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»Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind. Bernard Schultze zum 100. Geburtstag« bis 1. Mai 2016
» Des Königs Traum. Friedrich Wilhelm IV. und der romantische Rhein« 1. Mai bis 16. August 2015
Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


»Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind. Bernard Schultze zum 100. Geburtstag«

Ausstellung vom 19. Juni 2015 bis 1. Mai 2016

Bernard Schultze zählt als einer der Protagonisten des gestisch-abstrakten »Informel« zu den wichtigsten Künstlern der deutschen Nachkriegszeit. Seine poetischen, feingliedrigen Zeichnungen, raumgreifenden Plastiken und großformatigen, farbenfrohen Gemälde überzeugen auch heute noch mit ihrer Anziehungskraft.

Schultze, der dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck seit den späten 1960er Jahren sehr verbunden war, hätte in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass würdigen wir sein facettenreiches Schaffen in einer großen Einzelschau.

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»Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind. Bernard Schultze zum 100. Geburtstag« bis 1. Mai 2016
» Des Königs Traum. Friedrich Wilhelm IV. und der romantische Rhein« 1. Mai bis 16. August 2015
Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Pressemitteilung

Rolandseck, 30.04.2015

» Des Königs Traum. Friedrich Wilhelm IV. und der romantische Rhein«

In Zusammenarbeit mit dem Museum LA8, Baden-Baden

Pressekonferenz: Donnerstag, 30. April 2015, 11 Uhr

Eröffnung: Donnerstag, 30. April 2015, 19 Uhr
Laufzeit: 1. Mai bis 16. August 2015

Mich dünkt der Traum sei eine Schutzwehr gegen die Regelmäßigkeit und Gewöhnlichkeit des Lebens, eine freie Erholung der gebundenen Phantasie.   NOVALIS (1772–1801)

Der Bahnhof Rolandseck ist Schauplatz preußischer Geschichte. Anlässlich der 200- jährigen Inbesitznahme des Rheinlandes durch die Preußen macht das Arp Museum Bahnhof Rolandseck die Geschichte der ehemaligen Rheinprovinz zum Thema. Rund 80 Exponate – Zeichnungen, Modelle, Gemälde, Skulpturen und kunsthandwerkliche Zeitzeugnisse – lassen den Ursprung der viel beschriebenen und oft zitierten Rheinromantik erleben. Im Zentrum steht der kunstsinnige preußische König Friedrich Wilhelm IV. und seine rheinischen »Großprojekte«: der Kölner Dom und das Schloss Stolzenfels bei Koblenz.

Ein König als Künstler

Geboren in einer Epoche der Revolutionen, Umbrüche und Veränderungen suchte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. (* 15. Oktober 1795 in Berlin; † 2. Januar 1861 in Potsdam) wie viele seiner Zeitgenossen Halt in der fernen Vergangenheit: Im geistigen Gefolge von Novalis liebte er das Mittelalter und die Gotik – und damit vor allem die Kirchen und Burgen am Rhein. Schon seit seinen ersten Besuchen in der Rheinprovinz 1814/15 war der spätere König begeistert von der reichen Geschichte und ihren eindrucksvollen Denkmälern. Am Rhein konzentrierten sich für ihn und seine Zeitgenossen die Zeugnisse »der menschlichen Heldenzeit« (Friedrich Schlegel, 1803), hier verortete sich deutsche Historie in Reinform – in Märchen und Sagen von der Loreley bis zum legendären Nibelungenhort. Hier wollte Friedrich Wilhelm IV. daher auch seine monarchischen Träume wahr werden lassen. Träume, an denen er schon lange gebaut hatte – in Gedanken und auf dem Papier. Das Rheinland avancierte so zu einem Sehnsuchtsort königlicher Phantasien, denen der begabte Zeichner in zahlreichen Architekturdarstellungen Ausdruck verlieh – und die er schließlich sogar mit dem Bau von Schloss Stolzenfels bei Koblenz hoch über dem Rhein Realität werden ließ. Ein echtes Gesamtkunstwerk entstand.

