Die Dritte Kammer« beim Durchschreiten der eigens für die Schau entwickelten Ausstellungsarchitektur gleich einem Spaziergang erleben können.

In jeweils eigenen Räumen werden die Solo-Arbeiten beider Künstler präsentiert. Caro Bittermann greift in ihrem Vorhaben »Jardins d’amis« (»Gärten der Freunde«) die in »Die Dritte Kammer« vollendete Gedankenschleife des Transfers zwischen erdachtem und tatsächlichem Raum wieder auf und zeigt eine über 100 Gouachen umfassende Porträtserie sowie einen Film über ihr »Ruinentor«, ein Garten-Kunstwerk in Südafrika. In Peter Dukas Raum werden kleinformatige Malereien zu sehen sein, die u.a. den Ansatz der Ruinenmalerei im romantischen Kontext weiterverfolgen.

Neben tatsächlichen Spaziergängen in den »geheimen gärten rolandswerth« unweit des Museums lädt auch die Ausstellung zum »Flanieren« ein. So ist es in Caro Bittermanns Raum eine Wanderung durch die »idealen Orte« der einzelnen Protagonisten ihrer Porträtserie. Oder es sind Peter Dukas Malereien, deren Figuren uns dazu einladen skurrile »innere« Landschaften zu betreten. Ein Protagonist seiner Malereien ist beispielsweise Rameaus Neffe aus dem literarischen Werk Denis Diderots. Selbstironisch reflektiert er die Rolle des Künstlers und spielt genreübergreifend mit Historien-, Porträt- und Landschaftsmalerei.
»Geheimes« gilt es auf Schritt und Tritt zu entdecken – immer mit genügend Spielraum für eigene Imaginationen.

Ein umfangreiches museumspädagogisches Programm begleitet die Ausstellung.

Zur Ausstellung »geheim« bietet das Museum an zwei Terminen (23. & 25.4.) spezielle Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer an. Für Schulklassen besteht zudem das Angebot aus drei individuell buchbaren Workshops zu wählen. Am 27. April laden Nicole Birnfeld und Olaf Mextorf zu ihrer populären Dialogführung »Der entschleunigte Blick«, in der nur wenige Objekte und Ausstellungsaspekte intensiv und in aller Ruhe analysiert werden. In der »Kunstpause für junge Eltern« (1. Mai) können Eltern ihre Babys mitbringen und in kleinen Gruppen die Ausstellung erkunden. Öffentliche Führungen finden an jedem zweiten Sonntag im Monat (ab 12. Mai) statt. Jutta Mattern, Kuratorin der Ausstellung, sowie Caro Bittermann, Künstlerin, begleiten am 21. Juli Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellung. Ein besonderes »Sommerwochenende« mit drei kombinierbaren Veranstaltungen hat das Museum am 27. Juli im Programm: um 17 Uhr startet das »Sommerwochenende« in den »geheimen gärten rolandswerth« mit einer Führung und einem Freiluft-Konzert des »Vocalconsorts Berlin«. Im Anschluss (18.30 Uhr) wird durch die Ausstellung »geheim« geführt. Höhepunkt des Tages ist das abendliche Konzert (20.30 Uhr) unter dem Motto: »geheime gärten«. Am 28. Juli präsentiert Caro Bittermann ihre Künstler-Enzyklopädie »Jardins d’amis: Randonnées – Aus dem Garten-Archiv der Caroline Bittermann«. Eine Kunst-Performance sowie eine Lesung mit dem Kurator Ludwig Seyfarth begleitet die Präsentation. Zum Abschluss der Ausstellung zeigt das Arp Museum im Rahmen einer Finissage (19. Okt.) den Dokumentarfilm »Through the Tear – Ein Spaziergang im Garten der SAN« von Bernard Giglio. Das vollständige Programm finden Sie unter www.arpmuseum.org. Anmeldung für alle Kurse und Themenführungen bis 10 Tage vor Beginn unter Tel. 02228/9425-63 oder an fuehrungen@arpmuseum.org.

Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Salon Verlag und enthält ein Vorwort von Museumsdirektor Oliver Kornhoff (Hrsg.) sowie Texte von Bernard Giglio, Susanne Prinz, Gerrit Confurius und der Kuratorin Jutta Mattern. (Verkaufspreis: 18 Euro, 112 S.)

