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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich ein zur

Pressekonferenz anlässlich der Ausstellung
»o.T. (ohne Titel) - Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz« im Arp Museum Bahnhof Rolandseck
am Freitag, den 6. Februar um 11 Uhr.

Zum ersten Mal werden mit dieser Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck 15 Künstlerinnen und Künstler gezeigt, die 2014 durch Anwesenheits-, Projekt-, Auslands- und Austauschstipendien des Landes Rheinland-Pfalz und der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur gefördert wurden. »o. T. (ohne Titel)« konzentriert sich auf den Prozess des Stipendiums, die künstlerische Entwicklung innerhalb dieser Zeitspanne und die Auseinandersetzung mit dem Stipendienort. Das Stipendienprogramm schuf erstmals für die anwesenden Künstlerinnen und Künstler auf Schloss Balmoral einen thematischen Rahmen, 2014 gattungsspezifisch für Malerei. Von figürlicher Zeichnung über klassisch anmutende Ölgemälde bis hin zu abstrakten Wandmalereien greift die Ausstellung im Besonderen Fragen des aktuellen Diskurses über die Grenzen und Möglichkeiten des Mediums auf.

Weitere Informationen zur Ausstellung sowie eine Übersicht über unser diesjähriges Ausstellungsprogramm unter dem Jahresthema „Freiräume“ finden Sie im Anhang.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen. Wir bitten um Anmeldung per Mail oder mit der angehängten Rückantwort. Mit besten Grüßen
Claudia Seiffert

Leiterin Kommunikation
Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1
53424 Remagen
Tel. 022 28/94 25-39/-0

» Download (Einladung_PK_oT_ohne_Titel_.pdf)

» Download (Einladung_Balmoral.pdf)

» Download (Flyer_Balmoral_Web.pdf)

» Download (Arp_Museum_kommentierte_Ausstellungsvorschau_1_2015.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung


Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 22. Februar 2015
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Ernesto Neto. Haux Haux

26. Oktober 2014 bis 25. Mai 2015

Detaillierte Informationen:

» Download (Flyer_Neto.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung


Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 22. Februar 2015
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Der Max ist da!

im Arp Museum Bahnhof Rolandseck (27.09.14-22.2.15)

Der Arp ist da!

im Max Ernst Museum Brühl des LVR (28.09.14-22.2.15)

100 Jahre Freundschaft Hans Arp und Max Ernst in einer Doppelausstellung

Detaillierte Informationen:

» Download Flyer (Flyer_ErnstArp.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung


Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 22. Februar 2015
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Rolandseck, 18. Juli 2014

Presseinformation

Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr

Das zum Skulpturenufer Remagen gehörende begehbare skulpturale Ensemble »geheime gärten rolandswerth« der Künstler Caroline Bittermann und Peter Duka muss aufgrund akuter Astbruchgefahr vorübergehend geschlossen werden. Nach einer Begehung des Remagener Försters wurde festgestellt, dass mehrere große alte Bäume instabil geworden sind. Daraufhin beauftragte das für die Pflege des Kunstwerks zuständige Arp Museum Bahnhof Rolandseck einen Sachverständigen, der bis Mitte September ein Gutachten zu den Ursachen und möglichen Gegenmaßnahmen erstellt.

Ausführliche Informationen zum Skulpturenufer Remagen und den »geheimen gärten rolandswerth« finden Sie unter: http://www.arpmuseum.org/html/skulpt/fr_skulp.html

» Download der Presseinformation (Schliessung_Geheime_Gaerten_PM.docx)


Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 22. Februar 2015
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Rolandseck, 23. Mai 2014

Pressemitteilung

Leibhaftig

Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.
Eine Ausstellung in der Kunstkammer Rau

(25. Mai 2014 bis 22. Februar 2015)

Pressekonferenz: Freitag, 23. Mai 2014, 11 Uhr;
Eröffnung: Samstag, 24. Mai 2014, 14.30 Uhr

Über die Jahrhunderte hinweg schildert die Kunst den Körper als Medium, an dem sich äußere wie innere Kräfte abzeichnen, die ihn aufbauen in der Lust oder auflösen im Schmerz. Nicht von ungefähr sind es die zerstörerischen Gewalten und Ereignisse des frühen 20. Jahrhunderts, die das Bild des menschlichen Körpers in Malerei und Skulptur bestimmen. Die Ausstellung in der Kunstkammer Rau ist Teil des aktuellen Themenjahrs »Menschliche Dimensionen«, mit dem das Museum verschiedene Ausstellungen programmatisch umklammert. Sie wird am 24. Mai 2014 feierlich von der UNICEF- Schirmherrin, Daniela Schadt, sowie der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, eröffnet.