Vom Kölner Dom bis Burg Stolzenfels: Aus Visionen wird Realität

Tatsächlich erwuchsen aus den Visionen des Monarchen, aus seiner persönlichen »Rheinromantik« architektonische Denkmäler und touristische Wahrzeichen, die bis heute die Rheinlandschaft als einmaliges Ensemble aus Natur- und Kulturdenkmälern definieren: Ohne Friedrich Wilhelm IV. als Motor wäre auch der Weiterbau des Kölner Doms, der als Baustelle viele Jahrhunderte brach gelegen hatte, nicht möglich gewesen. In seinen ersten architektonischen Skizzen vollendete er den bedeutenden Sakralbau und transferierte ihn mit der Feder nach Berlin als Inbegriff einer neuen Nationalarchitektur. Mit dem Zeichenstift baute er auch die verfallenen Burgen am Rhein wieder auf. Begeistert engagierte er sich später als König für die Denkmalpflege im Rheinland und beteiligte sich aktiv an der neugotischen Ausgestaltung der Rheinprovinz. Zusammen mit Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und dem Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner setzte er seine Träume tatkräftig um. »Vom Kölner Dom in seiner heutigen Erscheinung bis zum Schloss Stolzenfels in Koblenz: Bis heute sind die architektonischen Denkmäler, die aus den romantischen Idealen König Friedrich Wilhelms IV. erwuchsen, wichtige Wahrzeichen unserer Rheinlandschaft und bedeutungsvolle Magneten für viele Menschen aus der Region, aber auch von außerhalb.« so Thomas Metz, Vorstandsmitglied der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck und Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.

Die Ausstellung und ihre Exponate

Am 5. April 2015 jährt sich die Inbesitznahme des Rheinlandes durch die Preußen zum 200. Mal. Anlässlich dieses Ereignisses und als Teil des vielfältigen Ausstellungsprogramms »Danke Berlin!« arbeitet die in ihrer Komplexität bisher einmalige Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck dreierlei auf: Zunächst eine zentrale Epoche in der Geschichte des Rheinlands, die – geprägt von preußischer Okkupation – zugleich auch eine interessante geistesgeschichtliche Epoche war. Zudem ihre bis heute signifikanten bau- und kulturgeschichtlichen Manifestationen sowie – und dies dürfte als echte Entdeckung gelten – die kreativen Leistungen eines Monarchen, dem es daran lag, die Preußen und das Rheinland zu einen. Das Rheinland bot ihm genau jene Freiräume, in denen er seine Ideale, seine Staatsvisionen entwickeln und z. T. verwirklichen konnte. Von den intimen wie reizvollen, nicht selten fantastischen zeichnerischen Architekturvisionen des Königs bis hin zum gewaltigen preußischen Königsadler mit 5 Metern Spannweite, der 1842 beim Weiterbau des Domes den Baukran schmückte und nun als lebensgroße Reproduktion Teil der Ausstellung wird, ermöglichen ca. 80 Exponate einen spannenden Parcours durch die Geschichte und zu den Denkmälern des Rheinlandes. Die Schau bietet so einen neuen sachlichen Blick auf die Herrschaft der Preußen im Rheinland – und ihre Verdienste für diese Region. Der ursprünglich als zentrales Exponat eingeplante originale Dom-Adler konnte jedoch leider seinen angestammten Platz im Dachgewölbe des Kölner Doms nicht verlassen, da sich nach Aufstellung eines hohen Gerüstes zur Vorbereitung der Abnahme für den Transport herausstellte, dass sein Zustand zu fragil war und restauratorische Sicherungsmaßnahmen erforderlich sind.

Der Karneval als gelebter Umgang mit politischer Historie

Nicht zuletzt spiegelt sich die preussische Herrschaft im rheinländischen Kulturgut des Karnevals. Es sind gerade die Funken und Garden mit bunten Uniformen, die mit ihrer Persiflage an die frühere Militärpräsenz der Preußen am Rhein erinnern. Die Form, in der heute Karneval gefeiert wird, mit einem Fastnachtszug, mit Karnevalssitzungen und einem Elferrat, entstand genau in deren Anfangsjahren. Ihren lebendigen Platz in der Ausstellung findet diese subversive Form des Umgangs mit der Preußenherrschaft zur Eröffnung, wenn die älteste Kölner Garde der Roten Funken ihren berühmten »Stippeföttche« und Funkentanz aufführen wird.