Pressekonferenz: Freitag, 19. April, 11 Uhr, im Anschluss (ca. 12.15 Uhr) Shuttlebustransfer & Führung durch die »geheimen gärten rolandswerth« (um Anmeldung wird gebeten)

Eröffnung: Sonntag, 21. April 2013, 11 Uhr

Es sprechen Dr. Ariane Fellbach-Stein (Vorstandsmitglied der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck), Claudia Seiffert (Stellv. Direktorin), Jutta Mattern (Kuratorin) und Caro Bittermann (Künstlerin).

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertage 11–18 Uhr
Eintrittspreise: Bahnhof Rolandseck 4 €, ermäßigt 2 €; ganzes Museum: 8 €, erm. 6,50 €,
Unsere Homepage: www.arpmuseum.org
Das Museum auf Facebook: www.facebook.com/arpmuseumbahnhofrolandseck
Twitter: @arpmuseum

Begleitprogramm zur Ausstellung

Dienstag, 23. April 2013 und Donnerstag, 25. April 2013, jeweils 16 bis 18 Uhr
Fortbildungen für Erzieher/Innen und Lehrer/Innen

Samstag, 27. April 2013, 11.30 bis 13 Uhr
»Der entschleunigte Blick« – Dialogführung in der Ausstellung mit Nicole Birnfeld und Olaf Mextorf, Kosten: 12 Euro (Führung und Eintritt)

Sonntag, 28. April 2013, 15 bis 17 Uhr
Familiensonntag »geheim. Caro Bittermann und Peter Duka:
Die »geheimen« Werke von Bittermann und Duka bilden für uns den Ausgangspunkt für eigene geheimnisvolle Bildergeschichten.
Kosten: Kinder 3,50 Euro, Erw. 6,50 Euro, zzgl. Museumseintritt

Mittwoch, 1. Mai 2013
Kunstpause für junge Eltern
Kunstführung mit Judith Gräfe. Sie können Neues entdecken, sich austauschen und Ihr Baby bringen Sie mit.
Kosten: 12 Euro (Führung und Eintritt)

Öffentliche Führungen zur Ausstellung ab dem 12. Mai 2013 jeden 2. Sonntag im Monat, 15 Uhr, Kosten: 2 Euro, zzgl. Museumseintritt

Sonntag, 21. Juli 2013, 12 Uhr
Kuratorenführung mit Jutta Mattern und Caro Bittermann
Kosten: 3,50 Euro, zzgl. Museumseintritt

Samstag, 27. Juli 2013
Ein Sommerwochenende in den »geheimen gärten rolandswerth«
17 Uhr Führung in den »geheimen gärten rolandswerth« mit Freiluft-Liedern des »Vocalconsorts Berlin«, Kosten: 8 Euro
18.30 Uhr Führung durch die Ausstellung »geheim. Caro Bittermann und Peter Duka«, Kosten 8 Euro
20 Uhr Konzert »geheime gärten« im Arp Museum Bahnhof Rolandseck: Klavierlieder von Felix und Fanny Mendelssohn mit dem »Vocalconsort Berlin«, Anna Lucia Richter (Sopran) und Christoph Schnackertz (Klavier), Kosten 28 Euro

Sonntag, 28. Juli 2013
Performances mit Catherine Lorent, Patrycja German
Lesung mit Ludwig Seyfarth im Gewächshaus
Präsentation der Künstler-Enzyklopädie »Jardins d’amis: Randonnées – Aus dem Garten-Archiv der Caroline Bittermann«, Salon Verlag, Köln 2013

Samstag, 19. Oktober 2013, 19 Uhr
Finissage mit Filmscreening von »Through the Tear – Ein Spaziergang im Garten der SAN«, Dokumentarfilm von Bernard Giglio, 60 Minuten, Produktion: Sirocco Films, Paris

Buchbare Workshops (90 Minuten) für Schulklassen, Kosten: 3,50 Euro p.P.

Traumköpfe
Nach dem Vorbild von Caro Bittermann füllen wir die Silhouetten unserer Köpfe mit unseren Gedanken und Träumen.

Durchblick!
Angeregt durch die typografischen Skulpturen von Caro Bittermann und Peter Duka in den »geheimen gärten rolandswerth« schneiden und malen wir Bilder oder formen Skulpturen mit Durchblick.

Fantastische Welten
Wie Peter Duka erfinden wir geheimnisvolle, magische Traumwelten, die wir malen, collagieren und erzählen können.