Historischer Ausgangspunkt der Ausstellung ist der 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs. Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck will die Schrecken jener ersten globalen Katastrophe allerdings nicht im großen Kriegs-Panorama erfahrbar machen, sondern mit Blick auf den Menschen selbst. 36 Skulpturen und Gemälde aus der Sammlung Rau für UNICEF, ergänzt durch hochkarätige Leihgaben internationaler Sammlungen, illustrieren den Körper in Lust und Schmerz im Wandel der letzten 2000 Jahre.

Nackt und nur mit der Keule bewaffnet, bezwingen antike athletische Heroen wie Herkules ihre Feinde. Aktiv stellen auch alttestamentarische Helden wie Judith und David ihren Körper zur Schau. Doch halten sie sich bedeckter und erringen ihre Siege mit Klugheit und Anmut. Christus und die Heiligen verkörpern dagegen den passiven Helden, der in seiner mutigen Opferbereitschaft Vorbild ist. Klaglos ertragen sie Kreuz und Folter und geben den Menschen Kraft, ihr Leid zu erdulden. Ihr irdischer Leib ist ihnen nur Hülle, die sie mit dem Tode abstreifen, um ins jenseitige Himmelreich einzugehen. Doch in ihren Knochen, den Reliquien, bleiben sie im Diesseits gegenwärtig. Die in ihnen verbliebene Kraft vermag sogar andere zu heilen. Aufklärung und anatomische Wissenschaft rücken mehr und mehr den säkularisierten Körper in die Öffentlichkeit. Und die Kunst des 19. Jahrhunderts feiert die Lust am Körper. Mit den Skulpturen von Berlinde de Bruyckere und dem gehäuteten Bartholomäus, einer vergoldeten Silberskulptur von Damien Hirst, wird einmal mehr deutlich, welche Dimension das Thema bis in die heutige Zeit hat: Mit der Geste eines römischen Imperators hebt der Heilige seine Marterwerkzeuge empor und trägt die ihm abgezogene Haut über der Schulter. Tortur und Tod sind besiegt. Triumphierend steht er vor uns.

UNICEF-Schirmherrin Daniela Schadt über die Ausstellung: »Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck stellt nun schon zum achten Mal aus dem Bestand der Sammlung Rau für UNICEF eine Schau zusammen, die die Kunst alter Meister aktuell erfahrbar macht und uns Heutige erreicht – und trägt so dazu bei, das Vermächtnis eines Humanisten, wie es Gustav Rau war, zu erfüllen, der Grenzen überwand, um den Kindern dieser Welt eine bessere Zukunft zu ermöglichen.« Auch die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, würdigt die Ausstellung: »Täter und Opfer, Leid und Qual der letzten 2000 Jahre erhalten hier in der Kunstkammer Rau berührend menschliche Dimensionen. Zusammen präsentiert mit den vielen hochkarätigen Leihgaben, vor allem auch aus unserem Bundesland, wird einmal mehr deutlich, welchen Schatz die Sammlung Rau für UNICEF in sich birgt.« Und Dr. Oliver Kornhoff, Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, resümiert: »Wir freuen uns sehr über den Zuspruch zu unserer kommenden, für uns sehr programmatischen Ausstellung, der schon jetzt sichtbar wird. Helden und Märtyrer – sie finden beide ihre Bühne in dieser Ausstellung. Und sie eint, dass sie die Siege und Niederlagen der letzten 2000 Jahre auf den Menschen herunterbrechen. Unser Körper ist es, der zum Austragungsort innerer wie äußerer Kämpfe wird, der hier in Triumph, Verletzung und Zerstörung bloßgelegt wird.«

Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Susanne Blöcker.

