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Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
»Zweiklang. Rendez-vous des amis: Sophie Taeuber – Hans Arp« 13. März 2015 bis 10. Januar 2016
o.T. (ohne Titel). Stipendiatinnen und Stipendiaten 2014 des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz (8. Februar bis 12. April 2015)
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Pressemitteilung

Rolandseck, 20.03.2015

Kunstkammer Rau:
Revolution der Bilder
Von Poussin bis Monet

Pressekonferenz: Freitag, 20. März 2015, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 22. März 2015, 11 Uhr
Dauer: 22. März bis 6. September 2015

Wir gehen auf eine große Revolution des menschlichen Geistes zu. Voltaire (1694 – 1778)

Von Poussin, Watteau und David über die Impressionisten bis hin zu van Gogh und Cézanne: Vom 17. bis in das 20. Jahrhundert setzt die französische Malerei Maßstäbe für die ganze europäische Kunst – die aktuelle Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck widmet sich den revolutionären Entwicklungen in der französischen Kunst . Entstanden im Barock-Zeitalter durch den königlichen Hof geprägte Historienbilder, so brachten das Zeitalter der Aufklärung und der Revolution neue Themen hervor. Den Weg Frankreichs in die Moderne kennzeichnen das wachsende Selbstbewusstsein der Künstler und die Befreiung der Farbe im Impressionismus.

Gezeigt werden rund 50 Gemälde, Künstler der Ausstellung sind u.a.: François Boucher, Eugène Louis Boudin, Gustave Caillebotte, Paul Cézanne, Jean-Siméon Chardin, Gustave Courbet, Jean-Baptiste-Camille Corot, Jacques-Louis David, Edgar Dégas, Alexandre-François Desportes, Jean-Honoré Fragonard, Jean-Antoine Houdon, Claude Lorrain, Vincent van Gogh, Nicolas Lancret, François Millet, Jean-Baptiste Pater, Nicolas Poussin, Auguste Renoir, Paul Signac, Alfred Sisley, Pierre-Jacques Volaire, Simon Vouet, Jean-Antoine Watteau. Die Werke aus der Sammlung Rau für UNICEF werden ergänzt durch zahlreiche hochkarätige Leihgaben aus der Sammlung der National Gallery of Ireland in Dublin, die in diesem Umfang erstmalig in Deutschland gezeigt werden.

Rund 250 Jahre liegen zwischen dem Wirken von Nicolas Poussin und Claude Monet. In dieser Zeit war die französische Malerei Vorbild für die Entwicklung der Kunst in Europa. Im 17. Jahrhundert entstanden in Frankreich die strengen Regeln der Königlichen Akademie. Die avantgardistischen Künstler des 19. Jahrhunderts definierten sich durch den Bruch mit diesen Regeln. Gesellschaftliche Umbrüche im 18. Jahrhundert leiteten die Moderne in der Bildenden Kunst ein. Im Zeitalter der Aufklärung gewann die bürgerliche Öffentlichkeit an Bedeutung und Macht. Aufträge des erstarkten Bürgertums ermöglichten es den Künstlern, neue, unerprobte Wege zu gehen – bis zum revolutionären Einsatz von Licht und Farbe im Impressionismus.

»In dieser Ausstellung werden 300 Jahre französischer Malerei vom 17. bis zum 19. Jahrhundert vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen erkundet. Dabei markiert die Französische Revolution von 1789 eine Zeitenwende und war – wie der Rheinland-Pfälzer Karl Marx bemerkte – eine ‚Lokomotive der Geschichte‘, ein entscheidender Motor für grundlegende Neuerungen in Gesellschaft und Wissenschaft. Diese geistigen Revolutionen spiegeln sich in den Werken herausragender Künstler Frankreichs«, so der Staatssekretär Walter Schumacher (Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Rheinland-Pfalz) zu der Präsentation im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

»Kunst braucht kreative Freiräume – heute wie gestern«, sagt Dr. Oliver Kornhoff, Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandseck. »Von unserem diesjährigen Leitmotiv spricht auch die »Revolution der Bilder«, spricht von einer Revolution des Sehens in der bildenden Kunst. Die Ausstellung erzählt von der Loslösung von den erstarrten Regeln der stilbildenden Kunst-Akademie. Sie erzählt von der Demokratisierung der Kunst, von den lichtdurchfluteten Freiräumen der Impressionisten, die der Moderne den Weg bereiteten, und sie schließt mit einem flirrenden, atmosphärisch dichten Gemälde von Signac, überschrieben mit einem Spruch des Künstlers: ‚Gerechtigkeit in der Gesellschaft, Harmonie in der Kunst – ein und dasselbe.‘«

Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Bucerius Kunst Forum, Hamburg statt. Dort läuft die Ausstellung unter dem Titel »Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs« vom 10. Oktober 2015 bis zum 17. Januar 2016.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Er umfasst die Essays der Vorträge, die im Rahmen des interantionalen Symposiums »Die Farben Frankreichs. Von Poussin bis Monet« am 1. April 2014 im Bucerius Kunst Forum, Hamburg gehalten wurden.

»Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet«, hg. v. Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Bucerius Kunst Forum, Remagen und Hamburg 2015, Hirmer Verlag München, 226 S.

» Download (Arp_Museum_Revolution_der_Bilder_Pressemappe_final.pdf)

» Download (Flyer_Revolution.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung


Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
»Zweiklang. Rendez-vous des amis: Sophie Taeuber – Hans Arp« 13. März 2015 bis 10. Januar 2016
o.T. (ohne Titel). Stipendiatinnen und Stipendiaten 2014 des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz (8. Februar bis 12. April 2015)
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Rolandseck, 11. März 2015

Pressemitteilung

»Zweiklang. Rendez-vous des amis:
Sophie Taeuber – Hans Arp«

(Laufzeit: 13. März 2015 bis 10. Januar 2016)

Im Jahr 2015 begeht das Arp Museum Bahnhof Rolandseck im Rahmen seiner Sammlungspräsentation ein einzigartiges »Rendez-vous des amis«, denn genau vor 100 Jahren lernen sich Hans Arp (1886–1966) und Sophie Taeuber (1889–1943) in Zürich kennen. Zwischen beiden entwickelt sich rasch eine tiefe Verbundenheit, die sich nicht zuletzt in gemeinsamen künstlerischen Grundsätzen offenbart.

Mit dem Künstlerpaar Arp und Taeuber vereint das Museum gleich zwei Protagonisten der Hauptströmungen des beginnenden 20. Jahrhunderts unter einem Dach. Im Themenjahr »Freiräume« im Arp Museum bezeugt ihre Kunst, wie sich beide ihre individuellen künstlerischen Nischen erobern. Heute gelten ihre Werke als »Wegweiser« der Avantgarde. Während der Maler, Bildhauer und Dichter Hans Arp als Pionier der »organischen Abstraktion« gilt, die sich an den stetigen Wandlungsprozessen der Natur orientiert, basiert das vielfältige Œuvre der Malerin, Textilgestalterin und Innenarchitektin Sophie Taeuber auf den Ausdrucksmitteln der »geometrischen Abstraktion«. Ihr Ziel ist es, die konventionelle Trennung von freier und angewandter Kunst aufzuheben.

Während im übrigen Europa Krieg herrscht, ist es den beiden Künstlern in der politisch neutralen Schweiz – fernab der Front – möglich, weiterhin schöpferisch zu arbeiten. Die radikalen Entwicklungen der internationalen Avantgarde sind nicht mehr aufzuhalten, und so haben auch Arp und Taeuber zum Zeitpunkt ihres ersten Treffens die traditionellen Kunstformen bereits verworfen. Abstraktion, die Abkehr von der sichtbaren, gegenständlichen Welt wird zum Schlüsselwort, das die unterschiedlichen Tendenzen der Zeit zusammenfasst.

Die offensichtlich gegensätzliche Bildsprache stellt keinerlei Einschränkung dar, sie bereichert vielmehr den individuellen Schaffensprozess. In zahlreichen gemeinschaftlichen Werken – Zeichnungen, Skulpturen und Collagen – gelingt es ihnen, die unterschiedlichen Formen zu spannungsvollen Kompositionen zu vereinen. Das Spektrum des künstlerischen Austauschs ist mit diesen sogenannten Duo-Arbeiten jedoch nicht erschöpft. Projekte, die sie häufig auch mit anderen Künstlern realisieren – wie die Ausgestaltung der Aubette in Straßburg – zeugen gleichermaßen von einer freien wie undogmatischen Haltung. Der plötzliche Tod Sophies im Jahr 1943 stürzt Arp zunächst in eine Schaffenskrise. Doch er findet Wege, den künstlerischen Dialog mit der geliebten Gefährtin fortzuführen. So entstehen u.a. Collagen (Papiers déchirés) auf der Grundlage ihrer Zeichnungen. – Ein abschließender Aspekt, der erstmalig im Fokus einer Ausstellung steht, ist die Reflexion der Kunst Sophie Taeubers in Arps poetischen Texten.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Astrid von Asten.