Anmeldungen für alle Kurse und Themenführungen bis 10 Tage vor Kursbeginn unter
Tel.: 02228/ 94 25-63 oder fuehrungen@arpmuseum.org

» Einladung zur Pressekonferenz (EinladungPK_geheim.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung

» Download der Pressemitteilung (PM_ArpMuseum_Bittermann_Duka_geheim.pdf)

» Download der Pressemitteilung (PM_ArpMuseum_Bittermann_Duka_geheim.docx)


»Schau mich an! Porträts seit 1500« in der Kunstkammer Rau vom 17. Mai 2013 bis 4. Mai 2014
Remagener Genießer-Frühling vom 16. bis 26. Mai
Remagen-Rolandseck, 30.04.2013 – Das »Künstler-Ich« im Dialog von Musik und Kunst
»geheim. Caro Bittermann und Peter Duka« 21. April bis 20. Oktober 2013
Ausstellung »Sehr Schön. C.O. Paeffgen im Arp Museum« 22. März – 1. September 2013
Ausstellung »Hans Arp. Wolkenpumpen« 29. Januar 2012 – 27. Januar 2013


Rolandseck, 20.03.2013

Pressemitteilung

Jeder könnte das machen
Ausstellung »Sehr Schön. C.O. Paeffgen im Arp Museum«
22. März – 1. September 2013

»C.O. Paeffgen zeichnete sich in der Community der Artisten und ihrer Dealer immer schon als besonders intelligent aus.« (Bazon Brock, 2013)

Im Fußball würde man es eine gerissene Taktik nennen: die künstlerische Methodik C.O. Paeffgens, der das freie künstlerische Spiel, das von einem unerschöpflichen Zufluss aus dem Fundus der Alltags- und Medienwirklichkeit lebt, perfektioniert hat. Es ist also kein Zufall, dass Paeffgen ein enorm abwechslungsreiches und zugleich strukturiertes Werk geschaffen hat, seitdem er sich 1968 dazu entschied, die Juristerei an den Nagel zu hängen und in einer gemeinsamen Ausstellung mit Bazon Brock und Joseph Beuys eine mit Draht umwickelte Matratze zeigte.

Eine offene künstlerische Botschaft wollte Paeffgen mit seinen Arbeiten dabei nie ausdrücken und der Autodidakt sagt selbst: »Jeder könnte das machen, was ich mache«. Aber stimmt das wirklich? Gerade das scheinbar Simple in der Kunst ist eine Herausforderung. Mit seinen immer wieder verwendeten Motivsymbolen – dem Herz mit und ohne Pfeil, der Maus, der Schleife, dem Mond und dem Fragezeichen – hat er eine verdichtete Zeichensprache konstruiert, die komplexe Sachverhalte und tiefe Emotionen zum Ausdruck bringt. Damit schafft Paeffgen laut Bazon Brock wahrhaftige »Formstandards«, die den Emoticons der Twittergeneration sehr ähnlich sind. Paeffgens Werk ist also nicht nur »Sehr Schön«, sondern vor allem sehr aktuell.

Mit der groß angelegten Ausstellung im Rahmen des diesjährigen Themenjahres »Künstler-Ich« feiert das Arp Museum Bahnhof Rolandseck nun den 80. Geburtstag von C.O. Paeffgen (*1933 in Köln, lebt und arbeitet in Köln). Der überregional und international erfolgreiche Künstler zählt im Rheinland zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern. Für die Schau übernimmt Paeffgen den künstlerischen Gesamtentwurf und entführt den Betrachter damit in seinen unverwechselbaren bildnerischen Kosmos. Neben der Ausstellungskonzeption, die er in intensiver Zusammenarbeit mit der Kuratorin Jutta Mattern entwickelt hat, gestaltet er federführend den Katalog.

»C.O. Paeffgen ist ein bedeutender deutscher Künstler und sein 80. Geburtstag ist ein willkommener Anlass, diesen tief im Rheinland verwurzelten Künstler mit einer retrospektiven Ausstellung zu würdigen. Zusammen mit Michael Buthe, K.O. Götz und Daniel Spoerri präsentiert das Arp Museum Bahnhof Rolandseck C.O. Paeffgen in seiner 2009 begonnenen ‚Rheinischen Reihe‘. Zudem verdeutlicht Paeffgens erste große Museumsausstellung im Rheinland seit zehn Jahren eindrucksvoll, wie unverwechselbar sein künstlerisches Schaffen in Malerei, Zeichnung und Skulptur ist«, so der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär und Vorsitzende der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Walter Schumacher, anlässlich der neuen Ausstellung.

Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff freut sich über den gelungenen Beitrag zum Themenjahr »Künstler-Ich«: »Aus der ersten Einladung zur Geburtstagsschau vor rund drei Jahren hat sich für uns wie für C.O. Paeffgen ein einmaliges Projekt entwickelt. Dabei ist es großartig, dass Paeffgen die Ausstellung überwiegend in eigener Regie entwickelt und sogar den Katalog hierfür gestaltet hat. Wir freuen uns, dass einige Arbeiten nach langer Zeit erstmals wieder ausgestellt werden und ein Werk speziell für die Ausstellung entstanden ist.«

Mit rund 75 Ausstellungsobjekten, die von Zeichnung und Malerei bis hin zu Skulptur und Installation reichen und ausschließlich aus seinem Atelier stammen, lässt C.O. Paeffgen den Zuschauer an seinem fünf Jahrzehnte umfassenden Kunstschaffen teilhaben. Hierzu gehören seine legendären, ironisch kommentierten »Umrandungen«, die zu seinem Markenzeichen wurden. Die mit Filzstift markierten Konturen auf Zeitungsfotografien und Massenprintmedien schaffen neue Wirklichkeitsebenen und Zusammenhänge. Um ganz andere Dimensionen geht es in seinen »Umwicklungen«. Hier formt er charakteristische Wand- und Bodenskulpturen durch das Umwickeln unzähliger Fundobjekte mit Draht.

Es entstehen groß- und kleinformatige, detailreiche und fantasievolle Skulpturen, die die Ausstellungsfläche akzentuieren. Mit seiner Werkreihe der »Objekte in Farbe« lässt Paeffgen aus lapidaren Obst- und Gemüsekisten vielgestaltige, malerisch bearbeitete Objekte werden.

Die für C.O. Paeffgen so typischen Motive, wie das Fragezeichen, das Herz, der Pfeil, die Maus, die Schleife und der Mond, die auch unsere alltäglichen Wahrnehmungswelten mitprägen, tauchen in ganz unterschiedlichen Kontexten immer wieder auf und regen zu einem Suchspiel an. Die Ausstellung ist darauf angelegt die Besucher an vielen Stellen zu überraschen, sei es durch erotisch-pornografische Anspielungen, die sich uns unverblümt zeigen oder durch objekthaft gestaltete Sitzgelegenheiten, die zwischen Skulptur und Gebrauchsgegenstand oszillieren. Es gilt die Welt von C.O. Paeffgen in ihrer gesamten Vielfalt und skurrilen Lebendigkeit zu erkunden.

Ein umfangreiches museumspädagogisches Programm begleitet die Ausstellung. So lädt das Museum zum Familienworkshop »Objekte in Farbe« ein (31. März) und in der »Kunstpause für junge Eltern« können Eltern ihre Babys mitbringen und in kleinen Gruppen die Ausstellung erkunden. Öffentliche Führungen gibt es an jedem dritten Sonntag im Monat (ab 21. April). Die Kuratorin der Ausstellung, Jutta Mattern, begleitet am 12. Mai Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellung und am 29. Juni laden Nicole Birnfeld und Olaf Mextorf zu ihrer beliebten Führung »Der entschleunigte Blick« ein, in der nur wenige Objekte intensiv betrachtet und analysiert werden. Einen Workshop für Familien und Kinder bietet das Museum am »Kindersonntag« zum Thema »Umwickelter Alltag« (28. Juli) an. Ergänzt wird das Begleitprogramm durch drei individuell buchbare Workshops für Schulklassen. Das vollständige Programm finden Sie unter www.arpmuseum.org. Anmeldung für alle Kurse und Themenführungen bis 10 Tage vor Beginn unter Tel. 02228/9425-63 oder an fuehrungen@arpmuseum.org.

Der Katalog zur Ausstellung erscheint in der Verlagsbuchhandlung Walther König und enthält ein Vorwort von Museumsdirektor Oliver Kornhoff (Hrsg.) sowie Texte von Stephan von Wiese, Rochus Kowallek, Bazon Brock und Gesprächsnotizen der Kuratorin Jutta Mattern mit C.O. Paeffgen. Fotografien von Mick Vincenz und Friedrich Rosenstiel (Verkaufspreis: 28 Euro, 152 S. mit 96 farb. Abb., brosch. – Texte in dt. & engl. Sprache).