Dank an die Unterstützer
Den Heilberuf des Apothekers unterstützt mit langer Tradition die Firma WEPA Apothekenbedarf aus Hillscheid im Westerwald. Sie gewährt dieser Ausstellung eine großzügige Förderung.

Begleitprogramm

Leibhaftig – Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz
Kunstkammer Rau (25. Mai 2014 bis 22. Februar 2015)

Highlights des Programms

Dienstag, 24. Juni 2014, 19 Uhr
Kurioses und Erbauliches rund um Märtyrer und Reliquien mit Konrad Beikircher
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Kosten 30 Euro, für GFF-Mitglieder 20 Euro

2. Advent, Sonntag, 7. Dezember 2014
Adventszauber (Eintritt frei)
15 Uhr Kuratorenführung zu »Leibhaftig« mit Dr. Susanne Blöcker
17 Uhr Kurzführung (30 Minuten) »Von Faunen, Märtyrern, Nymphen und Eremiten – Leibhaftige Geschichten« mit Dr. Susanne Blöcker

Weitere Programmpunkte

Öffentliche Führungen zu »Leibhaftig!« ab dem 1. Juni 2014 am 1. Sonntag jeden Monats, 15 Uhr, Kosten 2 Euro, zzgl. Museumseintritt

Dienstag, 27. Mai 2014, 16 – 18 Uhr
Kostenlose Fortbildung für Lehrer/innen

Fronleichnam, Donnerstag, 19. Juni 2014, 15.30 – 17 Uhr
Kunst-Café
Expertenführung und Gespräch in der Kunstkammer Rau mit der Kuratorin Dr. Susanne Blöcker. Im Anschluss erwarten Sie Kaffee und Kuchen in unserem Restaurant im historischen Bahnhof.
Kosten 6,50 Euro (Führung und Eintritt), Kaffee und Kuchen 6 Euro

Samstag, 28. Juni 2014, 11.30 – 13 Uhr
»Der entschleunigte Blick«
Dialogführung in der Ausstellung mit Dr. Nicole Birnfeld und Olaf Mextorf.
Kosten 12 Euro (Führung und Eintritt)

Dienstag, 10. Juli 2014, 18 Uhr
Preconcert im Rahmen des Rolandseck-Festivals: Kai Schumacher, Klavier
Hans Leo Hassler: Oh Haupt voll Blut und Wunden, George Crumb: A little Suite for Christmas (1979), Frank Millward: Crucifixion Blues (Bearbeitung des »Crucifixus« aus Bachs h-moll-Messe), Pierre Jodlowski: Serie rose
Kosten 35 Euro (in Verbindung mit dem darauffolgenden Konzert des Rolandseck-Festivals)

Freitag, 11. Juli 2014, 15 – 16.30 Uhr
Kunst mit Kind und Kegel & Kreative Kids
Führung durch die Ausstellung mit Judith Graefe für Eltern und Großeltern. Sie können Neues entdecken, sich austauschen und ihre Kinder bringen Sie mit. Parallel können Ihre größeren Kinder ihre Kreativität in einem Workshop entdecken.
Kosten 15 Euro Führung, Workshop und Eintritt für (Groß)Eltern und eigene (Enkel)Kinder; 3,50 Euro für jedes weitere Kind

Samstag, 12. Juli 2014, ab 15 Uhr
Blickpunkte. Eine etwas andere Sicht.
Student/innen des Kunsthistorischen Institutes der Universität Bonn führen Sie durch die Ausstellung.
Kosten 3,50 Euro, zzgl. Museumseintritt

Sonntag, 20. Juli 2014
Apollinariswallfahrt:
11 Uhr Führung durch die Ausstellung
15 Uhr Besuch der »Wallfahrtsmesse in St. Apollinaris«, Remagen
Empfang des persönlichen Segens durch das Haupt des Hl. Apollinaris. Im Anschluss vor der Kirche kleiner Imbiss mit Kaffee und Kuchen.
Kosten 3,50 Euro, zzgl. Museumseintritt