   
» Download Foto (Arp_Taeuber_Arp_Muscheln_1938.jpg)

Sophie Taeuber-Arp, Coquilles (Muscheln), 1938
Hans Arp, Coquille (Muschel), 1938
Foto: Mick Vincenz

» Download (Pressemitteilung_Zweiklang.dotx)

» Download (WebFlyer_Zweiklang_27022015.pdf)

» Download (Begleitprogramm_zur_Sammlung_Arp_2015.pdf)


Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
»Zweiklang. Rendez-vous des amis: Sophie Taeuber – Hans Arp« 13. März 2015 bis 10. Januar 2016
o.T. (ohne Titel). Stipendiatinnen und Stipendiaten 2014 des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz (8. Februar bis 12. April 2015)
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Pressemitteilung

Rolandseck, 06.02.2015

o.T. (ohne Titel).
Stipendiatinnen und Stipendiaten 2014 des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz
(8. Februar bis 12. April 2015)

Pressekonferenz: Freitag, 6. Februar 2014, 11 Uhr
Eröffnung: Sonntag, 8. Februar 2015, 11 Uhr

Teilnehmende KünstlerInnen: Martin Bruneau, Hyejin Cho, Stephan Dill, Sabine Finkenauer, Kirill Golovchenko, Tina Kohlmann, Bernd Metz, Gaby Peters, Cornelia Renz, Christine Rusche, Markus Saile, Caroline Streck, Serhii Torbinov, Nisrek Varhonja und Nazým Ünal Yýlmaz

Mit der Ausstellung »o.T. (ohne Titel)« werden zum ersten Mal im Arp Museum Bahnhof Rolandseck fünfzehn Künstlerinnen und Künstler gezeigt, die 2014 durch Anwesenheits-Stipendien der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur sowie durch Projekt- und Reisestipendien des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz gefördert wurden.

Kulturstaatssekretär Walter Schumacher betont: »Dem Land Rheinland-Pfalz ist die nachhaltige Förderung junger Künstlerinnen und Künstler ein wichtiges Anliegen. Die Ausstellung »o.T. (ohne Titel)« wird zu einem Knotenpunkt dieses Engagements, das mit der Vergabe von Stipendien durch das Künstlerhaus Schloss Balmoral seinen Anfang nimmt und durch die Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck jetzt für die breite Öffentlichkeit sichtbar gemacht wird.« Junge Künstlerinnen und Künstler seien durch ihre Berufswahl oft in einer risikoreichen Situation, so Schumacher. Daher benötigten sie auch Unterstützung. Denn mit ihrer Arbeit reflektierten sie kritisch gesellschaftliche Zustände und Entwicklungen, eröffneten der Gesellschaft neue Perspektiven und lieferten Inspirationen.

Der Fokus der Ausstellung liegt auf dem aktuellen Diskurs über die Grenzen und Möglichkeiten des Mediums Malerei, denn 2014 wurde zum ersten Mal ein thematischer Rahmen für die auf Schloss Balmoral anwesenden Künstlerinnen und Künstler geschaffen. Von figürlicher Formensprache über klassisch anmutende Ölgemälde bis hin zu abstrakten Wandmalereien und raumgreifenden Arbeiten reicht das Spektrum der präsentierten Werke. In der Ausstellung werden Gemeinsamkeiten und Beziehungen zwischen ihnen aufgezeigt.

Ein zweiter Schwerpunkt gilt dem prozesshaften Aspekt des Stipendiums, der künstlerischen Entwicklung innerhalb dieser Zeitspanne. Dabei steht »o.T. (ohne Titel)« für die offene Ausgangssituation der Stipendiatinnen und Stipendiaten und dient als Platzhalter für die entstehenden Kunstwerke, die sich häufig mit dem Stipendienort auseinandersetzen.

Was aber passiert mit einem Kunstwerk, wenn es den gesicherten Arbeitsraum des Ateliers verlässt und im Museum ausgestellt wird? Welche Ansprüche stellt das Publikum an ein solches Kunstwerk? Und was bedeutet es für Künstler, im Museum auszustellen? Diese Fragen gelten auch für den Kurator, denn »o.T. (ohne Titel)« wurde als Ausstellungsprojekt selbst von einem Stipendiaten, Arne Reimann, erarbeitet.