Pressekonferenz: Donnerstag, 21. März 2013, 11 Uhr

Eröffnung: Donnerstag, 21. März 2013, 19 Uhr

Es sprechen Kulturstaatssekretär und Vorstandsvorsitzender der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck Walter Schumacher, Direktor Dr. Oliver Kornhoff und die Ausstellungskuratorin Jutta Mattern.
Zur Eröffnung spielt das Triska Trio Zigeunermusik und Zigeunerlieder.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertage 11–18 Uhr

Eintrittspreise: 8 €, erm. 6,50 €

Unsere Homepage: www.arpmuseum.org

Das Museum auf Facebook: www.facebook.com/arpmuseumbahnhofrolandseck

Twitter: @arpmuseum

 

Begleitprogramm zur Ausstellung

Sonntag, 31. März 2013, 15 bis 17 Uhr
Familiensonntag »Objekte in Farbe«: Aus Obstkisten oder mitgebrachten Stühlen werden mit Farbe und Fantasie individuelle Kunstwerke.
Kosten: Kinder 3,50 Euro, Erw. 6,50 Euro, zzgl. Museumseintritt

Mittwoch, 3. April 2013, 11 bis 12.30 Uhr
Kunstpause für junge Eltern Kunstführung mit Judith Gräfe. Sie können Neues entdecken, sich austauschen und Ihr Baby bringen Sie mit.
Kosten: 12 Euro (Führung und Eintritt)

Dienstag, 9. April 2013 und Donnerstag, 11. April 2013, jeweils 16 bis18 Uhr
Fortbildungen für Erzieher/Innen und Lehrer/Innen

Jeden 3. So. im Monat, 15 Uhr
Öffentliche Führungen zur Ausstellung ab dem 21. April 2013
Kosten: 2 Euro, zzgl. Museumseintritt

Sonntag, 12. Mai 2013, 12 Uhr
Kuratorenführung mit Jutta Mattern
Kosten: 3,50 Euro, zzgl. Museumseintritt

Samstag, 29. Juni 2013
»Der entschleunigte Blick« – Dialogführung in der Ausstellung
mit Nicole Birnfeld und Olaf Mextorf
Kosten: 12 Euro (Führung und Eintritt)

Sonntag, 28. Juli, 15 bis 17 Uhr
Kindersonntag »Umwickelter Alltag«. Wie C.O. Paeffgen umwickeln wir gesammelte Schätze des Alltags mit Draht und lassen so neue fantastische Objekte entstehen.
Kosten: Kinder 3,50 Euro, zzgl. Museumseintritt

 

Buchbare Schulworkshops
90 Minuten, Kosten : 3,50 p. P

Ein anderer Blick! Wir nehmen C.O. Paeffgens Umrandungen von Fotos und Zeitungsbildern zum Anlass selber Menschen oder Objekte aus der aktuellen Presse zu umzeichnen – dabei verändern wir diese und stellen sie in einen neuen Blickwinkel

Kunst- Kisten Wie bei C.O. Paeffgen machen wir aus Obst- und anderen Kisten mit Farbe und viel Fantasie individuelle Kunst-Kisten, die sich zu einer großen Gemeinschaftsarbeit zusammenfügen lassen.

(Nichtmehr) Gebraucht-Objekte Angeregt von Paeffgens Umwicklungen kreieren wir aus Draht und kleinen oder großen Schätzen neue Objekte. Bitte bringt einige Dinge mit, die Euch wichtig

Anmeldungen für alle Kurse und Themenführungen bis 10 Tage vor Kursbeginn unter Tel.: 02228/942563 oder fuehrungen@arpmuseum.org

» Download der Pressemitteilung (ArpMuseumPaeffgenAusstellung210313.pdf)

» Pressefotos zu »Sehr Schön. C.O. Paeffgen im Arp Museum«

» Download Flyer (COP_Flyer.pdf)