Sonntag, 7./14./ 21./ 28. September/5. Oktober 2014, jeweils 14 – 17 Uhr
Kunstsonntage – Sehen. Zeichnen. Experimentieren. »Von Kopf bis Fuß. Leibhaftige Linien.«
Die Künstlerin Franca Perschen führt in die skizzenhafte Darstellung des Menschen und das Aktzeichnen ein. Materialien stehen zur Verfügung. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Lust am Zeichnen.
Kosten: 25 Euro pro Termin; 100 Euro für alle 5 Termine zzgl. Modellgeld

Allerheiligen, Samstag, 1. November 2014
15 – 17 Uhr Familienworkshop Meine Heiligen – Deine Heiligen – Unsere Heiligen
Anhand der Darstellungen von Heiligen in der Ausstellung fragen wir uns gemeinsam, woran man die Heiligen erkennt, welche Geschichten mit ihnen verbunden sind oder ob es in allen Religionen Heilige gibt? Vor diesem Hintergrund malen, zeichnen und kleben wir unseren eigenen Schutzheiligen und erfinden ihre Geschichten.
Kosten 3,50 Euro zzgl. Museumseintritt.
15 Uhr Gespräch mit dem Reliquiensammler Dr. Louis Peters und der Ausstellungskuratorin Dr. Susanne Blöcker (Eintritt frei)

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 11 – 17 Uhr
Offene Akademietagung der Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Leid, Schmerz und Qual sind allgegenwärtig in der Kunst des Mittelalters. Mit der Aufklärung wird dieser Aspekt menschlichen Lebens vom »säkularisierten« Leib abgelöst. Welchen Wandel hat das Körperverständnis vom Mittelalter bis in die Gegenwart hinein genommen? Nähere Information und Anmeldung: Thomas-Morus-Akademie Bensberg, Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach, Telefon 0 22 04 – 40 84 72, Telefax 0 22 04 – 40 84 20, akademie@tma-bensberg.de, www.tma-bensberg.de.

Donnerstag, 15. Januar 2015, 11 – 17 Uhr
Studientag im Rahmen der Fortbildung des Katholisch-Sozialen Instituts Bad Honnef
für Kirchenführer/innen und Gästeführer/innen: Führung und Gespräche in der Ausstellung »Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz «.
Telefonische Anmeldung unter Tel. 02224–9550.

Sonntag, 18. Januar 2015, 16 Uhr
»Im Schmerz« Der Forensiker Dr. Mark Benecke berichtet über historische Folter- und Hinrichtungsmethoden. Dialogführung mit der Ausstellungskuratorin Dr. Susanne Blöcker
Kosten 3,50 Euro , zzgl. Museumseintritt, max. 50 Personen

Buchbare Ausstellungsgespräche und Workshops

Leibhaftig – Ausstellungsgepräche
Die Wahrnehmung des menschlichen Körpers und die Darstellung von Lust, Schmerzen und Gewalt in der Kunst haben sich im Laufe der Jahrhunderte sehr verändert. Wir gehen Fragen nach den gesellschaftlichen Veränderungen, nach unserer heutigen Beziehung zu den Heiligenbildern vergangener Jahrhunderte oder nach heutigen Formen der Gewalt nach.

»Leibhaftig« – Atelier der Helden und Heldinnen
Ob Herkules oder David/Judith, Wicki oder Pippi Langstrumpf, Superman oder Lara Croft, jede Zeit hat ihre Helden. In der Ausstellung »Leibhaftig« sind sie der Ausgangspunkt für Workshops, in denen wir Fragen rund um das »Heldsein« nachgehen.

Das ausführliche Programm der Ausstellungsgespräche entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

Anmeldung für alle Kurse und Themenführungen unter Tel. 02228 94 25 31, thor@arpmuseum.org oder fuehrungen@arpmuseum.org

» Download der Pressemitteilung (PM_ArpMuseum_Leibhaftig_final_3.doc)

» Download (Leibhaftig_Flyer_final.pdf)

» Download (Einladung_Leibhaftig.pdf)

» Pressefotos zur Ausstellung


Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 22. Februar 2015
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Pressemitteilung 02.09.2013

Calder trifft Arp – eine künstlerische Wiedervereinigung

Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Eine künstlerische Wiedervereinigung der besonderen Art erfahren der amerikanische Bildhauer Alexander Calder und der deutsch-französische Künstler Hans Arp ab dem 31. August 2013 im Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Beide trafen sich 1930 in Paris als Mitglieder der Künstlergruppe »Abstraction-Création«, die sich der Weiterentwicklung der abstrakten Kunst widmete. Neben seinen weltweit bekannten bewegten Skulpturen, den »Mobiles«, schuf Calder auch unbewegliche und teils monumentale Konstruktionen aus Stahlblech, für die Hans Arp den Begriff »Stabile« prägte.