Das Künstlerhaus Schloss Balmoral ist eine Einrichtung der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und vergibt zur Förderung der zeitgenössischen Bildenden Kunst Stipendien an Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt. Es versteht sich somit als ein Ort der Begegnung, der künstlerischen Produktion und der theoretischen Reflexion. Seit seiner Gründung im Jahr 1995 werden alle Disziplinen der Bildenden Kunst unterstützt. Die Arbeit der Institution wirkt durch Ausstellungen, Vorträge und weitere Veranstaltungen in die Öffentlichkeit hinein, wodurch ein intensiver Dialog zwischen Künstlern, Wissenschaftlern und Kunstinteressierten ermöglicht wird. Ein Dialog, der auch in die Zukunft reicht: Immer schlägt Balmoral eine Brücke zwischen dem Jetzt und der Zukunft seiner über 230 internationalen Stipendiaten, deren Arbeiten und Ausstellungsprojekte über die Dauer ihres Stipendiums hinaus begleitet und gefördert werden. Siehe auch www.balmoral.de

Seit Anfang 2013 ist Dr. Oliver Kornhoff, Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, auch Direktor des Künstlerhauses Schloss Balmoral. Oliver Kornhoff über seine Arbeit dort und die aktuelle Ausstellung: »Das Künstlerhaus Schloss Balmoral versteht sich als ein spannendes Labor neuer Tendenzen und Talente, die den Weg in die Öffentlichkeit vielfach noch vor sich haben. Eine erste Bühne bereiten wir ihnen nun mit der Ausstellung ‚o.T. (ohne Titel)‘ im Arp Museum Bahnhof Rolandseck, die den bestmöglichen Auftakt für unser Themenjahr ‚Freiräume’ darstellt. Der zeitliche, ökonomische und geistige Freiraum, den ein Stipendium jungen Künstlerinnen und Künstlern bietet, findet sich in unterschiedlichster Weise in den gezeigten Kunstwerken wieder.«

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Salon Verlag, Köln (18 Euro).

» Download komplette Pressemappe (.pdf)

» Download (Einladung_Balmoral.pdf)

» Download (Flyer_Balmoral_Web.pdf)

» Download (Arp_Museum_kommentierte_Ausstellungsvorschau_1_2015.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung


Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
»Zweiklang. Rendez-vous des amis: Sophie Taeuber – Hans Arp« 13. März 2015 bis 10. Januar 2016
o.T. (ohne Titel). Stipendiatinnen und Stipendiaten 2014 des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz (8. Februar bis 12. April 2015)
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Ernesto Neto. Haux Haux

26. Oktober 2014 bis 25. Mai 2015

Detaillierte Informationen:

» Download (Flyer_Neto.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung


Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
»Zweiklang. Rendez-vous des amis: Sophie Taeuber – Hans Arp« 13. März 2015 bis 10. Januar 2016
o.T. (ohne Titel). Stipendiatinnen und Stipendiaten 2014 des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz (8. Februar bis 12. April 2015)
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Rolandseck, 18. Juli 2014

Presseinformation

Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr

Das zum Skulpturenufer Remagen gehörende begehbare skulpturale Ensemble »geheime gärten rolandswerth« der Künstler Caroline Bittermann und Peter Duka muss aufgrund akuter Astbruchgefahr vorübergehend geschlossen werden. Nach einer Begehung des Remagener Försters wurde festgestellt, dass mehrere große alte Bäume instabil geworden sind. Daraufhin beauftragte das für die Pflege des Kunstwerks zuständige Arp Museum Bahnhof Rolandseck einen Sachverständigen, der bis Mitte September ein Gutachten zu den Ursachen und möglichen Gegenmaßnahmen erstellt.

