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Links zu Bittermann & Duka |
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Email an Bittermann & Duka |
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| Bittermann & Duka |
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Caroline Bittermann, 1957 in München geboren, und Peter Duka, 1954 in München geboren, leben und arbeiten in Berlin.
Bittermann & Duka, so firmieren sie als Künstlerpaar, gehen in ihren Arbeiten davon aus, dass Landschaft und Natur als Bild wahrgenommen werden, dass vor allem aber unsere Vorstellungen von Landschaft und Natur durch Bilder bestimmt sind. Sie berufen sich dabei auf die Geschichte der vormodernen Malerei und der bis zu 300 Jahre zurückreichenden Landschafts- und Gartenarchitektur, die das Gestalten von Natur im Hinblick auf ein ästhetisches Motiv für ein Bild und nach einem Bild vor Augen hatte. Denn, am Anfang des ästhetischen Naturbewusstseins war das Bild.
Diese Gedanken greifen Bittermann & Duka auch in ihrer Arbeit für Rolandswerth auf. Als ihr programmatisches Ziel formulieren sie, "an den historischen Punkt anzuknüpfen, als die Malerei die Landschaftsgestaltung beeinflußte, und der Gartenbau zu neuen malerischen Motiven führte".
Mittlerweile haben sie sich zur Erweiterung des Malerei-Spektrums digitale 3-D-Räume eröffnet, die sie sowohl als Malerei-Vorlagen wie auch als eigenständige Prints produzieren. Am Anfang ihrer Arbeit für Rolandswerth stand deshalb eine Computersimulation: ein Bild von dem Turm, der nun das visuelle und ökologische Zentrum ihrer "Geheimen Gärten" ist. Aber auch zu tatsächlicher gärtnerischer Arbeit sind sie gekommen. Wege werden von ihnen initiiert, Parkflächen geformt, Fledermäuse und Wildbienen eingeladen. Das Tor zu den Gärten ist ihr Entwurf, der bepflanzte und belebte Turm genau so wie die die Typografie an der rheinseitigen Treppe und die Dokumentation im alten Gewächshaus.
Der theoretische Ausgangspunkt, der Horizont gleichsam der gesamten Gartengestaltung bildet ein Fragment aus Novalis' Allgemeinem Brouillon von 1798: "Die vollendete Speculation führt zur Natur zurück". Ihn gilt es verrätselt auf Tor, Turm und an der Treppe aufzufinden, wie auch neben etlichen anderen Zeichen die Lettern N-O-V-A-L-I-S an den Park-Bänken. Bittermann & Duka thematisieren in ihrem Kunstwerk die immer wieder ersehnte Aufhebung von Gegensätzen wie Natur und Kultur, Handlung und Darstellung aber auch Romantik und Aufklärung. Für sie ist der vernunftbegabte Mensch Teil der Natur.
www.geheime-gaerten-rolandswerth.de
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| Zur Geschichte des Hentzenparks |
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Klara von Recklinghausen geb. Langen aus Köln erwarb zwischen 1884 und 1895 mehrere Kleinparzellen in Remagen-Rolandswerth, um dort einen Park als Landschaftsgarten anzulegen. Um 1896/97 wurde auf dem dem Gelände der Landsitz "Haus Rolandsau" samt Gärtnerei und Pförtnerhaus errichtet. Für die Westhälfte der Parkanlage wurde von Beginn an eine waldähnliche Struktur angestrebt. Die offener gestaltete Rheinseite war geprägt durch eine Grünfläche und Solitärbäume wie Eiben und Blutbuchen sowie einen amerikansichen Tulpen- und einen Mammutbaum.
Bis 1915 blieb die Villa im Besitz der Familie von Recklinghausen. Nach zwei kurz aufeinanderfolgenden Eigentümerwechseln erwarb der Fabrikant Walter Hentzen das Anwesen. Seit dieser Zeit bürgerten sich die Bezeichnungen Hentzenvilla und Hentzenpark ein. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs diente das Haus der amerikanischen Besatzungsmacht als Sitz. Sie wurden zunächst von den Engländern abgelöst. Später richtete der französische, dann der russische Botschafter hier seine Residenz ein. Gleichwohl blieb das Anwesen in den Händen der Familie Hentzen, bis es 1973 dem Bund übertragen wurde. Schließlich fiel das Gelände an die Stadt Remagen. Nach dem Abriss der verfallenen Gebäude, erinnern heute nur noch die Toreinfahrt, der außergewöhnliche Baumbestand und das Gewächshaus an den einst herrschaftlichen Besitz.
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