Der Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, Dr. Oliver Kornhoff betont: »Wir freuen uns sehr, diese bedeutende Ausstellung hier im Arp Museum präsentieren zu können – nicht zuletzt weil das Gebäude des 1858 fertiggestellten Bahnhofs Rolandseck eine wichtige Gelenkstelle in der Geschichte dieser Region einnimmt. Hier trafen sich die Preußenkönige und -kaiser mit ihren Gästen bis zum Ende der Preußenära am Rhein.«

Kuratorin der Ausstellung in Remagen ist Dr. Susanne Blöcker, Co-Kuratorin des Gesamtprojektes ist Dr. Irene Haberland.

Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit dem Museum LA8 Baden-Baden statt. Dort wird sie unter dem Titel »Das ganze Deutschland soll es sein. Die Preußen im Westen im 19. Jahrhundert« vom 19. September 2015 bis 28. Februar 2016 gezeigt.

Zu den Ausstellungen in Remagen und Baden-Baden erscheint ein gemeinsamer Katalog, herausgegeben von Irene Haberland, Oliver Kornhoff und Matthias Winzen (Athena-Verlag, Preis 19 Euro).

Weitere Ausstellungen zum Thema »Danke Berlin! Die Preußen und das Rheinland. Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz erinnert an eine 200-jährige Beziehung mit Folgen.« http://www.danke-berlin-2015.de

Allgemeine Informationen

Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1
53424 Remagen
Tel. +49(0) 22 28 92 55-0
Fax. +49(0) 22 28 94 25 21
info@arpmuseum.org
www.arpmuseum.org

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11 bis 18 Uhr
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro (ganzes Haus)
4 Euro, ermäßigt 2 Euro (nur Bahnhof)

Das komplette Programm: www.arpmuseum.org
Facebook: www.facebook.com/arpmuseumbahnhofrolandseck
Twitter (#arpmuseum)

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»Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind. Bernard Schultze zum 100. Geburtstag« bis 1. Mai 2016
» Des Königs Traum. Friedrich Wilhelm IV. und der romantische Rhein« 1. Mai bis 16. August 2015
Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Pressemitteilung

Rolandseck, 20.03.2015

Kunstkammer Rau:
Revolution der Bilder
Von Poussin bis Monet

Pressekonferenz: Freitag, 20. März 2015, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 22. März 2015, 11 Uhr
Dauer: 22. März bis 6. September 2015

Wir gehen auf eine große Revolution des menschlichen Geistes zu. Voltaire (1694 – 1778)

Von Poussin, Watteau und David über die Impressionisten bis hin zu van Gogh und Cézanne: Vom 17. bis in das 20. Jahrhundert setzt die französische Malerei Maßstäbe für die ganze europäische Kunst – die aktuelle Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck widmet sich den revolutionären Entwicklungen in der französischen Kunst . Entstanden im Barock-Zeitalter durch den königlichen Hof geprägte Historienbilder, so brachten das Zeitalter der Aufklärung und der Revolution neue Themen hervor. Den Weg Frankreichs in die Moderne kennzeichnen das wachsende Selbstbewusstsein der Künstler und die Befreiung der Farbe im Impressionismus.

Gezeigt werden rund 50 Gemälde, Künstler der Ausstellung sind u.a.: François Boucher, Eugène Louis Boudin, Gustave Caillebotte, Paul Cézanne, Jean-Siméon Chardin, Gustave Courbet, Jean-Baptiste-Camille Corot, Jacques-Louis David, Edgar Dégas, Alexandre-François Desportes, Jean-Honoré Fragonard, Jean-Antoine Houdon, Claude Lorrain, Vincent van Gogh, Nicolas Lancret, François Millet, Jean-Baptiste Pater, Nicolas Poussin, Auguste Renoir, Paul Signac, Alfred Sisley, Pierre-Jacques Volaire, Simon Vouet, Jean-Antoine Watteau. Die Werke aus der Sammlung Rau für UNICEF werden ergänzt durch zahlreiche hochkarätige Leihgaben aus der Sammlung der National Gallery of Ireland in Dublin, die in diesem Umfang erstmalig in Deutschland gezeigt werden.