»Schau mich an! Porträts seit 1500« in der Kunstkammer Rau vom 17. Mai 2013 bis 4. Mai 2014
Remagener Genießer-Frühling vom 16. bis 26. Mai
Remagen-Rolandseck, 30.04.2013 – Das »Künstler-Ich« im Dialog von Musik und Kunst
»geheim. Caro Bittermann und Peter Duka« 21. April bis 20. Oktober 2013
Ausstellung »Sehr Schön. C.O. Paeffgen im Arp Museum« 22. März – 1. September 2013
Ausstellung »Hans Arp. Wolkenpumpen« 29. Januar 2012 – 27. Januar 2013


Rolandseck, 26.01.2012

Presseinformation

Ausstellung »Hans Arp. Wolkenpumpen«
29. Januar 2012 – 27. Januar 2013

Als Auftakt zum Themenjahr »Architektur« anlässlich seines fünfjährigen Jubiläums zeigt das Arp Museum Bahnhof Rolandseck ausgehend vom poetischen Titel von Arps 1920 erschienener Gedichtsammlung »Die Wolkenpumpe« die zweite umfassende Sammlungspräsentation mit rund 100 Werken von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp.
Den Plastiken, Reliefs und Papierarbeiten des Vorreiters der »organischen Abstraktion« werden die avantgardistischen architektonischen Gestaltungen seiner Frau gegenübergestellt. Zahlreiche Zitate in der Ausstellung unterstreichen die besondere Bedeutung der Dichtung im Werk von Hans Arp, der dem Dadaismus wie auch dem Surrealismus entscheidende Impulse gab.

Der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Walter Schumacher als Vorstandsvorsitzender der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck: »Ich freue mich auf das spannende Jubiläumsjahr mit hochkarätigen Ausstellungen. Das meistbesuchte Kunstmuseum in Rheinland-Pfalz ist aufgrund seiner hervorragenden Arbeit und seiner vielfältigen Angebote für die Besucherinnen und Besucher aus der deutschen Kunst- und Kulturszene nicht mehr wegzudenken. Die neue Sammlungspräsentation zeigt wieder einmal die hohe Qualität der Werke aus der Landes-Sammlung Rheinland-Pfalz.«

Dr. Oliver Kornhoff, Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandseck: »Mir ist es wichtig, zum Auftakt unseres Jubiläums- und Themenjahres »Architektur« unsere beiden Hauspatrone im künstlerischen Dialog zu zeigen. Die geometrischen Architektur-Entwürfe von Sophie Taeuber-Arp behaupten sich wunderbar gegen die organisch fließenden Formen von Arps Skulpturen und Collagen.«

Inszeniert wird die Ausstellung in einer eigens entworfenen Architektur, die aus einer von Arps seltenen sehr frühen Collagen, der »Construction élementaire« (1916), entwickelt wurde. Thematische Gruppen ermöglichen es, den Museumsbestand in spannenden Zusammenhängen kennenzulernen und reizvolle Facetten zu entdecken. So laden zahlreiche Plastiken dazu ein, den natürlichen Wandel der Formen, die »Metamorphose«, in seinem Werk unmittelbar zu erleben. In Papierarbeiten und Reliefs setzt sich Arp mit dem Prinzip des Ordnens und Anordnens formal gleicher Elemente auseinander. Es sind Gestirne, Wolkenformationen und Steine, die ihn zu seinen »Konstellationen« inspirieren. In seinen poetischen »papiers déchires« (Collagen aus zerrissenen Papieren) entdecken wir, wie Arp den Zufall in sein Schaffen einbezieht.

Ein spannungsreicher Kontrast entsteht durch die Präsentation von ausgesuchten Werken Sophie Taeuber-Arps. Im Unterschied zu Arps organischem Formenvokabular basiert das vielfältige Œuvre seiner Frau auf elementaren geometrischen Formen wie Quadrat oder Kreis. Die klaren Ordnungen, die sie in Bildern, Reliefs und in kunstgewerblichen Techniken umsetzt, machen sie zu einer Schlüsselfigur der »geometrischen Abstraktion«. Als Lehrerin an der renommierten Kunstgewerbeschule in Zürich verfolgte sie das Ziel, die Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst aufzuheben.

Eine einzigartige Pionierleistung sind ihre architektonischen Entwürfe. Diese reichen von avantgardistischen Wandgestaltungen für die Aubette in Straßburg, über den Umbau der Galerie Goemans, Paris, bis hin zu Planungen für ihr eigenes Wohn- und Atelierhaus in Clamart. Ergänzt durch einige Leihgaben zeigt das Arp Museum Bahnhof Rolandseck im Rahmen seines Themenjahres »Architektur« eine Auswahl der raren und bislang selten gezeigten zeichnerischen und fotografischen Zeugnisse.