Ausführliche Informationen zum Skulpturenufer Remagen und den »geheimen gärten rolandswerth« finden Sie unter: http://www.arpmuseum.org/html/skulpt/fr_skulp.html

» Download der Presseinformation (Schliessung_Geheime_Gaerten_PM.docx)


Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
»Zweiklang. Rendez-vous des amis: Sophie Taeuber – Hans Arp« 13. März 2015 bis 10. Januar 2016
o.T. (ohne Titel). Stipendiatinnen und Stipendiaten 2014 des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz (8. Februar bis 12. April 2015)
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Pressemitteilung 02.09.2013

Calder trifft Arp – eine künstlerische Wiedervereinigung

Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Eine künstlerische Wiedervereinigung der besonderen Art erfahren der amerikanische Bildhauer Alexander Calder und der deutsch-französische Künstler Hans Arp ab dem 31. August 2013 im Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Beide trafen sich 1930 in Paris als Mitglieder der Künstlergruppe »Abstraction-Création«, die sich der Weiterentwicklung der abstrakten Kunst widmete. Neben seinen weltweit bekannten bewegten Skulpturen, den »Mobiles«, schuf Calder auch unbewegliche und teils monumentale Konstruktionen aus Stahlblech, für die Hans Arp den Begriff »Stabile« prägte.

Calders Stabile »Hextopus«, das er 1955 eigens für das amerikanische Generalkonsulat in Frankfurt entworfen hatte, wird nun als Dauerleihgabe für fünf Jahre im Außenbereich des Richard Meier-Neubaus eine neue Heimat finden. »Calders ,Hextopus‘ ist nicht zuletzt aufgrund seiner Größe von zwei Metern spektakulär und fügt sich wunderbar in das Profil des Arp Museums. Dieses reiht sich nun ein in die Gruppe jener international beachteten Museen und Kulturinstitutionen, die in Brüssel und Montreal ebenso wie in New York oder Chicago mit Calders Plastiken Werke eines der wichtigsten amerikanischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts präsentieren. Gleichzeitig ist die Leihgabe Ausdruck einer lebendigen Kulturfreundschaft, die die USA mit Deutschland, und besonders mit Rheinland-Pfalz, verbindet. Mein herzlicher Dank gilt dabei besonders dem amerikanischen Generalkonsul Kevin C. Milas für sein Vertrauen, dem Arp Museum Calders bedeutende Skulptur zu überlassen«, sagte die rheinland-pfälzische Kulturministerin Doris Ahnen anlässlich der offiziellen Übergabe der Skulptur am Samstag, dem 31. August 2013.

Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff ergänzte: »Es ist mir eine große Freude, dass wir diese wunderbare Skulptur nach der Documenta von 1964 erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen können und dies im Dialog mit den Werken seiner Künstlerfreunde Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp.«

Eingeladen waren zu diesem Anlass neben US-Generalkonsul Kevin C. Milas aus Frankfurt auch Vertreter deutsch-amerikanischer Institutionen, darunter die Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz und das Amerika-Haus Nordrhein-Westfalen.

Alexander Calder, geboren 1898 in Philadelphia, USA, stammte aus einer Künstlerfamilie. Er absolvierte erst ein Ingenieurstudium, bevor er sich seiner künstlerischen Ausbildung in New York und Paris widmete. 1930 trat er nach ersten Erfolgen der Künstler-Gruppe »Abstraction-Création« bei und lernte neben Piet Mondrian und Joan Miró auch Hans Arp kennen. Der Besuch eines Planetariums inspirierte ihn zu ersten beweglichen abstrakten Drahtplastiken, die später als »Mobiles« weltweit bekannt wurden. Damit begründete Calder die »Kinetische Kunst«. Im Gegensatz dazu entwickelte er später tektonisch-schwere Skulpturen aus Stahlblech, die Stabiles. Schon zu Lebzeiten wurden seine Werke in mehreren Retrospektiven gezeigt und er erhielt zahlreiche Preise. 1976 starb Calder in New York.

   
» Download Foto (LC00117-045.jpg)

Bild 1: vlnr: Dr. Oliver Kornhoff (Direktor Arp Museum Bahnhof Rolandseck), Kevin C. Milas (amerikanischer Generalkonsul, Frankfurt/M.), Staatsministerin Doris Ahnen (Ministerin f. Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz), Foto: David Ertl

   
» Download Foto (LC00117-071.jpg)

Bild 2: Alexander Calder, Hextopus, 1955, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2013

» Download der Pressemitteilung (PM_Alexander_Calder_Hextopus_final.doc)


Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
»Zweiklang. Rendez-vous des amis: Sophie Taeuber – Hans Arp« 13. März 2015 bis 10. Januar 2016
o.T. (ohne Titel). Stipendiatinnen und Stipendiaten 2014 des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz (8. Februar bis 12. April 2015)
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


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