Rund 250 Jahre liegen zwischen dem Wirken von Nicolas Poussin und Claude Monet. In dieser Zeit war die französische Malerei Vorbild für die Entwicklung der Kunst in Europa. Im 17. Jahrhundert entstanden in Frankreich die strengen Regeln der Königlichen Akademie. Die avantgardistischen Künstler des 19. Jahrhunderts definierten sich durch den Bruch mit diesen Regeln. Gesellschaftliche Umbrüche im 18. Jahrhundert leiteten die Moderne in der Bildenden Kunst ein. Im Zeitalter der Aufklärung gewann die bürgerliche Öffentlichkeit an Bedeutung und Macht. Aufträge des erstarkten Bürgertums ermöglichten es den Künstlern, neue, unerprobte Wege zu gehen – bis zum revolutionären Einsatz von Licht und Farbe im Impressionismus.

»In dieser Ausstellung werden 300 Jahre französischer Malerei vom 17. bis zum 19. Jahrhundert vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen erkundet. Dabei markiert die Französische Revolution von 1789 eine Zeitenwende und war – wie der Rheinland-Pfälzer Karl Marx bemerkte – eine ‚Lokomotive der Geschichte‘, ein entscheidender Motor für grundlegende Neuerungen in Gesellschaft und Wissenschaft. Diese geistigen Revolutionen spiegeln sich in den Werken herausragender Künstler Frankreichs«, so der Staatssekretär Walter Schumacher (Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Rheinland-Pfalz) zu der Präsentation im Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

»Kunst braucht kreative Freiräume – heute wie gestern«, sagt Dr. Oliver Kornhoff, Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandseck. »Von unserem diesjährigen Leitmotiv spricht auch die »Revolution der Bilder«, spricht von einer Revolution des Sehens in der bildenden Kunst. Die Ausstellung erzählt von der Loslösung von den erstarrten Regeln der stilbildenden Kunst-Akademie. Sie erzählt von der Demokratisierung der Kunst, von den lichtdurchfluteten Freiräumen der Impressionisten, die der Moderne den Weg bereiteten, und sie schließt mit einem flirrenden, atmosphärisch dichten Gemälde von Signac, überschrieben mit einem Spruch des Künstlers: ‚Gerechtigkeit in der Gesellschaft, Harmonie in der Kunst – ein und dasselbe.‘«

Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Bucerius Kunst Forum, Hamburg statt. Dort läuft die Ausstellung unter dem Titel »Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs« vom 10. Oktober 2015 bis zum 17. Januar 2016.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Er umfasst die Essays der Vorträge, die im Rahmen des interantionalen Symposiums »Die Farben Frankreichs. Von Poussin bis Monet« am 1. April 2014 im Bucerius Kunst Forum, Hamburg gehalten wurden.

»Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet«, hg. v. Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Bucerius Kunst Forum, Remagen und Hamburg 2015, Hirmer Verlag München, 226 S.

» Download (Arp_Museum_Revolution_der_Bilder_Pressemappe_final.pdf)

» Download (Flyer_Revolution.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung


»Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind. Bernard Schultze zum 100. Geburtstag« bis 1. Mai 2016
» Des Königs Traum. Friedrich Wilhelm IV. und der romantische Rhein« 1. Mai bis 16. August 2015
Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Ernesto Neto. Haux Haux

26. Oktober 2014 bis 25. Mai 2015

Detaillierte Informationen:

» Download (Flyer_Neto.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung


»Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind. Bernard Schultze zum 100. Geburtstag« bis 1. Mai 2016
» Des Königs Traum. Friedrich Wilhelm IV. und der romantische Rhein« 1. Mai bis 16. August 2015
Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Rolandseck, 18. Juli 2014

Presseinformation

Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr

Das zum Skulpturenufer Remagen gehörende begehbare skulpturale Ensemble »geheime gärten rolandswerth« der Künstler Caroline Bittermann und Peter Duka muss aufgrund akuter Astbruchgefahr vorübergehend geschlossen werden. Nach einer Begehung des Remagener Försters wurde festgestellt, dass mehrere große alte Bäume instabil geworden sind. Daraufhin beauftragte das für die Pflege des Kunstwerks zuständige Arp Museum Bahnhof Rolandseck einen Sachverständigen, der bis Mitte September ein Gutachten zu den Ursachen und möglichen Gegenmaßnahmen erstellt.