Zur Ausstellung gibt es folgende Begleitveranstaltungen:

Öffentliche Führungen jeweils am vierten Sonntag jeden Monats (erstmals am 26. Februar), um 15 Uhr

Kuratorenführung mit Astrid von Asten am Sonntag, 4. März, 12 Uhr (3,50 € zzgl. Eintritt)

Führung »Natur-Kunst-Raum« mit Pater Friedhelm Mennekes am Samstag, 11. Februar, 24. März, 28. April, 26. Mai, 23. Juni, jeweils 15 Uhr (3,50 € zzgl. Eintritt)

Workshop »Perlenarbeiten nach Sophie Taeuber-Arp« mit Uta Bamberger am Sonntag, 4. März, 11 bis 17.30 Uhr (62 € inkl. Material)

Familien-Workshop »Perlenarbeiten nach Sophie Taeuber-Arp« am Sonntag, 25. März, 14 bis 17 Uhr (Erwachsene 6,50 €; Kinder 3,50 €) im Rahmen des Bonner Festes »KinderKunstKinder«

Ostermontag, 9. April
12 bis 14 Uhr und 15 bis 17 Uhr
Familienworkshop »Wie das Osterei fliegen lernte« (ab 4 Jahre, Erwachsene 6,50 €; Kinder 3,50 €)
14 Uhr
Familienführung »Künstlerpaare: Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp«

Osterferienworkshop »Das bewegte Quadrat« vom 11. bis 13. April, jeweils 11 bis 13 Uhr
(ab 6 Jahre, 12 € für drei Tage)
Auf den Spuren Sophie Taeuber-Arps schneidert Ihr Kostüme selber. Im Rahmen des Bonner Festes »KinderKunstKinder«

Workshop »Perlenweben und –sticken nach Motiven der Aubette« Schmuck- und Bildgestaltung mit Uta Bamberger (62 € inkl. Material) am Sonntag, 6. Mai, 11 bis 17.30 Uhr

Internationaler Museumstag am Sonntag, 20. Mai, 15 bis 17 Uhr
Familien-Workshop »Die Verwandlung der Dinge: Bildhauern mit Hans Arp« (ab 4 Jahre, Erwachsene 6,50 €; Kinder 3,50 €)

Anmeldung für alle Kurse und Themenführungen bis 10 Tage vor Beginn unter Tel. 02228/9425-63 oder an

Pressekonferenz: Freitag, 27. Januar 2012, 11 Uhr

Eröffnung: Sonntag, 29. Januar 2012, 11 Uhr
Es sprechen: Dr. Oliver Kornhoff (Direktor AMBR) und Kulturstaatssekretär Walter Schumacher (Vorstandsvorsitzender Landes-Stiftung AMBR)

12–17.30 Uhr „AufDADAtakt“ mit freiem Eintritt und kostenlosen Führungen zu allen Ausstellungen sowie zur Architektur des Neubaus, Perkussion, Tanz-Performances, Filmvorführung DADA-Club, Kulinarische Genüsse von der Winzergenosschenschaft Mayschoß und dem Rolandsecker Bürgerverein e. V.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertage 11–18 Uhr

Eintrittspreise: 8 €, erm. 6,50 €

» Download der Pressemitteilung (PM_Hans_Arp_Wolkenpumpen_final.doc)

» Download Flyer (Flyer_Wolkenpumpen.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung


 
»Schau mich an! Porträts seit 1500« in der Kunstkammer Rau vom 17. Mai 2013 bis 4. Mai 2014
Remagener Genießer-Frühling vom 16. bis 26. Mai
Remagen-Rolandseck, 30.04.2013 – Das »Künstler-Ich« im Dialog von Musik und Kunst
»geheim. Caro Bittermann und Peter Duka« 21. April bis 20. Oktober 2013
Ausstellung »Sehr Schön. C.O. Paeffgen im Arp Museum« 22. März – 1. September 2013
Ausstellung »Hans Arp. Wolkenpumpen« 29. Januar 2012 – 27. Januar 2013


Weitere Informationen:
Leiterin Kommunikation
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Tel.: +49 (0)2228 9425-39
Mobil: +49 (0)172 634 6269
Fax +49 (0)2228 9425-21