Calders Stabile »Hextopus«, das er 1955 eigens für das amerikanische Generalkonsulat in Frankfurt entworfen hatte, wird nun als Dauerleihgabe für fünf Jahre im Außenbereich des Richard Meier-Neubaus eine neue Heimat finden. »Calders ,Hextopus‘ ist nicht zuletzt aufgrund seiner Größe von zwei Metern spektakulär und fügt sich wunderbar in das Profil des Arp Museums. Dieses reiht sich nun ein in die Gruppe jener international beachteten Museen und Kulturinstitutionen, die in Brüssel und Montreal ebenso wie in New York oder Chicago mit Calders Plastiken Werke eines der wichtigsten amerikanischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts präsentieren. Gleichzeitig ist die Leihgabe Ausdruck einer lebendigen Kulturfreundschaft, die die USA mit Deutschland, und besonders mit Rheinland-Pfalz, verbindet. Mein herzlicher Dank gilt dabei besonders dem amerikanischen Generalkonsul Kevin C. Milas für sein Vertrauen, dem Arp Museum Calders bedeutende Skulptur zu überlassen«, sagte die rheinland-pfälzische Kulturministerin Doris Ahnen anlässlich der offiziellen Übergabe der Skulptur am Samstag, dem 31. August 2013.

Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff ergänzte: »Es ist mir eine große Freude, dass wir diese wunderbare Skulptur nach der Documenta von 1964 erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen können und dies im Dialog mit den Werken seiner Künstlerfreunde Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp.«

Eingeladen waren zu diesem Anlass neben US-Generalkonsul Kevin C. Milas aus Frankfurt auch Vertreter deutsch-amerikanischer Institutionen, darunter die Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz und das Amerika-Haus Nordrhein-Westfalen.

Alexander Calder, geboren 1898 in Philadelphia, USA, stammte aus einer Künstlerfamilie. Er absolvierte erst ein Ingenieurstudium, bevor er sich seiner künstlerischen Ausbildung in New York und Paris widmete. 1930 trat er nach ersten Erfolgen der Künstler-Gruppe »Abstraction-Création« bei und lernte neben Piet Mondrian und Joan Miró auch Hans Arp kennen. Der Besuch eines Planetariums inspirierte ihn zu ersten beweglichen abstrakten Drahtplastiken, die später als »Mobiles« weltweit bekannt wurden. Damit begründete Calder die »Kinetische Kunst«. Im Gegensatz dazu entwickelte er später tektonisch-schwere Skulpturen aus Stahlblech, die Stabiles. Schon zu Lebzeiten wurden seine Werke in mehreren Retrospektiven gezeigt und er erhielt zahlreiche Preise. 1976 starb Calder in New York.

   
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Bild 1: vlnr: Dr. Oliver Kornhoff (Direktor Arp Museum Bahnhof Rolandseck), Kevin C. Milas (amerikanischer Generalkonsul, Frankfurt/M.), Staatsministerin Doris Ahnen (Ministerin f. Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz), Foto: David Ertl

   
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Bild 2: Alexander Calder, Hextopus, 1955, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2013

» Download der Pressemitteilung (PM_Alexander_Calder_Hextopus_final.doc)


Ausstellung »Ernesto Neto. Haux Haux« (26.10.14-25.5.15)
Ausstellung »Der Max ist da!« (27.09.14-22.2.15)
Vorübergehende Schließung der »geheimen gärten rolandswerth« wegen Astbruchgefahr
»Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz.« 25. Mai 2014 bis 22. Februar 2015
Dauerleihgabe von Alexander Calders »Hextopus« an das Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Weitere Informationen:
Leiterin Kommunikation
Claudia Seiffert M.A.
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