Ausführliche Informationen zum Skulpturenufer Remagen und den »geheimen gärten rolandswerth« finden Sie unter: http://www.arpmuseum.org/html/skulpt/fr_skulp.html

» Download der Presseinformation (Schliessung_Geheime_Gaerten_PM.docx)


»Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind. Bernard Schultze zum 100. Geburtstag« bis 1. Mai 2016
» Des Königs Traum. Friedrich Wilhelm IV. und der romantische Rhein« 1. Mai bis 16. August 2015
Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Pressemitteilung 02.09.2013

Calder trifft Arp – eine künstlerische Wiedervereinigung

Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Eine künstlerische Wiedervereinigung der besonderen Art erfahren der amerikanische Bildhauer Alexander Calder und der deutsch-französische Künstler Hans Arp ab dem 31. August 2013 im Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Beide trafen sich 1930 in Paris als Mitglieder der Künstlergruppe »Abstraction-Création«, die sich der Weiterentwicklung der abstrakten Kunst widmete. Neben seinen weltweit bekannten bewegten Skulpturen, den »Mobiles«, schuf Calder auch unbewegliche und teils monumentale Konstruktionen aus Stahlblech, für die Hans Arp den Begriff »Stabile« prägte.

Calders Stabile »Hextopus«, das er 1955 eigens für das amerikanische Generalkonsulat in Frankfurt entworfen hatte, wird nun als Dauerleihgabe für fünf Jahre im Außenbereich des Richard Meier-Neubaus eine neue Heimat finden. »Calders ,Hextopus‘ ist nicht zuletzt aufgrund seiner Größe von zwei Metern spektakulär und fügt sich wunderbar in das Profil des Arp Museums. Dieses reiht sich nun ein in die Gruppe jener international beachteten Museen und Kulturinstitutionen, die in Brüssel und Montreal ebenso wie in New York oder Chicago mit Calders Plastiken Werke eines der wichtigsten amerikanischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts präsentieren. Gleichzeitig ist die Leihgabe Ausdruck einer lebendigen Kulturfreundschaft, die die USA mit Deutschland, und besonders mit Rheinland-Pfalz, verbindet. Mein herzlicher Dank gilt dabei besonders dem amerikanischen Generalkonsul Kevin C. Milas für sein Vertrauen, dem Arp Museum Calders bedeutende Skulptur zu überlassen«, sagte die rheinland-pfälzische Kulturministerin Doris Ahnen anlässlich der offiziellen Übergabe der Skulptur am Samstag, dem 31. August 2013.

Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff ergänzte: »Es ist mir eine große Freude, dass wir diese wunderbare Skulptur nach der Documenta von 1964 erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen können und dies im Dialog mit den Werken seiner Künstlerfreunde Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp.«

Eingeladen waren zu diesem Anlass neben US-Generalkonsul Kevin C. Milas aus Frankfurt auch Vertreter deutsch-amerikanischer Institutionen, darunter die Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz und das Amerika-Haus Nordrhein-Westfalen.

Alexander Calder, geboren 1898 in Philadelphia, USA, stammte aus einer Künstlerfamilie. Er absolvierte erst ein Ingenieurstudium, bevor er sich seiner künstlerischen Ausbildung in New York und Paris widmete. 1930 trat er nach ersten Erfolgen der Künstler-Gruppe »Abstraction-Création« bei und lernte neben Piet Mondrian und Joan Miró auch Hans Arp kennen. Der Besuch eines Planetariums inspirierte ihn zu ersten beweglichen abstrakten Drahtplastiken, die später als »Mobiles« weltweit bekannt wurden. Damit begründete Calder die »Kinetische Kunst«. Im Gegensatz dazu entwickelte er später tektonisch-schwere Skulpturen aus Stahlblech, die Stabiles. Schon zu Lebzeiten wurden seine Werke in mehreren Retrospektiven gezeigt und er erhielt zahlreiche Preise. 1976 starb Calder in New York.

   
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Bild 1: vlnr: Dr. Oliver Kornhoff (Direktor Arp Museum Bahnhof Rolandseck), Kevin C. Milas (amerikanischer Generalkonsul, Frankfurt/M.), Staatsministerin Doris Ahnen (Ministerin f. Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz), Foto: David Ertl

   
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Bild 2: Alexander Calder, Hextopus, 1955, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2013

» Download der Pressemitteilung (PM_Alexander_Calder_Hextopus_final.doc)


»Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind. Bernard Schultze zum 100. Geburtstag« bis 1. Mai 2016
» Des Königs Traum. Friedrich Wilhelm IV. und der romantische Rhein« 1. Mai bis 16. August 2015
Kunstkammer Rau: Revolution der Bilder. Von Poussin bis Monet – 22. März bis 6. September 2015
Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


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