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  Skulpturenufer
 >> Eberhard Bosslet
 >> Thomas Huber
 >> Peter Hutchinson
 >> Bittermann & Duka
 >> Hans Arp
 >> Hamish Fulton
 >> Sponsoren
Das Skulpturenufer in Remagen
Remagen feierte im Jahr 2001 sein 2000-jähriges Bestehen. Das war der Anlass, entlang des Rheinufers mit einem auf Dauer angelegten Kunstprojekt zu beginnen. Dies wurde vom gesamten Rat positiv beschieden.

Die Stadt Remagen betraute das Arp Museum mit der konzeptionellen und organisatorischen Seite dieses Vorhabens. Beabsichtigt ist, das Rheinufer mit einer Skulptur pro Rheinkilometer zu einem "Skulpturenufer" zu binden.

Künstlerisches Ziel des Skulpturenufers ist es, Werke entlang des Rheins zur "Aufführung" kommen zu lassen, die aufgrund ihrer Erscheinungsform nicht per se im tradierten Sinne als Kunstwerke auftreten. Es sollen also nicht umschlossene, hermetische Kunstwerke am Rhein entlang aufgestellt werden, sondern solche, die sich zur Gesellschaft hin öffnen, alltäglich erfahrbar werden und so zu Auseinandersetzungen anregen. So stellte in 2001 Thomas Huber zwei "Bauschilder" dort auf, wo Baumaßnahmen tatsächlich geplant waren. So pflanzte Peter Hutchinson seine "Thrown Ropes" an eine Stelle, an der auch ungeachtet von einer tieferen Kunstabsicht eine Bepflanzung Raum gefunden hätte. Und so baute Eberhard Bosslet seinen "Regenfänger" gleich einer Landmarke auf die Mole der Hafeneinfahrt von Oberwinter.

Für die einzelnen Skulpturen werden sowohl internationale, deutsche als auch mit Rheinland-Pfalz verbundene Künstler eingeladen. Bei deren Werken kann es sich um bereits existierende handeln, aber auch um solche, die gleichsam in situ für geeignete vorgefundene Orte geschaffen werden.

In 2002 und 2003 wurde das Skulpturenufer mit Arbeiten von Caroline Bittermann & Duka, Hamish Fulton und Hans Arp fortgesetzt.

Die Stadt Remagen, das Land Rheinland-Pfalz, die Stiftung Bahnhof Rolandseck und örtliche Unternehmen unterstützen das Projekt Skulpturenufer sowohl finanziell als auch ideell. Von der Ahrmündung in Kripp über die ehemalige "Brücke von Remagen", die Rheinpromenade der Römerstadt , den Hafenort Oberwinter, den Bahnhof Rolandseck mit dem Arp-Museum, die Insel Nonnenwerth in Rolandswerth bis hin zur Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen ist das Rheinufer durchgängig auf Wegen zu begehen oder mit dem Fahrrad zu befahren und alsbald dann auch als "Skulturenufer" zu erleben. Die Skulpturen verbleiben an den dafür jeweils vorgesehenen Orten und gehen in die Sammlung des Arp Museums über, die dieses für das Land Rheinland-Pfalz aufbaut. Sie werden mithin auf Dauer den Bürgern Remagens begegnen, und für die Absicht von Hans Arp stehen, der sagte:
"Die konkrete Kunst möchte die Welt verwandeln und sie erträglicher machen. Sie möchte den Menschen vom gefährlichsten Wahnsinn, der Eitelkeit, erlösen und das Leben des Menschen vereinfachen. Sie möchte es in die Natur einfügen." (Hans Arp)